Oh man, ich weiß gar nicht wie weit ich im Bilde bin, das wird recht anstrengend was dahinter steht.... ich habe nun mal versucht, das alles auf mich wirken zu lassen und muss dazu sagen, das ich @Marinella Intention verstehen kann. Nun kennen wir unsere Geschichten gegenseitig vielleicht auch ein bisschen besser, da wir auch außerhalb des Forums einen tollen Kontakt pflegen aber diese Affären Themen laufen alle irgendwie gleich ab. Es stehen aber auf allen Seiten Menschen mit Emotionen, die die die Situationen immer nur für sich bewerten.
Ich als AM kann einfach nur sagen, dass ich zu den 1% der Männer gehöre, die sich für seine Affäre getrennt haben. Ja, ich habe mich von meiner Familie gelöst und dieser Prozess geht nicht von heute auf morgen und genau da besteht oft das Problem von Affären. Die Zeit. Ich konnte aus dem häuslichen Umfeld schlicht weg nicht aussteigen, weil die Wohnungssuche und finanzielle Situation es von heute auf morgen nicht zugelassen haben. Zu dem kam natürlich das Verantwortungsbewusstsein gegenüber meiner Familie, die ich nicht einfach hängen lassen wollte. Ich höre jetzt schon die Stimmen, die sagen, welches Verantwortungsbewusstsein, Du hast Deine Familie beschissen.... so leicht ist es aber nicht. Meine Exfrau und ich haben uns einfach auseinandergelebt und plötzlich war da ein anderer Mensch, der mich fasziniert hat.... und so kam es zur Trennung. Und ne, ein Trauschein ändert daran nichts, es ist genau so, wie in einer nicht ehelichen Beziehung.... irgendwann ist halt mal Schluss. Aber all dies kostest natürlich Zeit und Kraft. Das hat mich meine AF gekostet, weil sie einfach nicht mehr warten wollte.... verständlich.... und ja, es ging schief. Aber Affären bedeuten eine Veränderung im Leben, da ist es völlig egal, von wem aus diese Affäre gestartet wurde.
Gern stehe ich auch Rede und Antwort.... ich kann nur sagen, dass ich zu meiner Exfrau und meinen Kindern weiterhin ein gutes Verhältnis habe, ohne Rosenkrieg und schlimme Worte. Man mag Affären verurteilen, ich sehe es aber so, dass sie wohl zum Leben oder Entwicklung dazugehören. Ich gehöre keinem Menschen und nur ich bin für mich verantwortlich und das gilt für jeden Affärenpart. Das es da auch immer Verlierer gibt, ist unbestritten und es tut weh, aber wie gesagt, es macht keinen Unterschied ob man in einer Ehe mit Kindern ist oder nicht.... Affären sind nicht gut und können für alle zerstörerisch sein. Der Umgang damit ist maßgebend und gerade im Bezug auf die Kinder. Aber auch die Kinder können daraus lernen und sich weiter entwickeln. Es ist wahrscheinlich eine Einstellungssache und eine Frage der Werte, die jeder für sich selbst definiert.
Ich weiß, ich bekomme gleich ordentlich was ab, aber darauf bin ich vorbereitet

nur macht nicht den Fehler und vergleicht Affäre mit Affäre, da gibt es unfassbare Unterschiede.