Blindfisch
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Zitat von ElGatoRojo:Manchmal sollte man sich als Frau wirklich grundsätzlich fragen, ob es wirklich für das eigene Leben und Erleben sinnvoll ist mit kleinen Kindern Vollzeit zu arbeiten und sich dabei quasi selbst zu verlieren
Das geht nicht. Sich abhängig von einem Mann machen. Als wenn der Mann nicht abhängig davon ist, das seine Frau sich gut um die Kinder kümmert und nicht abhaut und im Falle einer Scheidung ihn ausninmt wie eine Weihnachtsgans. Die moderne Frau ist gebildet, geht Vollzeit arbeiten und hat zeitgleich Kinder für die sie eine liebevolle Mutter ist. Das ist es, was die Gesellschaft den Frauen erzählt. Dabei verliert sie sich selbst, verliert das, was man(n) Weiblichkeit nennt. Und der Mann? Was will er bzw. was stellt er sich unter Familie usw. vor? Spielt keine Rolle. Wenn er nicht mitmacht, ist er von gestern, misogyn, der Unterdrücker, toxisch, Narzist usw....
Auch hier sehr schön zu lesen. In diesem Fall verdient er mehr Geld als sie, sie hat ne Wohnung die untervermietet ist, ergo da kommt ein wenig Geld rein. Wenn die drei nicht gerade im Zentrum von München wohnen, sollte es finanziell möglich sein, das sie ihre Stunden reduziert. So hat sie mehr Zeit für sich, fürs Kind und für die Familie. Wenn er weniger verdienen würde, könnte er ja diesen Part übernehmen. Aber nöö....es wird darauf gepocht, trotz Kleinkind Vollzeit arbeiten zu gehen mit langem Arbeitsweg und sich abends kaputt ins Bett zu schmeißen. Ich meine ja, er drückt sich nicht vor der Hausarbeit, behandelt dich liebevoll, erfüllt dir Wünsche und stellt sich und seine Bedürfnisse hinten an. Wie schon einmal gesagt, ich möchte ihn nicht von jeglicher Schuld freisprechen, nur was ich hier teilweise lesen muss, lässt mich langsam daran zweifeln, ob die eine oder andere Person noch in der Lage ist, echte Verbindungen einzugehen, bei der beide Partner ernst genommen werden und im Falle eines Scheiterns in der Lage sind, selbst zu reflektieren und eigene Anteile ernsthaft zu erkennen.