Zitat von Anlachen: Da war wohl Deine Ärztin selbst ein wenig verrückt, oder? Das gibt es aber auch in männlich, nebenher. Vor allem, wenn die Belegbetten irgendwo haben.
Dein Statusbericht zu den WJ klingt beneidenswert und toll!
Liebe Anlachen, ob meine ehemalige Ärztin ein wenig verrückt war, weiß ich nicht
😄 ...vielleicht hatte sie auch nur ihre Erfahrungswerte weitergeben wollen. Mir war es egal, ich wollte keine Hormone.
Zu den Wechseljahren als solches: ich denke, dass die Einstellung dazu eine grosse Rolle spielt. Für mich bedeuteten sie, als ich Kind war: Ruhe! Einfach Ruhe! Nicht mehr arbeiten müssen. Und wie die alten Frauen in meiner norddeutschen Heimat unter einer großen Linde sitzen, die Hände im Schoss gefaltet, und voll innerer Ruhe der untergehenden Sonne zusehen.
Dieses Bild hatte ich immer im Kopf. Es hatte sich verfestigt, während ich als Kind mit dem Fahrrad abends durch die roten, weitläufigen Dörfer sauste. Ja, das wollte ich auch. So ruhig und bewusst den Moment genießen!
Ich lebe schon ewig nicht mehr in meiner Heimat, aber das Bild blieb.
Ich glaube, es hat mir immer geholfen, mich auf die Wechseljahre zu freuen, denn es brachte mich dem Ende der Berufstätigkeit und dem Durch-den-Wald-streifen-können, so oft och wollte, näher. Das tue ich nun auch.
Mir ist gestern noch eingefallen, dass ich Rotklee gepflückt habe und soviel wie möglich davon gegessen. Irgendwer hatte mal gesagt, auch dies sei eine gute Maßnahme.
Vielleicht ist das für Userin, die naturnah wohnen, auch eine Möglichkeit der Vorbeugung.
Allen Wechseljahresgeplagten ein schnelles Durchkommen!