Yonda
Gast
Mag sein, das besonders jüngere Frauen mit Nachrichten bombardiert werden. Ich hatte da gewiss viel weniger, weil ich mein Profil und auch mein Foto zielgruppengerecht eingestellt habe. Hat ganz gut funktioniert. Aber auch das, was ankam, als Auswahl anzupreisen, wäre etwas vermessen, denn ich konnte auswählen zwischen ganz schlüpfrigen und fast schon schüchternen Seitenspringern, den berühmt-berüchtigten "Hey!"-Schreibern, Illusionskünstlern mit verborgenen Absichten, vergeistigte Ghosting-Experten und eher selten eine klitzekleine Handvoll interessanter Kandidaten, die meistens ewig weit weg wohnten oder gerade aus einer 27jährigen Ehe katapultiert wurden und ihre Borderline kranke Tochter nebst Enkel pflegen und zwei Jobs haben. Ich übertreibe nicht, das war genauso. Ich habe noch sporadisch Kontakt mit ihm, er ist sehr nett, aber das kann ich meiner ziemlich angeknacksten Seele nicht antun, in so ein offensichtliches Chaos zu geraten.
Ja, diese Auswahl hat mich überfordert. Nicht die Anzahl, sondern was da auf mich zukam. Ich habe in der Online-Börse sehr viel gelernt. Ich finde es auch grundsätzlich nicht schlecht, wenn man die nötige Geduld hat.
@Kaetzchen
Ich war gar nicht enttäuscht, mich nicht zu verlieben, sondern habe bemerkt, dass ich die Situation einfach seltsam finde. Wie oft soll ich den denn treffen, bis ich sage: Ab in die friendzone! Ich kam mir immer vor, als ob ich zu einem Geschäftstermin fahre.
und gewisse, doch recht spezielle Vorlieben. Und das bei Tinder, obwohl ich dazu extra auf einer einschlägigen Seite angemeldet bin. Hoffe jetzt einfach mal, dass es noch eine Weile so cool und entspannt bleibt, wie es gerade ist