Zitat von Tatiana:Er LIEBT den Wald und wenn er irgendwas hat, wenn er ein Problem hat, muss er in den Wald. Sagt, das hilft ihm wie sonst nichts. Nach der Trennung rief er mich aus dem Wald an und meinte, er würde dort den ganzen ...
Vor 2 Jahren habe ich in einem Vortrag den Begriff Terpene und Waldbaden gehört.
*
Terpene sind flüchtige organische Substanzen, die seit dem Altertum aus zahlreichen Pflanzen, wie z.B. Eukalyptus, Pfefferminz, Lemongras, Zitronenbaum, Thymian, gewonnen werden. Einige Terpene gehören zur Gruppe der Alk., wie beispielsweise Menthol, andere sind Aldehyde.
*
Google , warum es Mensch in den Wald zieht.?
Menschen zieht es bei Stress in den Wald, weil die dort freigesetzten
Terpene (Pflanzenstoffe) das Immunsystem durch die Erhöhung von Killerzellen stärken, Stresshormone wie Kortisol senken, den Blutdruck und Puls reduzieren und
die Aktivität der Stress-Gehirnregion Amygdala mindern, was zu Ruhe und Wohlbefinden führt. Der Wald bietet eine natürliche Umgebung, die die psychische Gesundheit fördert und die Erholung unterstützt.
Die Rolle der Terpene:
Kommunikation der Bäume: Terpene (auch Phytonzide genannt) sind Duftstoffe, mit denen Bäume untereinander und mit Insekten kommunizieren, um sich vor Schädlingen zu schützen.
Wirkung auf den Menschen: Beim Einatmen gelangen diese Stoffe in den Blutkreislauf und wirken sich positiv aus.
Immunsystem: Sie erhöhen die Zahl und Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die Viren und Tumorzellen bekämpfen.
Stressreduktion: Sie senken Kortisol- und Blutzuckerspiegel, reduzieren den Blutdruck und die Herzfrequenz und
verringern die Aktivität der Amygdala, was Stress abbaut.
Weitere Effekte des Waldes:
Beruhigung: Der Wald reduziert Angst, Wut und Depressionen und fördert Entspannung und Flow-Zustände.
Kognitive Erholung: Die Natur hilft, die Aufmerksamkeit schnell wiederherzustellen.
Rückkehr zu den Wurzeln: Der Wald war historisch ein wichtiger Lebensraum, was eine tiefere Verbindung zur Natur auslöst.
Fazit: Ein Waldspaziergang (Waldbaden oder Shinrin-yoku) ist eine Form der Stressbewältigung, die über das reine Draußen-Sein hinausgeht und durch die Interaktion mit natürlichen Stoffen wie Terpenen messbare gesundheitliche Vorteile für Körper und Geist bringt.
( Frage speziell auf HSP )
. Diese natürlichen Stoffe, die Bäume zur Abwehr von Schädlingen aussenden, aktivieren „Killerzellen“, senken Cortisol,
beruhigen das Nervensystem (Vagusnerv) und fördern Alpha-/Theta-Gehirnwellen, was HSPs zugutekommt, die oft empfindlicher auf Stress reagieren. Der Wald bietet einen geschützten, reizarmen Raum, der sensorische Überlastung reduziert und die psychische Resilienz stärkt.
*
und auch das laufen hilft das Nervensystem runter zu kommen.