Zitat von tesa: Was hat diese Dame davon?
Weißt Du das nicht?
Diese Dinge sind halt ein Spiel, eine verschärfte Flirterei, kann man sagen.
Und warum flirtet man denn?
Eine Frau muss ja nicht gleich alles präsentieren, aber, z. B., warum tragen Frauen etwa Minis? Oder irgendwelche Pushups? Oder gar Cameltoe-Höschen?
Es hebt eben das Selbstbewusstsein, kann eine Frau allein durch ihr Auftreten, ihre Erscheinung, ihre Reize Männer sozusagen deppert machen. Oder warum, ganz harmlos, Schminke? Dient nicht auch die den Reizen? Und auch diese roten Lippen und die betonten Augen und die Rouge-Röte trägt Frau ja überhaupt ganz öffentlich mit sich herum. Vermutlich, um gleich einmal abzuschrecken.
Zitat von tesa: Macht es sie selbst g**l, zu wissen, dass ein Mann scharf geworden ist, weil er ihre Mö*e zu Gesicht bekommen hat?
Ja, so wird es wohl sein.
Und was ist daran schlimm? Auch ein Künstler etwa präsentiert ja seine Werke. Oder sonst irgend etwas wird eben vorgezeigt. Wozu, meinst Du, ist denn das gut?
Mir erscheint es nicht gar so unnätürlich, zu zeigen oder auch zu sagen, was mann, fra zu bieten hat. Muss ja nicht immer nur der Porsche oder etwas in dieser Art sein.
Das sind halt Spielchen, wie letztich vermutlich das ganze Leben ein Spielchen ist. Da ist doch wirklich nichts dabei. Und verstünden Mann und Frau, vielleicht etwas lockerer mit diesen fundmentalen Dinge umzugehen, sähe das Leben insgesamt ganz anders aus.
Aber wie ist es in der Realität? Es spielt sich mehr oder weniger immer dasselbe ab. Und ja, das wird dann langweilig. Dabei bieten allein die Hände schon hunderterlei Möglichkeiten und so ganz unterschiedliche Empfindungen des Lusterlebens.
Aber wie läuft es dann? Immer gleich. Und das sollte nicht langweilig werden?
Zitat von tesa: ytheway, ich habe deinen Aufsatz gelesen. Sich immer wiederholende Aussage: es kommt auf Größe und Form der Genitalien an. Richtig. Und kleine S**** passen nur zu kleinen M*******
Ja, so ist es.
Und ohne nun indiskret werden zu wollen - aber auch Du wirst ja größenbedingt schon unterschiedliche Feelings erlebt haben.
Genauso wie das bei einem Mann ist.
Es macht eben einen Unterschied, ob mann mehr oder weniger hineinfällt oder die gefühlte "Innigkeit" eben eine intensive ist. Das wirst ja auch Du kennen, vermute ich mal stark.
Und ich verstehe halt schlicht und einfach nicht, warum mann/fra sich dazu nicht bekennt, sondern das möglicherweise zentral Unpassende dann auf irgendwelche Nebenschauplätze verlagert wird und dann dort Kämpfe ausgetragen werden, die von vornherein völlig an der Sache vorbeigehen. Das wird das Liebesglück wohl auch nicht fördern.
Zitat von tesa: Doch tut es.
Denn ewig am gleichen Eis zu lutschen ist langweilig.
Und somit ist die Abwertung vorprogrammiert.
Als Abwertung kann ich das wirklich nicht sehen.
So manches Eis kann ja auch so schmackhaft sein, dass eben nichts langweilig wird.
Und überdies meine ich ja überhaupt, wie schon einige Male erschreckender Weise gesagt, dass dieses kulturelle Konzept ein grundsätzlicher Fehlschlag ist. Was hindert denn daran, dass man nicht dann und wann auch andere Eise lutschen darf? Das ist doch der Irrsinn, in den die Menschheit abgedriftet ist. Und dann auch noch von "Betrug" redet.
Tut mir leid - oder auch nicht -, aber das ist eben Irrsinn und Fehlschlag und von der Natur nicht vorgesehen, sondern selbst eingebrockt. Und der Mensch gegen die Natur - was, meinst Du, kann daran sinnvoll sein?
Und was hat das mit irgendeiner Abwertung zu tun? Man kann sehr vieles lieben oder auch begehren an einem Menschen, das beschränkt sich doch bei weitem nicht allein auf S**, hoffe ich zumindest. Und weshalb alles dieses andere aufgeben, weil die Gelüste halt auch mal zu anderen abschweifen?
Für mich ist das echt irre. Was liegt denn daran, ist eine Liebe wirklich groß, wenn der Partner, die Partnerin Lust auch mit jemand anderen erlebt? Warum ist das so furchtbar, dass es sogar ein jahrzehntelanges und vielleicht durchaus glückliches Zusammenleben in die Luft sprengen kann? Hier stimmt doch etwas nicht, oder?
Und, tiefer verstanden, genau das zeigt doch die Bedeutung des Geschlechts und der S...ualität, also dass man/fra dieses selbst ins Zentrum rückt. Gerade so, als hätten er/sie sonst nichts zu bieten.
Mir scheint jedenfalls die Offenheit der Schlüssel zu sein für ein zumindest halbwegs glückliches und spannendes Leben und nicht diese krampfhafte Verschließung, die nicht nur alles in Langeweile und Gewohnheit und Monotonie versinken lässt, sondern noch dazu eine enorme Sprengkraft hat.
Was, meinst Du, könnten wir glücklich sein, wenn es diese kulturelle Verunglückung nicht gäbe (die übrigens patriarchalen Ursprungs ist - das Matriarchat kannte diese Abirrung gar nicht)?
Irgendwo in Marokko gibt es noch heute eine inselige Gesellschaftsstruktur, die merkwürdigerweise auch geduldet wird. Da gibt es einen jährlichen Männermarkt, und die Frauen suchen sich die Männer aus, wie es ihnen beliebt. Und hat ein Mann eben nicht entsprochen, so wird er eben quasi zurückgegeben und ausgetauscht. Und ich finde das gut.
Sehr viel mehr als an Lust haben wir eben nicht, und jede Kultur, die das nicht berücksichtig, ist eine verelendete Kultur. Und muss dann die Wege der Heimlichkeiten beschreiten. Sieht man/fra das echt nicht?