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Hätte eine Mutter keine Arbeit und kaum die Möglichkeit sich um das Kind zu sorgen, der Vater aber schon, spricht das Gericht heut zu Tage eher dem Vater das Kind zu, weil er dem Kind einen Wohnraum bieten kann und Zeit.
So einfach wie einige sich das hier vorstellen ist das nämlich nicht mehr. Der Vater hat jetzt auch ordentliche Rechte und das ist auch gut so. Ich kenne 5 Paare mit diesem Modell und kein Vater muss Unterhalt bezahlen.
Sie ist Erzieherin, ergo verdient sie bestimmt ihre 1800 Euro Netto und ist damit sowieso weit über die Grenze, wenn sie nur halbtags arbeitet, sagt der Staat sie muss auf ganztags gehen oder schauen wie sie damit leben kann, dann wird ausgerechnet ob es reicht für sie und dem Kind, wenn nicht und es ist platz beim Vater, wird Richter eher dem Vater das Kind zusprechen und es muss eine andere Regelung her.
Er kann auch darauf bestehen und ein richtiger Anwalt wird das dann auch in Angriff nehmen. Durch seine flexible Arbeitszeit, dem Home office und das er in der Wohnung bleibt, was für das Kind bereits ein vertrautes Wohnumfeld ist, hat der TE verdammt gute Karten in diesem Verfahren.
Ergo stellt sich diese Frage nicht, außer er will seine Tochter nicht bei sich haben, dann muss er Unterhalt zahlen und darf sie halt jedes zweite Wochenende sehen.
Bei einem 50 zu 50 Modell muss schon viel passieren damit einer der beiden Unterhalt zahlen muss und ich glaube nicht das der TE 10.000 Euro im Monat verdient, weil dann hätte er den Garten und die Reise aus der Portokasse bezahlt.
Wir sollten also mal realistisch bleiben und die Realität sagt, er verdient nicht so viel krass mehr wie die Frau, er hat Zeit und kann daher ein 50 zu 50 Modell verlangen.
So einfach ist das und ich würde das auch so machen, denn Kinder gewöhnen sich schnell an so etwas