Heartbroken38
Gast
Du hast mich wieder verletzt, mit Worten, mit deiner Gleichgültigkeit, so wie du es zuletzt immer getan hast.
Der Traum hat mich um 7:00 aus dem Schlaf gerissen und ich dachte mein Herz zerspringt in meiner Brust und ich konnte mich vor Schmerzen erstmal nicht bewegen.
Dennoch habe ich den Tag genutzt und bin ins Fitnessstudio gefahren, da ich mich ja diese Woche angemeldet habe sollte ich auch hingehen.
Es hat mir gut getan für mich alleine zu trainieren und danach noch in die Sauna zu gehen.
Doch die Euphorie ist schnell verflogen.
Heute ist das erste Mal die Sonne wieder da und ich habe mich so danach gesehnt. Ich dachte wenn die Sonne erst wieder raus kommt, hebt sie auch mein Gemüt. Aber jetzt kommt es mir vor als verhöhne sie mich.
Jetzt fehlst Du, weil ich mich erinnere das wir den ganzen letzten Sommer alleine zusammen verbracht haben und durch die Gegend gereist sind. Und es erinnert mich das ich den nächsten Sommer ohne Dich verbringen muss.
Ich frage mich ob unser Wohnmobil jetzt fertig ist und Du dieses Jahr damit unsere Reise antreten wirst und durch wen Du mich ersetzen wirst.
Jetzt wünschte ich es wäre dunkel und kalt damit ich mich in eine Decke gekuschelt auf die Couch legen und zusammengerollt stundenlang weinen kann.
Liebe und Leid liegt oftmals so nah beieinander. Und Gleichgültigkeit wohl auch.
Man sagt man soll dankbar sein für die Momente die man hatte. Das Glück annehmen wenn es da ist auch wenn es nicht für immer bleibt.
Wenn Du mich fragst, war es das nicht wert.
Der Schmerz den ich jetzt empfinde... ich würde ihn eintauschen gegen die Momente die wir hatten.
Ich würde dich aus meinem Gehirn brennen wenn ich könnte.
So wie Du es getan hast.
Ich weiss ich muss verzeihen, aber heute kann ich nicht.
Ich wünsche mir das jemand Dein Herz bricht und dich so zerstört zurück lässt wie Du mich zurück gelassen hast. Und lächelnd sein Leben fortsetzt, als hättest Du seines nie berührt.
Morgen übe ich mich wieder in Vergebung.
Aber heute nicht!


