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Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

alleswirdbesser
Zitat von Blind-Meg:
Ich nehme an, damit verwirrst du ein so kleines Kind erst recht. Da hat sie gerade angefangen, sich dran zu gewöhnen in diesen u Monaten, und dann ...

Im Grunde müsste die Kleine dann nur damit zurecht kommen, dass sie an den Mama Tagen in die neue Mama Wohnung muss, ansonsten ist das Wechselmodell ähnlich wie Nestmodell. Der Unterschied ist das wechselnde Zuhause. Ich weiß nicht, ob so kleine Kinder schon so daran hängen, ihnen ist der Kontakt zu Mama und Papa glaube ich wichtiger. Deshalb würde ich vom Nestmodell wegkommen, solange das Kind noch klein ist, mit der Zeit wächst nämlich die Bindung zum Nest.

x 2 #976


T
Zitat von alleswirdbesser:
Warum möchtest du unbedingt eine Wohnung kaufen? Ich finde damit bindet man sich schon wieder und wird unflexibler. Ist eine gute weiterführende Schule, die infrage käme auch in der Nähe?

Ich weiß ja noch nicht, wie oder wo die Wohnung wäre
Aber Ich wollte schon immer eine. Ich will jetzt endlich Sicherheit haben, einen Ort für mich und vor allem auch EIN zu Hause für meine Tochter- nicht, dass sie alle paar Jahre umziehen muss, weil die Miete wieder erhöht wurde

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A


Was bitte ist hier passiert?! Plötzliche Trennung

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aequum
@Tatiana
Darf ich fragen wo in welchem Land deine Familie Zuhause ist?

Letztendlich hast du doch dort wo du jetzt lebst kaum eine Person, der du dich anvertrauen kannst oder doch?

#978


T
Zitat von aequum:
@Tatiana Darf ich fragen wo in welchem Land deine Familie Zuhause ist? Letztendlich hast du doch dort wo du jetzt lebst kaum eine Person, der du dich anvertrauen kannst oder doch?

Ich bin Deutsche, aber habe woanders in Europa gelebt.Ich habe hier in der Stadt eine gute Freundin und 3-4 Bekannte, mit denen ich aber nicht eng genug für so ein Thema wie jetzt bin (plus halt die Freunde meines Mannes- die hatte ich bis jetzt halt). Außerdem wohnt meine beste Freundin noch ca 1.5 Std entfernt von mir hier.
Der Plan war, bald die Arbeitszeit zu reduzieren und mich nach und nach wieder mehr um Leute zu kümmern. Ich hatte auch anfangs hier in der Stadt echt einiges gemacht, um Leute zu finden, aber es hat nur zu solchen Bekanntschaften geführt, was aber okay schien, da ich halt viel mit den Freunden meines Mannes und seiner Familie zu tun hatte und für mehr keine Energie/Zeit da war

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aequum
@Tatiana
Das liest sich weniger prickelnd. Das bedeutet doch letztendlich, dass er dort ein für ihn optimales Umfeld hat und du stehst mehr oder weniger allein da.

Deshalb glaube ich ebenfalls ganz fest daran, dass du dir möglichst schnell eine Wohnung suchst, um dir und deiner Tochter ein gutes Zuhause bieten zu können.

Einzweijähriges Kind wird einen Umzug wesentlich besser verkraften als ein älteres Kind, denn irgendwann werden sie anfangen, Freunde zu haben und engere Beziehungen zu einigen aufzubauen.

Auch du wirst dein eigenes Reich brauchen, das du dein Zuhause nennen kannst.

Ein Wechselmodell wäre mMn deutlich besser als diese Nestmodell und den damit verbundenen täglichen Wechseln.

Beginne zu handeln. Verharre nicht in einer Hoffnung die nicht in Erfüllung gehen wird.

Das Konstuckt deines jetzt EX in Verbindung mit seiner Muter und seinem Vater könnte sehrwohl einen unguten Einfluss auf die Bindung deiner Tochter zu dir haben.

x 2 #980


A
@Tatiana

Ich habe dich so verstanden, dass ihr jetzt das Nestmodell macht und jeder dabei 50/50 Betreuung übernimmt.
Später soll dann deine Tochter mehr bei dir leben, anstatt beim Vater. Den Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich befürchte, dass dies sich nicht so einfach umsetzen lässt.
Der Grund liegt in eurem jetzigen Plan mit 50/50 beim Nestmodell (wenn ich's richtig verstanden habe).
Davon später wegzugehen wird schwierig werden, weil es dann Gründe (gegenüber Jugendamt und ggf. Familiengericht) geben müsste, warum die 50/50 Betreuung jetzt so nicht mehr möglich sein soll.

x 2 #981


T
Ja, er ist in seiner idealen Stadt, mit all seinen Freunden und nah genug bei der Familie.
Ich habe fast nichts.
Ich wußte, dass das riskant ist, aber ich habe auch nie das Gefühl gehabt, dass ich in Gefahr sein könnte. Er hat immer betont, dass ich doch jetzt eine Familie habe und generell hatte ich halt ein sehr sicheres Gefühl. Ich dachte, er weiß, dass ich Freunde woanders habe und dass ich auch noch loslegen könnte, meine Leute zu treffen, wenn ich mehr Zeit/Energie haben würde.

Ich will das Nest Modell, da es uns erlaubt, die Kleine erst mal abwechselnd aber alle zu sehen, sodass sie ihr zu Hause hat und uns nicht zu lange vermissen muss.
Dann will ich ihr ein zu Hause bieten können (eigene Wohnung kaufen) und dazwischen mit ihr in ihrem alten Umfeld bleiben- auch ich muss erst mal zur Ruhe kommen. Ich schaffe jetzt nicht auch noch einen Umzug.

x 2 #982


T
Zitat von Ahornbaum:
@Tatiana Ich habe dich so verstanden, dass ihr jetzt das Nestmodell macht und jeder dabei 50/50 Betreuung übernimmt. Später soll dann deine Tochter mehr bei dir leben, anstatt beim Vater. Den Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich persönlich befürchte, dass dies sich nicht so einfach umsetzen lässt. Der ...

Ja, so hat das der Anwalt auch gesagt, aber kann ich nicht argumentieren, dass wir noch Paartherapie gemacht haben und dass ich mich halt mit ihm nicht einigen konnte, aber von Anfang an 5 Tage - 2 Tage wollte und dass wir erst Familienberatung machen mussten? Bzw dass wir erst mal wollten, dass die Kleine sich gewöhnen konnte?
Was soll ich sonst machen, wenn er 50-50 will?

x 1 #983


aequum
Zitat von Tatiana:
auch ich muss erst mal zur Ruhe kommen. Ich schaffe jetzt nicht auch noch einen Umzug.

Das verstehe ich absolut aber bitte bedenken, dass sich die augenblickliche Lösung mit der Zeit mehr und mehr zu deinen Ungunsten entwickeln könnte.

Siehe den Post von @Ahornbaum

x 2 #984


Blind-Meg
Zitat von Tatiana:
Ja, so hat das der Anwalt auch gesagt, aber kann ich nicht argumentieren, dass wir noch Paartherapie gemacht haben und dass ich mich halt mit ihm ...

Wow, ich bin schockiert, wie berechnend man sein kann.
Was glaubst du eigentlich, welches Modell für euer (!) Kind am besten ist?

x 5 #985


Blind-Meg
Zitat von Tatiana:
Was soll ich sonst machen, wenn er 50-50 will?

Froh sein, dass dein Kind einen Vater hat, der Bock hat, sein Kind zu betreuen!
Meine Güte, hier tun sich Abgründe auf.

x 6 #986


Balu85
Ich bin gerade etwas verwirrt...soweit ich das verstanden habe ist dein NM ein guter Vater, kümmert sich um seine Tochter und möchte Teil ihres Lebens sein. Das ist schon einmal mehr als so manch andere Kinder hatte. Du schreibst das du zwar gern in deine Heimatstadt zurück wölltest, aber scheinbar doch die Kleine nicht aus ihren soz. Umfeld reißen willst.
Daher verstehe ich diese Punkte überhaupt nicht.
Zitat von Tatiana:
-Auf lange Sicht will ich aber, dass sie EIN zu Hause hat, bei mir 4-5 Tage, er den erst

Warum nicht beim Wechselmodell bleiben.
Zitat von Tatiana:
-Ich möchte, dass der Papa schon involviert ist, aber weniger als ich

Warum?
Zitat von Tatiana:
Was soll ich sonst machen, wenn er 50-50 will?

Ich möchte vorschieben das es jetzt evtl. etwas hart klingt....aber wenn er 50:50 möchte und eine gute Bindung zu eurer (nicht nur deiner) Tochter hat sollte man im Interesse der Kleinen Maus auch 50:50 umsetzen. Ich weiß das ich mit der Ansicht zum Teil eher allein auf weiter Flur stehe....aber Kinder brauchen beide Elternteile. Und sollten einen gleichwertigen Zugang zu ihnen haben. Es gibt genug Fälle wo das nur schwer geht, ein Elternteil gar kein Interesse hat usw.

Zitat von Blind-Meg:
Was glaubst du eigentlich, welches Modell für euer (!) Kind am besten ist?

Ich rate mal Freitag bis Sonntag beim Papa (Wochenendpapa) und den Rest bei der Mama`?

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Blindfisch
Zitat von Tatiana:
Was soll ich sonst machen, wenn er 50-50 will?

Schon in eurer Beziehung wäre er froh gewesenen, wenn er 20-30% von dir bekommen hätte. Jetzt sollte er noch auf euer Kind mehrheitlich verzichten? 🙄

x 1 #988


M
Ich finde wichtig, dass der Vater hälftig für das Kind da sein kann.
Die Kleine hat auch ein Recht drauf.
Ich denke sogar, dass es auch für Dich besser ist, denn in der Zeit, wo die Kleine beim
Papa ist, kannst Du Selbstpflege betreiben, Leute (oder einen neuen Partner) kennen-
lernen, schlafen, Sport machen und ein Netzwerk bilden. Ebenso kannst Du beruflich
gut durchstarten, wenn er 50% der Betreuung macht.
Sonst besteht auch die Gefahr, dass Du Dich ans Kind klammerst, weil der Vater nicht
mehr da ist (quasi als Partnerersatz). Ich hatte so eine Mutter- es ist nicht schön,
sage ich Dir.

Ich kann verstehen, dass Du aktuell keine Energie hast.
Aber wird die Energie in der Konstellation nicht immer weniger, wenn er in
Deinem Zuhause ein und ausgeht? Bis Du irgendwann garnicht mehr die Kraft hast,
Dir was eigenes aufzubauen, weil Du zu lange und zu hoffnungsvoll verharrt hast?

x 4 #989


T
Okay,

* Ich bin kein Gold -digger oder kaltherzige Mutter, die dem Armen noch Unrecht tun will

ABER

* Ich möchte, dass die Kleine nicht hin und her pendelt. Ich glaube, dass sie eine BASIS haben sollte, ein zu Hause, und da ist mir eigentlich schon "alle Wochenenden woanders" zu viel. Idealerweise sollte sie 1 zu Hause haben und frei entscheiden, wann sie zu Papa will
*Erst RECHT will ich das, wenn sie etwas älter ist, ca. Schulalter, und dass sie dann nicht jeweils nach 3-4 Tagen "Umziehen" muss.
* Damit ich das rechtlich so hinbekomme, muss ich JETZT schon zusehen, dass ich mehr Arbeit mache- sonst kann ich das später nicht mehr begründen, warum sie nun aber am meisten bei mir sein soll
* Ich will sie bei mir, denn a) möchte ich nicht, dass sie bei einem Narzissten groß wird (sagt er inzwischen selbst von sich, übrigens) b) sehe ich gar nicht ein, warum ich jetzt noch meine Tochter verlieren sollte, nur weil ER weg will!

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