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Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

Sonnenschein85
Zitat von Zaungast:
Findest du nicht, dass er da ein bißchen schmeerzbefreit ist? Er ruft dich an, um dir einen vorzujammern? Schon seltsam. Je mehr du über ihn ...

Ja. Das sehe ich auch so.
Liebe Te, selbst wenn du dich um ihm bemühst wird das nichts bringen solange er nicht selbst wieder möchte und auch bereit ist sich helfen zu lassen um sein Leben ein wenig in den Griff zu bekommen.

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Z
Zitat von Sonnenschein85:
um sein Leben ein wenig in den Griff zu bekommen.


Er hat sein Leben im Griff. Er hat das getan, was für ihn am Besten ist.

Es fällt ja nur den Leuten drumherum immer schwer, wenn jemand nicht so funktioniert, wie sie es lieber hätten.

Er hat über zig viele Male gemerkt, dass Trennung für ihn besser ist als durchzuhalten.

Warum sollte es plötzlich umgekehrt besser für ihn sein?

#362


A


Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

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Sonnenschein85
Zitat von Zaungast:
Er hat sein Leben im Griff. Er hat das getan, was für ihn am Besten ist. Es fällt ja nur den Leuten drumherum immer schwer, wenn jemand nicht so ...

Für mich liest es sich unabhängig von der Trennung nicht so als ob er sein Leben im Griff hat. Allein das Burn Out und das er durch den Wald laufen muss den halben Tag lang um irgendwie klar zu kommen.

Es wäre auch in seinem Sinne sich helfen zu lassen. Außerdem nur weil er getrennt ist heißt das nicht das seine Verantwortung für das Kind weg ist. Auch er sollte weiter für das Kind da sein. So überfordert wie er aber gerade ist, wird das nicht funktionieren. Allein den Schlafmangel könnte er nicht verkraften.

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Z
Zitat von Sonnenschein85:
Es wäre auch in seinem Sinne sich helfen zu lassen.

Sagt wer?

Zitat von Sonnenschein85:
Auch er sollte weiter für das Kind da sein.


In einer idealen Welt, ja.

#364


Scheol
@Tatiana
Zitat:
Sie war mit ihm überfordert. Sie beschreibt heute noch gerne Szenen, wo er sie habe fertigmachen wollen

Also ein Junge in alter von 3-8 oder wie alt war er da ?

Zitat:
und sie ihn dann aus der Küche geschmissen hat. Ich hab auch von einer Szene gehört, wo er bei den Eltern im Bett schlafen wollte und weinte- Sie haben ihn aber ausgesperrt, meine ich.

Klingt nicht sehr liebevolle…..


Zitat:
Sie hatten auf jeden Fall einen Psychiater um Hilfe gebeten und der hat für mich sehr fragwürdige Tipps gegeben, so wie Nicht das Kind in die Mitte der Eltern lassen, denn er versucht, sie zu entzweien


Ich habe mal Chat GpT diese Frage gestellt. Was hinter so einem Rat gemeint sein könnte, ist vermutlich etwas anderes: =

• In der Familienpsychologie gibt es das Konzept der Triangulation: Ein Kind gerät „zwischen“ die Eltern, wenn diese untereinander wenig abgestimmt sind oder Konflikte nicht direkt klären.

• Das Kind tut das meist nicht absichtlich, sondern reagiert auf Unsicherheit, Stress oder widersprüchliche Signale.

• Kinder suchen Stabilität – nicht Macht oder Spaltung.

(Zusatz von mir : Statt Stabilität wird das Kind nun alleine weg geschickt und muss mit seiner Unsicherheit weiter existieren )

Problematisch an der Aussage des Psychiaters:
• Sie schiebt Verantwortung auf das Kind, statt auf die Beziehung und Kommunikation der Erwachsenen.

• Sie kann dazu führen, dass Eltern dem Kind misstrauen oder es emotional zurückweisen.
• Sie ignoriert entwicklungspsychologische Gründe (Bindung, Nähebedürfnis, Angst).


Gesündere, fachlichere Sichtweise wäre z.B.:
• „Wenn Eltern uneinig sind, braucht das Kind klare, abgestimmte Signale.“
• „Das Kind darf nicht zum Vermittler oder Verbündeten eines Elternteils werden.“
• „Elternkonflikte gehören zwischen die Eltern – nicht auf die Schultern des Kindes.“



Zitat:
oder ist eifersüchtig oder so. In Richtung Ödipuskomplex wahrscheinlich. Völlig Banane.



Zitat:
Wenn die Mutter Narzisstin ist und einen HSP - Sohn hatte..........Zündstoff

Wenn die Mutter nicht verfügbar war, also sehr abweisend war , wird es sehr wachsam irgendwann geworden sein und feine Antennen entwickelt haben um die Situation schnell zu erkennen und schnellst möglich zu reagieren,

die Mutter wurde als dominant beschrieben.

x 1 #365


Scheol
Zitat von Tatiana:
Er LIEBT den Wald und wenn er irgendwas hat, wenn er ein Problem hat, muss er in den Wald. Sagt, das hilft ihm wie sonst nichts. Nach der Trennung rief er mich aus dem Wald an und meinte, er würde dort den ganzen ...


Vor 2 Jahren habe ich in einem Vortrag den Begriff Terpene und Waldbaden gehört.

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Terpene sind flüchtige organische Substanzen, die seit dem Altertum aus zahlreichen Pflanzen, wie z.B. Eukalyptus, Pfefferminz, Lemongras, Zitronenbaum, Thymian, gewonnen werden. Einige Terpene gehören zur Gruppe der Alk., wie beispielsweise Menthol, andere sind Aldehyde.
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Google , warum es Mensch in den Wald zieht.?


Menschen zieht es bei Stress in den Wald, weil die dort freigesetzten
Terpene (Pflanzenstoffe) das Immunsystem durch die Erhöhung von Killerzellen stärken, Stresshormone wie Kortisol senken, den Blutdruck und Puls reduzieren und die Aktivität der Stress-Gehirnregion Amygdala mindern, was zu Ruhe und Wohlbefinden führt. Der Wald bietet eine natürliche Umgebung, die die psychische Gesundheit fördert und die Erholung unterstützt.

Die Rolle der Terpene:
Kommunikation der Bäume: Terpene (auch Phytonzide genannt) sind Duftstoffe, mit denen Bäume untereinander und mit Insekten kommunizieren, um sich vor Schädlingen zu schützen.
Wirkung auf den Menschen: Beim Einatmen gelangen diese Stoffe in den Blutkreislauf und wirken sich positiv aus.

Immunsystem: Sie erhöhen die Zahl und Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen), die Viren und Tumorzellen bekämpfen.

Stressreduktion: Sie senken Kortisol- und Blutzuckerspiegel, reduzieren den Blutdruck und die Herzfrequenz und verringern die Aktivität der Amygdala, was Stress abbaut.

Weitere Effekte des Waldes:
Beruhigung: Der Wald reduziert Angst, Wut und Depressionen und fördert Entspannung und Flow-Zustände.

Kognitive Erholung: Die Natur hilft, die Aufmerksamkeit schnell wiederherzustellen.
Rückkehr zu den Wurzeln: Der Wald war historisch ein wichtiger Lebensraum, was eine tiefere Verbindung zur Natur auslöst.

Fazit: Ein Waldspaziergang (Waldbaden oder Shinrin-yoku) ist eine Form der Stressbewältigung, die über das reine Draußen-Sein hinausgeht und durch die Interaktion mit natürlichen Stoffen wie Terpenen messbare gesundheitliche Vorteile für Körper und Geist bringt.

( Frage speziell auf HSP )
. Diese natürlichen Stoffe, die Bäume zur Abwehr von Schädlingen aussenden, aktivieren „Killerzellen“, senken Cortisol, beruhigen das Nervensystem (Vagusnerv) und fördern Alpha-/Theta-Gehirnwellen, was HSPs zugutekommt, die oft empfindlicher auf Stress reagieren. Der Wald bietet einen geschützten, reizarmen Raum, der sensorische Überlastung reduziert und die psychische Resilienz stärkt.


*
und auch das laufen hilft das Nervensystem runter zu kommen.

x 1 #366


T
Zitat von Scheol:
@Tatiana Also ein Junge in alter von 3-8 oder wie alt war er da ? Klingt nicht sehr liebevolle….. Ich habe mal Chat GpT diese Frage gestellt. Was hinter so einem Rat gemeint sein könnte, ist vermutlich etwas anderes: = • In der Familienpsychologie gibt es das Konzept der Triangulation: Ein Kind gerät ...

Ich denke ja, so in dem Alter? Bin nicht sicher, wie lange das ging.

Zu den Eltern sagte er, dass die sich immer als gemeinsame Front positioniert haben. Also nach dem Motto Wenn Mama nein gesagt hat, dann bleibt es dabei: Nein. Vielleicht war das ja auch Resultat von dem Versuch der Eltern, dass er als Kind nicht....zwischen sie kommt....oder so?! Ganz macht's noch keinen Sinn.

Ich denke eher: Was, wenn er HSP ist und deshalb auch als Kind schon manchmal extremer auf Dinge reagiert hat. Mir fällt Gerde noch was ein- Die Eltern haben immer erzählt, dass sie nie mit ihm in den Urlaib fahren konnten bzw diese abgebrochen haben, weil er nur am weinen war, so lange, bis sie abgebrochen haben! Passt zu HSP. Mir fällt auch ein, dass er bei Jahrmärkten damals die vielen Lichter/Geräusche nicht ab konnte. Passt auch zu HSP! Aussage der Mutter Nach 16 Uhr war der immer zu nichts mehr zu gebrauchen! Da konnte man nur noch raus und spazieren mit ihm. Mir fällt's gerade wie Schuppen von den Augen- aber die wussten das sicher damals auch nicht. Wenn er also so schwierig war, sie es nicht handhaben konnte, er aber sensibler für ihre Überforderung war...........

#367


Birkai
Zitat von Tatiana:
Frage ist: Wie kann ich ihm das versuchen nahezulegen

Ich denke, dass ist der falsche Ansatz.

Wichtig ist erst einmal in die Akzeptanz zu kommen, dass er diese Entscheidung getroffen hat und all die aufgeworfen Diagnosen ändern daran aktuell nichts.

Du wirst wahrscheinlich auch gerade det letzte Mensch sein, der ihn zu irgendeiner Veränderung bewegen wird. In seiner Wahrnehmung bist du das Problem und die Macht das zu ändern, hat nur er.

Ich kann dir nur empfehlen Abstand zu schaffen und ihm seine Verarbeitungsprozesse selbst zu überlassen.

Das was du gerade machst, kann ich gut verstehen. Mir ging es nach der Trennung auch so. Aber es behindert dich daran vorwärts zu kommen.

x 3 #368


Scheol
Zitat von GreenTara:
Nicht für jeden sind Therapien und Selbstreflexionen so selbstverständlich, wie es hier im Forum scheinen mag.

Dann würden nicht soviel hier landen.

zu schauen was bin ich , was möchte ich, ist wichtig.

zu schauen was ist hier passiert und eventuell zu schauen warum ist das passiert ist normal und soll jeden Te stabilisieren.

Ob man mit solch Verhalten, damit weiter umgehen kann , will und möchte ist die Frage.

der Partner flüchtet ohne großes Kommentar aus der Beziehung, einfach nur weg ohne zu denken.

von der Reaktion in die Aktion.

er wird sonst als nett , freundlich , liebevoll , fürsorglich beschrieben , und jetzt beim weg rennen aus der Situation ( Überlastung ? Naheliegend ) , genau ganz anders.

ob er nur die Situation verlassen hat , oder die Familie ist die Frage.

gut ist das er sich therapeutische Hilfe suchen möchte. Nur wann wirkt diese und wird sein Thema erkannt ?

Weil der erste hat es nicht erkannt sonst würde er nicht wieder vor dem Burnout 2.0 stehen.

er ist ständig erschöpft ,
Burnout ,…….

Sind da meine Ziele, Wünsche der Te, umsetzbar ?

Überhaupt umsetzbar ?

Wie wichtig sind hier mein Wunsch nach dem zweiten Kind ? Ich denke nicht das er ein Partner sein wird , der zwei Kinder haben möchte und „ertragen“ kann.

und wenn er sich ehrlich hinterfragt hätte , dann wäre die Frage gewesen ob es überhaupt gut für ihn gewesen wäre Vater zu werden ? Nur solch Entscheidung wie er sie getroffen hat, Vater zu sein , ist nicht mit ein oder zwei Mal in den Wald gehen erledigt.

Es sei den er verläuft sich und kommt nach 18 Jahren wieder raus.

x 3 #369


T
Ich wünsche euch allen einen guten Start ins neue Jahr heute!

Ich verstehe, was ihr alle meint: Kümmer dich um dich, warum rennst du ihm hinterher, geh und gut is,.....

Würde ich sonst auch so sehen. Aber sollte die HSP Theorie stimmen, ist es schon noch einen Versuch wert, finde ich, ihm das zu sagen. Er ist derzeit überzeugt, dass ich einfach chaotisch bin und tausend Dinge mache, mit denen er nicht klarkommt im Alltag: Dinge aufschieben, mich nicht um private Rente kümmern, mein Job ist in seiner Wahrnehmung nicht ganz sicher (ist er aber), mein Erbfall geht ewig, ich habe mich nach der Arbeit täglich ausgelassen, was anstrengend war- und selbst das ist für HSP schwerer zu handhaben. Tausend solcher Dinge.
Also, er denkt aktuell natürlich: Sind zu viele Dinge, daher wird sich das nicht ändern. Daher seine Aussage Ich KANN nicht mit dir leben (Und ich denke mir WASSS? Unser Leben ist doch wunderbar? Was meinst du überhaupt?). Wenn er verstehen könnte, dass ich nicht verstanden habe, was seine Bedürfnisse sind und es jetzt aber tue.......könnte das nicht etwas ändern? Klar, vielleicht nicht. Aber was wenn?

Und selbst wenn er weiterhin sagt, ich will aber trotzdem nicht mehr- dann wäre es trotzdem enorm wichtig auch für unsere Tochter, dass er verstehen lernt, wann er überfordert auch mit ihr ist und was er braucht, damit es nicht zu Overload kommt, damit er ihr nicht spiegelt SIE ist zu viel oder er ihr gegenüber kalt wird, weil er nicht mehr kann. Solche Dinge.

#370


T
Zitat von Scheol:
Dann würden nicht soviel hier landen. zu schauen was bin ich , was möchte ich, ist wichtig. zu schauen was ist hier passiert und eventuell zu schauen warum ist das passiert ist normal und soll jeden Te stabilisieren. Ob man mit solch Verhalten, damit weiter umgehen kann , will und möchte ist die Frage. der Partner ...

Danke Scheol. Ich glaube nämlich auch absolut, was du sagst. Der erste Therapeut hat es schon mal übersehen. Mein Mann war damals sehr involviert mit der Therapie, wollte sehr an sich arbeiten und hat immer mal wieder davon gesprochen- Er ist also a) sehr wohl offen für Psychologie und b) ich weiß daher, das HSP Thema kam nicht auf. Wird halt schnell übersehen und ich habe sehr Sorge, dass es beim 2. Anlauf genau so laufen wird, es sei denn, ich bring's in seinen Fokus.

Meine Sorge ist aber gleichzeitig: Wenn er aber im Moment im Burn Out sein sollte, inwiefern macht das gerade Sinn? Kann er die Info aufnehmen?

#371


A
Zitat von Tatiana:
Danke! Ich denke auch, dass er gar nicht weiß, was mit ihm eventuell los ist und ich lehn mich mal aus dem Fenster und sage, dass die Chancen groß ...


Du kannst ihn nur direkt darauf ansprechen und in diesem Zuge die Vermutung nahe legen, dass dies bei ihm ein blinder Fleck sein könnte. Unabhängig von seiner Reaktion auch die Buchempfehlung mitteilen.

Mehr kannst du für ihn nicht tun. Du kannst ihm maximal einen möglichen Weg zeigen. Ob er ihn beschreiten will, muss ganz allein er entscheiden.

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A
Zitat von Tatiana:
Aber sollte die HSP Theorie stimmen, ist es schon noch einen Versuch wert, finde ich, ihm das zu sagen.

Warum glaubst du das?

#373


Birkai
Zitat von Tatiana:
Und selbst wenn er weiterhin sagt, ich will aber trotzdem nicht mehr- dann wäre es trotzdem enorm wichtig auch für unsere Tochter, dass er verstehen lernt, wann er überfordert auch mit ihr ist und was er braucht, damit es nicht zu Overload kommt, damit er ihr nicht spiegelt SIE ist zu viel oder er ihr gegenüber kalt wird, weil er nicht mehr kann. Solche Dinge.

Hatte er therapeutische Unterstützung nach seinem ersten BurnOut? Dort lernt man ja den Umgang mit diesen Themen.

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M
Zitat von Scheol:
Vor 2 Jahren habe ich in einem Vortrag den Begriff Terpene und Waldbaden gehört. * Terpene sind flüchtige organische Substanzen, die seit dem Altertum aus zahlreichen Pflanzen, wie z.B. Eukalyptus, Pfefferminz, Lemongras, Zitronenbaum, Thymian, gewonnen werden. Einige Terpene gehören zur Gruppe der Alk., wie ...

Ich hab im Studium ne Hausarbeit dazu geschrieben.
Wald tut offenbar bewiesen jedem gut. Ist kein Beweis für HSP
Insbesondere in Krisen. In der heutigen schnellebigen Zeit mit schneller Bildfrequenz (Internet,
Auto, Fernsehen) und lauter Geräuschkulisse...

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