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Warum werden Affären so in den Dreck gezogen?

Barnylilly9911
Zitat von Sari17:
@ kuddel Kannst du das etwas genauer ausführen, bitte. Denn auch diesen Ansatz finde ich sehr interessant und diskussionsbedurftig.

@ unfassbar
Das ist schlüssig in der Argumentation, deswegen also die bitte an mich, die gemeinsamen Kinder Ihnen zu überlassen. Sie denkt demnach, haben wir den Nachwuchs werde ich aus ihrem Gedächtnis und damit aus ihrem Leben verbannt?
Hm, das ist krank.



@Sari17

Waaas? Jetzt auch noch die Kinder abgeben? Nicht nur den Mann?
Das finde ich aber ziemlich heftig und gewissenlos.

#406


A
Schon etwas irre. Sie will offenbar das Leben leben, das du hattest. Eigentlich traurig. Vor allem, weils nicht geht. Aber sehe es doch mal so: Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung.

x 2 #407


A


Warum werden Affären so in den Dreck gezogen?

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K
Zitat von Puppenmama5269:

Jede Wette es ist von beidem etwas. Und zwar bei jedem der das abzieht.


@ Puppenmama5269

es ist niemals nur ein Aspekt....nicht in solchen Situationen. aber...wer will weitere Aspekte
den wirklich wahrhaben? Die könnten ja noch unangenehmer werden, als das bisherige schon
ist. Wer aus irgendetwas rauskommen will....ab und an erledigt sich etwas von selbst - scheinbar.
Politisch heißt das "aussitzen". Wer "sauber" aus etwas rauskommen will, wird selbst handeln
müssen. zwinkern

x 1 #408


K
@ sari17

das meinst du?
Zitat:
gerade das müsste Redebedarf heraufbeschwören....wird es aber nicht, weil es durch das
Reden ungemütlich werden kann. Nicht zu reden, ist der ideale Rückzugsfaktor....und niemand
weiß, ob das etwas mit Verdrängung zu tun hat...oder tatsächlich Kalkül ist....um "Ruhe und
Frieden" halber.


"Reden ist Silber - Schweigen ist Gold!"

Gerade in problematischen Situationen wird das sehr gern praktiziert. Ob und wann reden angesagt ist...der eine sagt, nicht reden zu wollen, der andere sagt: "Unbedingt". Reden nutzt aber alles nix, wenn nicht (mehr) zugehört wird.
Ob Andere miteinander reden (sollten), oder nicht, ist und bleibt deren Sache. Ob und wie die dann miteinander klarkommen, ist ebenso deren Sache. Vllt. wird durch "schweigen" etwas unterdrückt... und dadurch ggf. um den Brei herum gelebt. Das muss immer jeder für sich selbst entscheiden und für die möglichen Konsequenzen geradestehen.

#409


sorella65
@sari: Ich könnte mir auch vorstellen, dass er sich vor den Unterhaltszahlungen drücken will. Wenn die Kinder bei ihm leben, musst Du Unterhalt zahlen. Die Neue will jede Verbindung zu Dir und zu Eurer gemeinsamen Vergangenheit kappen. Furchtbare Gedanken. "Wie ein Mensch wirklich ist, zeigt sich erst, wenn er Dich nicht mehr braucht".

x 1 #410


U
Zitat von Sari17:
Sie denkt demnach, haben wir den Nachwuchs werde ich aus ihrem Gedächtnis und damit aus ihrem Leben verbannt?


Zumindest hat sie dann Kontrolle darüber. Ich glaube nicht wirklich, dass sie die Kinder will. Das ist nur Säbelrasseln. Die Kinder würden die Zweisamkeit stören und ihr Leben. Aber man kann ja schon mal pro Forma angeben, dass man die bessere Mutter wäre, dass man so viel anders machen würde, das die Kinder dann so viel besser wären. Du bist ja nicht in der Lage dazu. Und schwupps, wieder ein Punkt wo sie dich doch so gut übertrumpfen kann und er doch sehen muss, dass du als Mutter und Partnerin nichts taugt.

#411


D
Zitat von Sohnemann:
Eigentlich verstehe ich diese Frage überhaupt nicht.

Soll denn etwas gesellschaftsfähig gemacht werden, was anderen schadet und Schmerzen zufügt?

Ja soll es, denn es ist ein Zeichen von Toleranz und Empathie, wenn man das richtig findet. Ironie off

#412


BrokenHeart
Zitat von kuddel7591:
Ach so....lieber etwas Falsches (in der Sache) sagen/schreiben/machen, als gar
nichts zu unternehmen.


Augen rollen .... so ist es wohl

#413


K
Zitat von BrokenHeart:

Augen rollen .... so ist es wohl


@ Brokenheart

leider herrscht bei fast allen Menschen die Angst vor, etwas falsch zu machen. Wer ein Fehlerverhinderungsprogramm aufgelegt hat...lernt nichts anderes, als Fehler vermeiden
zu wollen, aber nicht GUT sein zu wollen. Das klingt paradox.

Perfektionisten wollen "perfekt" sein.... geht nicht. Es gibt keine perfekten Menschen.
Perfektionisten haben an Andere sehr sehr hohe Erwartungshaltungen, die sehr oft
enttäuscht werden - wer trägt dafür die Verantwortung....die Perfektionisten.
Kein Geld der Welt kann Perfektionisten schaffen...wird aber immer mit Spitzengehältern
suggeriert. Perfektionisten haben im Grunde einen an der Klatsche....

....und ich wurde von ärztlicher Seite als "Perfektionist" gesehen. "Sie sind ein verkopfter
Mensch, der perfektionistisch sein Leben (nicht allein die Arbeit) lebt!"

Ja.... ich hatte einen an der Klatsche....einen gewaltigen sogar. Diese "Klatsche" hat mir
mehr verwehrt, als ermöglicht....auch wenn ich im Beruf ein "Berufener" war.

Die Höhen erlebt zu haben, lässt Tiefen erst so richtig deutlich spüren....und da geht es
nicht nur um Berufliches, sondern die breite Palette mit ALLEN Facetten, die das Leben
ausmacht. Und worum es wirklich geht, kann durch kein Geld der Welt erworben werden.

Dieses Wachstum steckt in jedem Mensch. Das Wachstum zu erschließen, wollen die
Allerwenigsten - weil das harte Arbeit an sich selbst bedeutet.

Und ja...es wird wieder Leute geben, die das als blödes und dämliches Gelaber beschreiben.
Das sind dann die, die sich nicht ein µ (müh) jemals damit beschäftigt haben. Wer etwas nicht
ausprobiert hat, kann nicht mitreden. Und nein.... noch so hohe Bildung generiert das nicht,
dort mitreden zu können - arrogant ist das von mir!

x 1 #414


BrokenHeart
ja, kuddel, das kann ich soweit gut verstehen.

Ich bin allerdings sehr weit weg von Perktiononismus, ich will auch nicht perkert sein, meine Macken und meine "Fehler", wenn es denn Fehler sind, lebe ich sehr gerne, immerhin schon seit sehr langer Zeit. Und genau dieses hat mir immer wieder die Augen geöffnet ......

Meine Fehler und Macken gehören zu mir, wie alles andere auch, was an mir echt ist .....

Und DAS ist gut so ..... zwinkern

x 1 #415


BrokenHeart
Zitat von kuddel7591:
Dieses Wachstum steckt in jedem Mensch. Das Wachstum zu erschließen, wollen die
Allerwenigsten - weil das harte Arbeit an sich selbst bedeutet.


Stimmt, es tut ja auch weh, sich selbst ins Gesicht zu sehen

Zitat von kuddel7591:
Das sind dann die, die sich nicht ein µ (müh) jemals damit beschäftigt haben.


Ich habe Maschinenbau gelernt, ich weiß also, was ein µ ist ..... Smile




Zitat von kuddel7591:
Und nein.... noch so hohe Bildung generiert das nicht,
dort mitreden zu können - arrogant ist das von mir!


Sachliche Bildung hat nichts mit Menschenkenntnis zu tun und hilft auch im realen Leben auch nicht wirklich weiter. Eine gute Bildung kann dabei allerdings sehr unterstützend sein

#416


K
Zitat von Dummda2:
Ja soll es, denn es ist ein Zeichen von Toleranz und Empathie, wenn man das richtig findet. Ironie off


@ Dummda2

so ironisch das klingen mag....so wahr kommt es einem ab und an vor - es wird sich oft versteckt
hinter etwas, weil ...."es machen ja alle"! Schon bei der dämlich Steuererklärung ... "es machen ja alle" (ein "klein bisschen" den STAAT zu betuppenden.
Warum soll das nicht auch im Bereich menschlichen Lebens so sein - "machen alle - ich mache
mit!" Es wird dabei nicht geschaut, ob und wer auf der Strecke bleibt...Hauptsache Frau/Mann
selbst hat seine Vorteile. Und die damit ausgelösten Schmerzen...willkommen im Forum derer,
die davon ein Liedchen zu singen wissen. Und ja.... ein Großteil derer im Forum hat AUCH dazu beigetragen, Anderen zu schaden und Schmerzen zuzufügen...

x 1 #417


D
@kuddel7591 es würde so oft Toleranz gegenüber dem Verhalten anderer eingefordert. Nur Toleranz basiert auf Respekt. Nur wer bei einer Affäre mitmacht zeigen eben keinen Respekt (bezogen auf jene die wissen, dass mind. Einer gebunden ist). Erst respektlos handeln und dann Toleranz einfordern. Das ist absurd.

Gewiss kann man Verständnis haben. Aber das bedeutet nicht automatisch, dass man ein Verhalten gut finden muss.

x 4 #418


K
Zitat Dummda2

Zitat:
Erst respektlos handeln und dann Toleranz einfordern. Das ist absurd.


@ Dummda2

Erst respektlos handeln - aktive Beteiligung an einer Affäre - und dann um Verständnis
bitten (für das "Leid", weil nicht mehr aus der Affäre wurde).

Ich habe mitgemacht...an einer Affäre. Ich war aktiv beteiligt. Ich habe dazu beigetragen,
dass die verh. Frau ihren EM betrogen hat, belogen hat, damit wir uns treffen konnten.
Ja... rücksichtslos und respektlos gehandelt zu haben, OHNE sich dessen bewusst gewesen
zu sein? Wirklich nicht? Die letzte Konsequenz will einem im Verlauf der Affäre nicht bewusst
SEIN/WERDEN....weil sich die Affäre dann dem Ende zuneigt, wenn "Gedanken/Gewissen"
bewusst werden.

Affäre in den Dreck ziehen - ab wann? Es überhaupt zu tun - in den Dreck ziehen? Wer? Wen?
Was?

Ich ziehe "meine" Affäre nicht in den Dreck. Mein Handeln der aktiven Beteiligung - das war ein Handeln, was respektlos war, alles ignorierend, rücksichtslos war, nur auf eigene Vorteile bedacht, was Andere verletzt hat, was Andere enttäuscht hat - nur um meine Warte und die der verh. Frau
zu sehen...sonst nichts und niemanden.

x 1 #419


Y
Zitat von Sari17:
Das wurde mir ebenfalls gesagt und ist die einfachste aller Erklärungen.
Aber das würde bedeuten, das er liebe für mich empfindet, auch wenn es nur um sein Ego gehen mag. Denn das würde ein Kampf um ihn zeigen. Liebe. Zumindest wenn ich alles andere ausblende. Aber jemanden den man liebt, will man nicht schaden.


Okay, du glaubst, er behandelt dich schlecht, weil er Liebe für dich empfindet? Allerdings eine andere Form von Liebe, als du sie erlebst?

Zitat von Sari17:
Er vertritt sicherlich nicht diese Einstellung, das spiegelt schon sein Verhalten.


Mir stellt sich dann die Frage, wie du seine Liebe definierst? Worin zeigt sie sich? Im Nachtreten ?
War das während eurer Ehe auch so, dass negative Situationen mit ihm von dir als positiv bewertet wurden. Aufgrund deiner Religiosität und deines Menschenbildes?

#420


A


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