Zitat von Elisal:Bei dir hört sich das sooo... negativ an... Ich finde in einer längeren Partnerschaft mit Entwicklung der Partner kommt es vor, dass die Nähe zwischenzeitlich nachlässt, z.b. weil einer Zeit mit neuen Interessen oder Menschen verbringt, ... die Lebensumstände sich ändern... aber darin besteht ja auch die Chance wieder auf den anderen neugierig zu werden.... und auch die Feststellung, dass einem ein bestimmtes Verhalten am anderen nicht passt führt zu reibung und daraus kann dann aber auch wieder anstehen, dass einen die Kritik zur Reflektion anregt.... und das ist dann eine Bereicherung.... wesentlich ist dass die Kommunikation stimmt und die gegenseitige Wertschätzung, dann überwindet man solche vermeintlichen Störungen.schwer wird es wenn man die Vorstellung hat man müsste permanent harmonieren
Wenn aber überhaupt keine Harmonie mehr vorhanden ist, was dann?`
Reflektion ist das eine, die Konsequenzen daraus das andere Thema. Meine Erfahrungen mit den AFs sind da sehr klar umrissen: Entweder sind sie Zerdenkerinnen gewesen, die vom morgendlichen Aufstehen bis abendlichen Zubettgehen alles haarklein zerlegt und ausdiskutiert haben wollten.
Oder das genaue Gegenteil, nach mir die Flut, was interessiert mich, was eben war, jetzt ist jetzt und gleich ist gleich usw und so haben sie auch gelebt und geredet. Was mir persönlich näher kam als erste Damen.
Entwicklung in einer Partnerschaft kann ich nur eher negativ beleuchten, weil meine dahingehend auch eher sehr negativ waren und endeten. Nicht etwa berufliche Veränderungen oder Interessen, Hobbies, neue Menschen kennenzulernen. Das meine ich nicht. Sondern der Umgang miteinander, das ewige Nörgeln und Kritisieren, was einstmals alles okay war, wird plötzlich zu einer Zero-Toleranz. Und wenn sich dann noch der Charakter ändert, wird es wirklich fabulös, geradezu gespenstig. Darauf hatte und habe ich keine große Lust.
Zitat von Elisal:frauen zerlegen nach einer Trennung tendenziell mehr sämtliche Geschehnisse, diskutieren diese aus umd malen eine Geschichte daraus in der dann hinterher alles hübsch ordentlich sortiert ist, das eigene Verhalten ist nachvollziehbar erläutert, die Gründe und Verhaltensregeln des anderen dargelegt. Erst dann haben sie es innerlich hinter sich. Das machen männer m.e. weniger intensiv bzw. Weniger Bewusst thematisierend. Oder positiv ausgedrückt, wenn sich was richtig sch. anfühlt reicht das als grund aus und muss nicht durchanalysiert werden.
Der letzte Satz ist der heutige Satz des Tages. Was schon verkorkst ist, braucht nicht wieder aufgedrömelt zu werden. Sch... bleibt Sch., egal wie man(n) und frau es dreht und wendet.
Man kann sich auch in Diskussionen verlieren und verlaufen. Manchmal reichen auch kurze klare Ansagen, nur ist das eher bei den Männern zu finden und die haken dann das Thema ab. Bei den Damen führt das meiner Meinung nach aber eher zu tiefen Gedankenspielen mit unabsehbaren Ende und Konsequenzen.