Für mich ist es schwer nachvollziehbar, dass Menschen es als Ablehnung empfinden, wenn ein anderer Mensch keine Beziehung möchte.
Dafür gibt es doch zig Gründe und es kann sogar sein, dass es viel weniger an dem Anderen liegt, als an einem selbst.
Mir persönlich waren Männer immer suspekt, die tierisch schnell Gefühle entwickelt haben, die mich mit Komplimenten zugeschüttet haben, weil ich immer das Gefühl hatte, die tun das für sich, um sich zu entlasten, oder Sicherheit zu bekommen durch meine Reaktion und es gar nicht wirklich um mich ging, sondern um ihre Bedürfnisserfüllung.
Mit denen war ich dann auch nicht intim, das war mir zu heikel. Da gehe ich schnell rückwärts, weil ich das suspekt finde und auch substanzlos.
Ich vermute aber, dass die ihre Unsicherheit, Ängstlichkeit, Ungelassenheit wirklich mit Verliebtsein verwechseln. Ist ja auch einfacher sich auf den Anderen zu fokussieren, als sich zu fragen, warum man so vor Gefühlen überzulaufen scheint. Oxytocin kann da einfach nicht die einzige Erklärung sein.

@Emma75
Schön, dass du dich in deinem Körper so wohl fühlst.
Ist für guten S. meiner Meinung nach ein wichtiger Faktor und seinen Körper zu kennen, also im Einklang mit ihm zu sein.
Ich hatte noch nie richtig schlechten S., aber an manche Partner kann ich mich kaum erinnern, was ja irgendwie auch für sich spricht, ne. Aber richtig doof fand ich es nicht.
Ich finde das ja total erstaunlich, dass Hormone so eine große Wirkung haben. Und kann die Wirkung auch sehr genießen.
