Zitat von Scheol:@merretich Du warst doch eine Person die geäußert hat das er Narzisst ist wenn ich mich richtig erinnere. Wo kommt nun der Wandel her das er keiner mehr ist ? Also du meinst wegen dem nicht Kontakt zum Vater , oder dem Kontakt zu einem gestörten und dem widersprüchlichen Verhalten von dem ? Weil was ein nicht ...
Ja, ich habe geäussert, dass ich- von dem was wir zu lesen bekommen haben!- her das Verhalten des Mannes auffällig, mindestens unreif finde.
Aber trotzdem wäre es Aufgabe einer Professionellen eine Diagnose zu stellen.
Und es ist nicht an der Mutter über das Krallen des Kindes Selbstjustiz für eine vermutete Diagnose zu üben.
Und was ich hier- unabhängig von der Diagnose- einfach noch herauslese:
die TE ist aktuell sehr einsam, geschockt, traurig, hat wenig Netzwerk.
Ich sehe hier einfach die grosse Gefahr, dass sie das Kind zum Trostpflaster und Partnerersatz macht.
Und das wäre Missbrauch.
Der gesündere Weg in meinen Augen ist, sich in der PapaZeit ein wertvolles eigenes Leben mit Freude am Job,
eigener Wohnung, Hobbies, Freunde und evtl. neuem Partner aufzubauen. Das Kind profitiert nämlich mE am meisten von einer entspannten, erholten Mutter, die Ressourcen hat (damit nicht das Kind die Ressource sein muss und symbiotisch die Mutter nähren muss).
Und das Kind profitiert ebenfalls von multiplen Bezugspersonen (Tante, Oma und Opa, Papa), damit es verschiedene Perspektiven erfährt, zwischen es dann später wählen kann.
Bisher hiess es immer er sei ein liebevoller Vater. Warum soll man ihn als Vater entwerten, weil es sich partnerschaftmäßig als Pfeife entpuppt hat? Ich würde das trennen. Ich hatte auch schon einen Partner, der war als Partner ein A., weil er ein Frauenthema hatte, aber ein toller Papa. Das ist garnicht selten. Unter einer Entfremdung leidet nur das Kind. Die TE hat an keiner Stelle geschrieben, dass der Mann sich dem Kind gegenüber nicht liebevoll, gestört oder widersprüchlich verhält. Das wäre ja was anderes dann.