@ Montagsstimmung
jede/r wird den eigenen Weg finden müssen - "after the affaire" ...egal aus welcher Position heraus.
Was sich für den einen als "richtig" anfühlt, ist für andere grundfalsch. Dazu kommt aber auch, dass
nicht allein das Kurzfristige maßgebend ist, sondern eine langfristige Lösung gefunden wird, um
Wiederholungsfälle ggf. zu unterbinden. Dazu ist nicht jede/r bereit, einen grundlegenden "Bock" umzustoßen, weil ....
Die jeweiligen Positionen von AF/AM, Betrogenen, Betrüger/innen, wie auch die Konstellationen zueinander, sind dabei nicht unerheblich. Was bei mir als AM ggf. nicht möglich ist, mag für andere
AM oder auch AF durchaus möglich sein....und umgekehrt gilt das auch. Daher.... es kann niemals ein "das ist falsch"/"das ist richtig" geben.
Dass viele AF/AM ihr Verhalten "after the affaire" losgelöster von Verantwortung sehen...nun gut. Wer sich gegen etwas sträubt...nun gut. Das ändert dennoch nichts an den Fakten, um die es in
der "Wahrnehmung" einer Affäre geht. Wer sich sträubt, muss sich den Konsequenzen stellen... und wer die Fakten als solche annimmt ob sie einem passen oder nicht, wird evtl. seine "Vorteile" sehen, wenn ALLE Fakten ausgelotet wurden.
Dabei hilft der Austausch zwischen Betrüger/innen und Betrogenen und AF/AM ungemein, ohne mit "Zuweisungen" zu agieren. Nur zuzuhören, die jeweiligen Standpunkte auszutauschen - das lässt ein anderes Bild erkennen, ohne eigene Standpunkte gleich aufzugeben. Dazu muss Bereitschaft vorhanden sein, sich auch anderen Standpunkten zu stellen.
Hier im Forum - sehr oft und gleich Konfrontation. Damit ist niemandem gedient. Es geht um das Zusammentragen verschiedener Gedanken, um möglichst breit aufgestellt zu sein, den EIGENEN weg zu finden. Und wenn jemand damit gut klar kommt.... okay! Wer sich all dem nicht annehmen möchte... auch okay.
Wer aber über Wochen, Monate, gar Jahre immer wieder Ehrenrunden dreht, immer wieder im Umgang mit anderen Menschen beziehungsmäßig Probleme hat, wird sich fragen müssen, an
WEM es tatsächlich liegt....und da gilt es, sich selbst zu hinterfragen, wer für das eigene Manko verantwortlich ist.
Wer von immer neuen Ex´en zu berichten weiß - was hat denn dazu geführt, dass es immer wieder dazu gekommen ist? Immer nur an den jeweiligen Ex´en alles festzumachen, was schief lief, ist wohl wenig erfolgversprechend....oder?
Und nein.... Opferrolle für AF/AM - niemals. Das gleicht einer Stilisierung. AP wissen, dass Affären die loseste Verbindung zwischen 2 Menschen sind.... beide AP können jederzeit gehen, wenn etwas nicht so klappt, wie vereinbart. Es gibt keine Verpflichtung dem AP gegenüber, sich für ein Ende großartig erklären zu müssen....moralische Verpflichtung, menschliche Verpflichtung? NO. Moral und Menschlichkeit in einer Affäre... wo denn!? Mehr als "good will"... ist nicht. Die Heroisierung von AF/AM hilft nix, weil der Boden der Tatsachen eine andere Sprache spricht....hier im Forum immer wieder deutlich zu lesen....
