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Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

T
Zitat von alleswirdbesser:
@Tatiana ohne Rücksicht auf ihn? Ich glaube gar nicht erst, dass seine Mutter da eine große Rolle gespielt hat. Außer sie hat euch so viel geholfen, dass er es ohne ihre Hilfe sich nicht mehr vorstellen konnte. Ansonsten war es seine unbeholfene Ausrede. Er wollte kein zweites Kind. Er wollte mehr Zeit zu zweit. ...

Nein, ich habe lediglich meinen Wunsch geäußert! Nicht ohne Rücksicht auf ihn- Ich habe herausfinden wollen, was er will und warum (nicht). Du scheinst zu glauben, dass ich irgendeine Übermutti bin, die nur Sper. vom Mann braucht, um noch mehr Mutti sein zu können. Ehhh...weit von entfernt. Ich habe diesen Mann geliebt und wollte halt ein 2. Kind, wie viel andere auch. Recht hast du, JETZT hat er es klar gesagt: er wollte kein Kind (weil Mami keins wollte, das wissen wir) und er wollte mehr Paarzeit, yep

x 3 #211


chocomoko
Zitat von Tatiana:
Man kann auch mit anderen darüber besser sprechen und nächste Schritte des anderen vorhersehen, plus sein eigenes Verhalten anpassen

Du ringst gerade um Kontrolle, das ist ja auch völlig verständlich. Aber der eigentliche Referenzpunkt bist du, nicht er. Denn in ihn kannst du nicht hineinsehen. Vielleicht weiss er ja selber nicht mal so genau was ihn konkret überwältigt/überfordert hat.
Und irgendein Verhalten als Reaktion auf seine Entscheidung würde ich mir nicht überlegen. Es sollte darum gehen authentisch zu bleiben, nicht in irgendwelche Strategiespiele zu driften.

x 1 #212


A


Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

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M
Das tut mir sehr leid für dich!
Zitat von Tatiana:
Frage: Was zur Hölle ist los?

Antwort
Zitat von Tatiana:
Er sagte oft, er vermisse mich (aka Intimität)

Wenn er jetzt kalt und gefasst ist, hat er sich entschieden. Es klingt so, als hätte der Streit über zwei Tage das Fass zum Überlaufen gebracht.
Mein Rat: sei auch gefasst, bettel nicht, dass er bleibt, weine nicht vor ihm. Lass die Mutter aus dem Spiel, es geht um die Paarbeziehung. Ist meiner Ansicht nach deine beste Chance, dass er nach einiger Zeit wieder auf dich zu kommt.
Alles Gute!

x 6 #213


Blind-Meg
Zitat von Tatiana:
Souverän oder verletzlich? Was sagen? Wie sein?

Echt und authentisch, was denn sonst?
Kannst du einfach so entscheiden, wie du sein möchtest? Oder hast du den Schrank voll mit Masken, aus denen du die geeignetste für das jeweilige Ziel auswählen kannst?

x 2 #214


Z
Zitat von Tatiana:
Ich wollte euch fragen: Wenn ich ihn am WE sehe, wollen wir sprechen, er will mir nochmal die Gründe erklären, warum er Schluss gemacht hat (und es seien die, die ich schon genannt habe).
WIE soll ich mich geben? Sagen wir mal, er hätte einen unsicher-ängstlichen Bindungsstil, sagen wir mal, er IST im Burn-Out und die Eltern sehen mich als zusätzlichen Stressor im Alltag. Wie damit umgehen?
Zugeständnisse machen, ich verstehe dich jetzt, es tut mir leid, ICH habe das nicht gut gemacht?
Zum Ausdruck bringen, dass ich aber auch super verletzt bin, weil er nur mich kritisiert hat und seine Rolle nicht sieht? Souverän oder verletzlich? Was sagen? Wie sein?


Warum solltest du dir jetzt noch mal ellenlang anhören, wieso, weshalb, warum? Wo unter´m Strich nur bei raus kommt, wie schlecht, ungenügend, fordernd oder sonstwas du seiner Meinung nach warst?
Brauchst du das?

Er hat sich entschieden. Da kann man ihn ernst nehmen.

Zeit zum reden gibt es vor dem Ende. Nicht mehr danach.

Gibt ihm keine Gelegenheit nachzutreten. Dafür bist du gerade noch viel zu emotional, um Vorwürfe abfedern zu können.

Könntest ihm sagen, dass du auf das Gespräch verzichtest. Du akzeptierst die Trennung und gut ist.

So nimmst ihm schon mal die Luft aus den dicken Backen.

x 5 #215


A
Mir fällt seit einiger Zeit auf, im Forum als auch RL, dass sich viele Frauen aktuell gern - zu den nüchtern betrachtet ungünstigsten Zeiten- in die Karenz flüchten (wollen). Wenns besonders stressig ist - und der Mann (wie auch Frau) eh schon am Zahnfleisch geht.

Wenns dir tatsächlich nur um ein Geschwisterchen geht, könntest du ihm ja vorschlagen, dass er in Karenz geht und dann die nächsten Jahre nur halbtags arbeitet, um sich um die Kleinen zu kümmern. Und du die nächsten Jahre die finanzielle Last und Verantwortung für die gesamte Familie trägst. Wäre für ihn auch gesundheitlich eine tolle Variante.

Wenn sich da was dagegen in dir stemmt, verstehst du ihn besser - und dann hinterfrage gründlich deine Motive.

x 1 #216


Scheol
@Tatiana
Die Frage ist , willst du ein zweites Kind oder willst du keins ?

Ist der Wunsch ein zweites Kind zu haben , DEIN Wunsch , oder wie so oft , weil das alle haben , macht man das auch.

Wäre es Emotional von Dir umsetzbar ? Weil Du äußerst ja jetzt schon das sich viel verändert hat. Und das du maximal erschöpft bist.

Oder wäre es besser es bei einem zu belassen das nicht auch du in ein Burnout rutscht.

Fabrik Mami läuft immer 365 Tage , 24 Stunden. Da ist es schwer mit Burnout und Ruhe haben wollen. Weil ein Kind das nicht verstehen würde.

Bei zwei Kinder und mehr nicht umsetzbar.

x 2 #217


A
Hast du dir auch mal folgendes überlegt: Für dich ist körperliche Nähe, die er sich wünscht, schon mit einem Kind scheinbar nicht mehr machbar. Du verlangst also von ihm, jahrelangem, wenn nicht gar ewigem Zölibat zuzustimmen, ohne Chance auf eine berufliche oder private Entlastung, nicht mal Verständnis. Dafür permanenter Zurückweisung.

Welcher Mensch, der noch alle beisammen hat, würde dem freiwillig zustimmen wollen? Da würde ich auch davonlaufen - mit wedelnden Armen.

x 3 #218


Lukrethia
Wenn mich ein Mann zwischen Weihnachten und dem ersten (!) Hochzeitstag sitzen lässt mit einem 2jährigen Kleinkind, wenn er mir das sagt, wenn wir gerade zu Besuch in seinem Elternhaus sind und wenn er mir ein paar Tage darauf gleich eine schriftliche Trennungsvereinbarung auf den Tisch knallt und möchte, dass ich mit dem Kind ausziehe - ganz ehrlich, da suche ich nicht nach MEINEN Anteilen und die Diagnose lautet zuerst ganz einfach einmal Volltrottel.

Für so jemanden geht mein Verständnis gleich null. Er hat vor einem Jahr Ja gesagt, also sollte es zu dem Zeitpunkt gepasst haben. Dann ist er mundfaul und sagt ein paar mal lieb und nett, dass ihm Paarzeit fehlt. Geht wahrscheinlich tausenden anderen genauso, ist doch ziemlich normal mit kleinen Kindern. Vor einer Trennung erwartet man eigentlich klare Zeichen: dass einer sagt, dass er so nicht weitermachen will auf Dauer, einen handfesten Streit, einen Wutanfall etc. Aber doch nicht sowas. Er ist rücksichtslos und will keine Verantwortung übernehmen, so schaut es aus. Das ist auch keine Interpretation, das sind Fakten, die er selbst auf den Tisch legt. Natürlich fragt man sich da, ob da noch alle Tassen im Schrank sind, weil ein normaler Mensch zieht so eine Shaizze einfach nicht ab. Er muss auch kein Narzisst, Borderliner oder Soziopath sein, es reicht doch, wenn er ein A.loch ist.

x 16 #219


AnnaLüse
Zitat von Tatiana:
Die 2. Unterhaltung endete dann schlussendlich doch mit einem Statement, dass ich das 2. Kind nicht von ihm erwarten könne und er wisse nicht, wie wir das lösen. Ich Bist du in dieser Beziehung oder NICHT? Er: Ich bin in.


Auf deine Suggestivfrage gab es als alternative Antwort ja nur die Trennung? Hast du das so gewollt? Auch so gemeint?

Zitat von Tatiana:
Eine Freundin von mit meinte auch, ob er nen psychischen breakdown hat. Keine Ahnung- hätte ich aber auch bemerkt....oder? Bemerkt man es nicht, wenn der Partner einen Zusammenbruch hat? Ich habe nur täglich gehört wir brauchen Pause


Vermutlich läuft der Mann schon ewig im Überlebensmodus und funktioniert dabei oberflächlich nach außen hin. Aber es gibt Bedürfnisse in seinem Leben, die nie richtig erfüllt wurden: Sichere Bindung, ernstgenommen werden, Selbstbestimmung... Und vielleicht fehlt ihm auch das Gefühl für eine eigene Identität (abseits von Leistungen erbringen für Zuneigung).

Ich rate dir von Herzen eine Weiterführung der Ehe nur anzustreben, wenn du auf ein 2. Kind verzichten kannst und er in Therapie geht.

x 4 #220


Seteca
Zitat von Arnika:
Mir fällt seit einiger Zeit auf, im Forum als auch RL, dass sich viele Frauen aktuell gern - zu den nüchtern betrachtet ungünstigsten Zeiten- in ...

Wollen die meisten gar nicht, denke ich. Ich hatte meinen Partner eine geteilte Elternzeit angeboten; als er einen Burnout hatte, bot ich ihm an dass er demnächst Teilzeit arbeiten könne und ich die finanzielle Last trage; ... - wollte er alles nicht, da es denke ich für die meisten doch bequemer ist einen Vollzeitjob nachzugehen statt 24/7, mit ab und an Entlastung durch Partner, ein Kleinkind zu betreuen.

Die finanzielle Last die mein Partner derzeit für uns mitaufwendet sind 500 Euro im Monat.

#221


E
Zitat von Blindfisch:
So muss man sich nicht mit seinen eigenen Anteilen beschäftigen.

Genau. Und man hat eine Erklärung parat, warum es hätte überhaupt nicht funktionieren können.

x 1 #222


E
Zitat von Arnika:
Hast du dir auch mal folgendes überlegt: Für dich ist körperliche Nähe, die er sich wünscht, schon mit einem Kind scheinbar nicht mehr machbar. ...

Genau das hat mich auch irritiert. Er hat doch gesagt, was ihm fehlt. Muss ein Mann brüllen, oder sich auf die Brust schlagen, damit er gehört und beachtet fühlt?

Und trotz allem weiterhin darauf zu pochen, dass die Ehe glücklich war, halte ich für realitätsfremd.

x 2 #223


Zylinderella
Zitat von Blindfisch:
Was heißt Tacheles? Mit der Hand auf den Tisch hauen? Hey Weib, ich will mehr Intimität, aber zackig Also seine Frau unter Druck setzten. Da finde ich es reifer, es in Ruhe anzusprechen und zu schauen ob da was kommt. Wenn nicht dann nach dem Motto: Nicht diskutieren, demonstrieren.

Vielleicht haben beide nicht erkannt, dass es doch mehr Konflikte gab, als gedacht.
Zitat von Blindfisch:
An erster Stelle kommen wir als Paar, dann die Kinder. Nur wenn wir beide als eine Einheit auftreten, lernen die Kinder fürs Leben. Spätestens wenn die Kinder flügge werden, ist man kein Paar mehr, wenn einer von beiden die Kinder über den Partner stellt.


Gutes Konzept, im Grunde die Grundlage für alles. (denke ich mal)

x 2 #224


A
Zitat von Ella:
Genau das hat mich auch irritiert. Er hat doch gesagt, was ihm fehlt. Muss ein Mann brüllen, oder sich auf die Brust schlagen, damit er gehört und ...

Absolut! Und wie oft ich hier schon gelesen habe - und langsam echt nicht mehr hören kann: „Aber es war doch wunderschön, und ich hab gar nicht gemerkt, dass er unglücklich ist. Wieso hat er nicht versucht, mit mir zu kommunizieren und gemeinsame Lösungen zu finden.“

Was hätte man(n) denn noch tun sollen, wenn er nicht und nicht gehört und in seinen Bedürfnissen permanent ignoriert wird? Einen auf Shining?

x 4 #225


A


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