Sanyata
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erst einmal: ich habe jetzt nicht alles durchgelesen, aber ich habe das Bedürfnis dir etwas zu schreiben.
Boah erst mal mein grösstes Mitgefühl. Diese Trauer (Verlust deiner Mutter, deiner Beziehung) ist hart. Und tut weh. Da bin ich mir sicher.
Ich habe auch Verlassen-Werden hinter mir. Ausgetauscht gegen ne andere Familie. So hat es sich für mich angefühlt. Und soll ich dir etwas sagen: Heute bin ich froh darüber. Ich habe viel kapiert. Ich war sehr bedürftig. Ich hatte soviel Wunde in mir. Und das hält kein Partner aus. Und zieht komplett bedürftige Partner an.
Ich habe den Schmerz zugelassen, (aua das tat weh) - gemerkt ich darf mir Hilfe gönnen - ich darf traurig sein - ich darf mich trösten lassen, mich selbst trösten und mich nicht unter Druck setzen - alles allein wieder gut zu machen. So hab ich immer mehr Selbstakzeptanz gelernt,
Schon dein Statement
"Was stimmt nicht mit mir" hätte von mir stammen können.
Ich dachte ich sei falsch und mache alles falsch, deshalb geht es mir schlecht.
Du bist megareflektiert, suchst viel Schuld bei dir. Lese viel ich muss, sollte, usw. Extremer Leistungsdruck.
Wie sehr wünsche ich dir Menschen, die dich trösten, wertschätzen, dich entlasten und dass du dir selbst vergeben kannst.
Und nicht nur vergeben, sondern sogar Trost schenken kannst mit Dingen, die dir gut tun, dich wieder Freude spüren lassen und befreiendes Weinen, das deinen Schmerz verarbeitet. Ich hab gemerkt Schmerz ist gut, er hilft sich von Dingen und Menschen zu distanzieren die einem nicht gut tun.
Fühl dich megagedrückt
Anita