Zitat von Starship999: Ich habe es dann so interpretiert, dass er nichts an seinem Problem ändern möchte und einfach nur auf Mitleid machen will.
Nicht nur auf Mitleid, das empfinde ich als verharmlosend. Was er macht, ist, er „schenkt“ Dir Vertrauen (bekanntes psychologisches Prinzip des manipulativen Schenkens). Das löst bei Dir bestimmte Gefühle aus, die er dann zu seinen Zwecken nutzt.
Beispiel: wie kannst du gerade heute mit deiner Freundin weggehen wollen, du weißt doch wie sehr mich der Tag, der Ort, die Situation in letzter Zeit triggert.
Du kannst dir mal folgendes anschauen, such das Gespräch mit ihm und erkläre ihm, daß Du gerne Dinge mit ihm machst, aber hin und wieder eben auch Zeit für deine. Freunde brauchst und ob er das nicht verstehen kann. Stell es ein wenig so hin, als siehst du in ihm jemanden, der nicht möchte, dass du Freunde hast. Aller Wahrscheinlichkeit wird er total verständnisvoll reagieren und dir erzählen wie wichtig Freunde sind (blubblub).
Dann nimmst du einen Zettel und schreibst für vier bis sechs Wochen mal auf wie er bei jeder einzelnen Verabredung reagiert und mit welchen Argumenten er dir kommt, warum du keine Zeit allein mit deinen Freunden verbringen kannst.
Für eine Liste, wie oft er Dir direkt oder indirekt unterstellt, dass du ihn nicht so sehr liebst, wie er dich, weil wenn er ….
Da geht es um sehr viel mehr als einen auf Mitleid machen.
Das sind klassische Manipulationsstrategien.