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Wenn Männer durchdrehen

La-Fleur


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Zitat von Urmel_:
Arm im Sinne von "das zur Verfügung stehende Geld ist unterhalb der Armutsgrenze". Und da tauchen in den Kriminalitätsstatistiken mehr "arme" Kinder, denn "reiche" Kinder auf.


Beschaffungskriminalität und Dro. werden auch nicht grundsätzlich bei Reichen dokumentiert.



Zitat von Urmel_:
Ich glaube, dass es nicht in unserer Macht liegt, diese Dinge bis auf den Grund zu verfolgen oder gar Eingriffe in das Leben der Menschen vorzunehmen, dass diese Punkte abgeschwächt werden können. Unsere Systeme sind so extrem komplex, da haben Maßnahmen praktisch zu 100 Prozent nicht den Erfolg, den man gerne hätte. Von daher würde ich sagen, dass man mehr Erfolg hat, wenn man sich Gedanken macht, wie man diese Kinder frühzeitig erkennt und eben mit Hilfe von Psychologen wieder auf die richtige Bahn zu bringen. Was besseres fällt mir da auch nicht ein.


Wenn man bedenkt das Kinder und Jugendpsychiatrien in Ausmaße genutzt werden, das es zig Institutionen zur allgemeinen Feststellung der Psyche gibt, sowie die üblichen ansässigen Therapeuten.... womit also spätestens im Kindergartenalter begonnen wird.... Ich weiß leider nicht wie es mittlerweile in Kinder und Jugendpsychatrien abläuft, zu meiner Zeit passte der Begriff Klapsmühle wirklich gut, grauenhaft.

09.10.2019 15:23 • x 1 #166


6rama9

6rama9


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Wir sind ja inzwischen weit vom eigentlichen Thema der Femizide abgerückt. Wobei es da ja statistisch auch nichts zu rütteln gibt.

Bei der Gewaltkriminalität lässt sich natürlich eine klare Korrelation zwischen Gewaltbereitschaft und Armut aufzeigen. Und es lässt sich ferner eine klare Korrealtion zwischen Gewaltbereitschaft und Zerrüttung des Elternhauses aufzeigen.

Wenn wir also Gewaltbereitschaft, Armut und Familienzerrüttung zusammennehmen, dann stellen wir fest, dass die Gewaltbereitschaft originär nicht mit der Tatsache eines fehlenden Elternteils zusammenhängt, sondern mit der Tatsache, dass bei alleinerziehenden Eltern ein hohes Armutspotential herrscht und dass die Familienverhältnisse naturgemäß zerrüttet wurden.

Daher ist die post-feminstische Aussage, dass Jugendkriminalität durch die Entscheidung von Müttern ihre Kinder alleine zu erziehen gefördert wird, empirisch und faktisch falsch. Dazu bedürfte es eines Vergleiches zwischen Kindern aus armen, zerrütteten Familien und Kindern, die alleinerziehend aufwachsen. Und da wette ich, dass die alleinerziehenden Mütter besser abschneiden.

09.10.2019 16:06 • x 1 #167


Garibaldi


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Testosteron bei Männern spielt auch eine Rolle.
Es macht agressiver.

( Wobei ich bei manchen Frauen dran zweifel, nachdem ich sie als sehr agressiv kennenlernen durfte.
Bei Kriminaldelikten töten Männer mehr von vorne, Frauen seit jeher eher aus dem Hinterhalt mit Gift usw. )

09.10.2019 16:17 • #168


La-Fleur


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Frauen töten wenn dann aus dem Hinterhalt und agieren durch Manipulation über 3te, somit sind viele Anstifter. Giftmischerin sind gar nicht sooooo häufig, dafür aber eben Manipulation und Anstiftung

09.10.2019 16:31 • x 1 #169


hahawi

hahawi


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Zitat von Garibaldi:
eher aus dem Hinterhalt mit Gift

Gift war seit der Antike bis in die Neuzeit ein durchaus von Männern gern verwendetes Mittel zur Ermordung unliebsamer Menschen.

09.10.2019 16:45 • #170


La-Fleur


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Wenn man mal so an die vielen "Haushaltsunfälle" denkt

09.10.2019 16:50 • #171


hahawi

hahawi


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Zitat von La-Fleur:
Wenn man mal so an die vielen "Haushaltsunfälle" denkt

Du meinst, wo die Dame des Hauses mal schnell gegen ein Küchenkastl rennt oder die Kellerstiege runterpurzelt?

Oder meinst Du Gerichte mit Pilzen oder Bärlauch, die sich dann als Autobahn ins Paradies entpuppen?

Unfälle passieren halt auch im besten Haushalt.

09.10.2019 16:59 • x 1 #172


La-Fleur


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Zitat von hahawi:
Du meinst, wo die Dame des Hauses mal schnell gegen ein Küchenkastl rennt oder die Kellerstiege runterpurzelt?

Oder meinst Du Gerichte mit Pilzen oder Bärlauch, die sich dann als Autobahn ins Paradies entpuppen?

Unfälle passieren halt auch im besten Haushalt.



Zb.oder die wo Ausversehen Frostschutzmittel im Getränk landet....

Oder die volle Fürsorge bei der Medikation, dem Schatzerl soll es doch schnell besser gehen

09.10.2019 17:04 • #173


hahawi

hahawi


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Zitat von La-Fleur:
Zb.oder die wo Ausversehen Frostschutzmittel im Getränk landet....

Naja, in den 80ern hat man damit bei uns Süßweine veredelt und dann nach Deutschland weiterverkauft.

09.10.2019 17:15 • #174


La-Fleur


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Zitat von hahawi:
Naja, in den 80ern hat man damit bei uns Süßweine veredelt und dann nach Deutschland weiterverkauft.



Der Glykolwein ....

09.10.2019 17:22 • x 1 #175


Urmel_

Urmel_


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Zitat von Garibaldi:
Testosteron bei Männern spielt auch eine Rolle.
Es macht agressiver.

( Wobei ich bei manchen Frauen dran zweifel, nachdem ich sie als sehr agressiv kennenlernen durfte.
Bei Kriminaldelikten töten Männer mehr von vorne, Frauen seit jeher eher aus dem Hinterhalt mit Gift usw. )

Da relativierst Du ja schon selber Deine Einschätzung.

Wenn man sich über so ein Thema austauscht und nicht ständig die Variablen anpasst, damit eine Aussage auch auf Biegen und Brechen dem eigenen Weltbild entspricht, so falsch es auch sein mag, ist es wichtig, den Rahmen festzulegen. Und ich argumentiere im Rahmen von häuslicher Gewalt. Und bei häuslicher Gewalt zählt eben auch emotionale Gewalt dazu.

Aus empirischer Sicht tendieren Männer dazu, Aggressionen eher auf körperlicher Ebene auszutragen und Frauen tendieren eher dazu, Gewalt indirekt auszuleben, beispielsweise durch Rufmord, Intrigen oder übler Nachrede. Die klinische Literatur stützt die jeweiligen Einschätzungen durch Studien, bei denen die verschiedenen Formen der Störungen betrachtet werden und anschließend auch geschaut wird, welches Geschlecht statistisch signifikant zu der einen Form der Handlung oder eben der anderen Form der Handlung tendiert.

Würdest Du sagen, dass bei körperlichen Gewaltverbrechen absolut betrachtet eher Männer präsent wären, hättest Du vermutlich Recht. Grenzt man aber auf häusliche Gewalt oder eben Gewalt in Partnerschaften ein, welche laut Definition eben auch emotionale Gewalt mit einschließt, dann ergibt sich aber ein ganz anderes Bild. Ich kann Dir nicht genau sagen, woran es liegt, vielleicht, weil die Mehrzahl der Männer, auch wenn sie selber von einer Frau geschlagen werden, so tief in sich drin verankert haben, das man Frauen nicht schlägt? Erklärungen gibt es bestimmt viele.

Es gibt darüber hinaus sehr viele Studien, die unter dem Punkt "Gender symmetry" zusammenfassen, dass Frauen und Männer in etwa die gleichen Anteile haben, wenn es um Gewalt gegen den Partner geht. Das ist so in etwa die Spitze des Eisbergs (es gibt da noch viele weitere Hinweise, dass die Legende, dass Frauen zu 90 Prozent die Opfer von häuslicher Gewalt sind, so nicht stimmt), um sich mal dem Thema zu nähern.

Eine Sammlung an Studien, die bereits seit 1975 in diese Richtung gehen, also eine Zeit, in der Gleichberechtigung voll im Trend lag und es noch ganz andere soziale Einflüsse gab, findest Du unter der folgenden Quelle. Spannend dabei ist, dass weder die Zeit, noch die sozialen Veränderungen an dem Umstand, dass Männer und Frauen zu gleichen Teilen Täter sind, beeinflusst. Auch der Umstand, dass beide Werte gleichaufliegen, deutet darauf hin, dass es als Ursache Umstände sind, die nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen sind.

Wenn Du es so willst, könnte man daraus Schlussfolgern, dass Aggressionen zu gleichen Teile in Männern und Frauen vorhanden sind. Was durchaus auch Sinn ergibt.

Quelle zum Einstieg in das Thema:
https://en.wikipedia.org/wiki/Domestic_...gainst_men

09.10.2019 17:39 • #176


6rama9

6rama9


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Zitat von Urmel_:
Quelle zum Einstieg in das Thema:
https://en.wikipedia.org/wiki/Domestic_...gainst_men

Ich denke dieser Wikipedia-Artikel existiert aus gutem Grund nur in ingesamt 6 Sprachen. Und ihm wird aus gutem Grund der Warnhinweis vorangestellt, dass er bessere (vor allem sekundäre, also aggregierende und interpretierende) Quellen benötigt.

Wie auch immer, der Schlüsselsatz lautet (man beachte die Konjunktive): "The relative prevalence of IPV against men to that of women is highly disputed between different studies, with some countries having no data at all. Some researchers believe the actual number of male victims than law enforcement statistics suggest due to the number of men who do not report their abuse.[4] However, for both men and women, domestic violence is among the most underreported crimes worldwide.[5][6]"

09.10.2019 18:16 • #177


whynot60


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Dazu kann ich nur sagen: Wer amerikanischen Studien glaubt, der muss von dem, was noch guter Glaube genannt werden kann, wohl schon beträchtlich abgekommen sein.
Was erwartet man denn von Studien, die aus einer Kultur kommen, in der Bigotterie und Paranoia eine tragende Säule sind?
Einen solchen Studienunsinn habe ich jedenfalls schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen.
Mir ist jedenfalls noch nie aufgefallen, dass zwischen einer vaterlosen und einer vatervollen Familie das kindliche Charakterergebnis ein anderes wäre.
Und überdies: welche Schlüsse wären aus einer solchen Studie, nähme man sie ernst, denn überhaupt zu ziehen? Dass es auf das Vorhandensein eines Vaters ankommt? Dazu müsste man wohl eine Art patriarchalen Dachschaden haben. Sondern viel berechtiger wird wohl die Annahme sein, dass im Fall einer Alleinerziehung alles auf dieser einen Bezugsperson (noch besser als zwei wären ja überhaupt mehrere) lastet und es dann aus dem Notstand heraus, einer Arbeit nachgehen zu müssen, und aufgrund der allgemeinen Überforderung zu einer gewissen Verwahrlosung des Kindes kommen kann. Wobei diese Verwahrlosung (oder auch die nicht weniger schädliche Überfürsorge) aber auch auftreten kann, wenn durchaus beide Eltern vorhanden sind (wobei in diesem Fall auch noch die Konfliktpotentiale zwischen den Eltern zum Tragen kommen, die ja zumeist nicht fehlen und dem kindlichen Entwicklungswohl kaum sonderlich zuträglich sein werden).
Jedenfalls scheint es mir doch reichlich abwegig, aufgrund solcher absonderlichen Studien aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der begrenzten Unmöglichkeiten etwas ableiten zu wollen, das die Wichtigkeit des Vaters an sich retten soll. In anderen Kulturen kommt der Vater nicht einmal vor, und diese wiederum scheinen nicht die abgedrehtesten zu sein, weisen die dortigen Kinder praktisch nie eine Verhaltensauffälligkeit auf.

Übrigens: Mir ist aus der näheren Umgebung ein Fall einer "intakten" Familie (also Mutter und Vater und Kinder) bekannt, bei dem sich ein 11jähriger (!) im Keller erhängt hat (absichtlich), nachdem die "intakte" Familie ihn in den Keller gesperrt hat als Strafmaßnahme, vermutlich auf Betreiben des "intakten" Vaters.

Zitat von La-Fleur:
Beschaffungskriminalität und Dro. werden auch nicht grundsätzlich bei Reichen dokumentiert.


Na dem könnte man ja recht einfach ein für alle Mal abhelfen, indem man Dro. entkriminalisiert, was ja nicht gar so kriminell wäre, wenn die bei weitem schlimmste und gefährlichste Dro., nämlich Alk., zu verlockend tollen Preisen und in den verschiedensten Varianten in jedem Markt und jedem Lokal erhältlich ist.
Dann wäre ja schon einmal ein Kriterium verfehlter Erziehung, ob eine vaterlose oder nicht, beseitigt.

09.10.2019 20:23 • x 5 #178


La-Fleur


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Zitat von whynot60:
dem könnte man ja recht einfach ein für alle Mal abhelfen, indem man Dro. entkriminalisiert, was ja nicht gar so kriminell wäre, wenn die bei weitem schlimmste und gefährlichste Dro., nämlich Alk., zu verlockend tollen Preisen und in den verschiedensten Varianten in jedem Markt und jedem Lokal erhältlich ist.
Dann wäre ja schon einmal ein Kriterium verfehlter Erziehung, ob eine vaterlose oder nicht, beseitigt.



Damit entkräftigst du alles andere auch wenn ich verstehe was du meinst..


Ich behaupte das die Heroinmutter gefährdender ist als die Mutter oder der Vater im Einzelfall des Alk. aus der Liste.


Der Alk. kann seinen Tag bestreiten, alles erledigen, das Kind betreuen, stillt den Pegel bei Nacht und geht des Tages seine Wege. Versteckt von allem ...und es ist günstiger und somit in der Beschaffung legal und kostengünstig .

09.10.2019 20:31 • #179


Urmel_

Urmel_


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Zitat von whynot60:
Jedenfalls scheint es mir doch reichlich abwegig, aufgrund solcher absonderlichen Studien aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der begrenzten Unmöglichkeiten etwas ableiten zu wollen, das die Wichtigkeit des Vaters an sich retten soll.

Ist es nicht spannend, sich selbst zu beobachten, wenn man mal so richtig schön seinen Unmut Luft machen kann? Und dabei so in Rage gerät, dass man den Grund, warum ich das geposted habe, überliest oder bewusst unterschlägt und stattdessen einfach einen anderen Grund wählt, der viel besser zum eigenen Narrativ passt?
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Zitat von Urmel_:
Ich denke auch, dass es da eher darum geht, dass man ein Bewusstsein in der Gesellschaft dafür hat, dass es Probleme gibt, die an bestimmten Umständen hängen. Hat man sowas im Blick, kann man ja vielleicht bereits in der Jugend gegensteuern.

09.10.2019 21:04 • #180




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