Zitat von Sohnemann:Ja, aber es steht latent im Raum, dass, wenn man dein Konzept nicht gut findet, man entweder zu blöd ist oder zu uninteressiert.
Grade du findest doch das Konzept des
Guten gut

Nichts anderes ist es, wenn du das Recht des Kindes auf
qualifizierte Eltern forderst, weil Kinder (die
Schwächeren) dem ausgeliefert sind

Der springende Punkt ist, in dem Moment wo man mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen drei Finger in die eigene Richtung

Das heisst nicht, dass man nicht diskutieren sollte, über unterschiedliche Meinungen.
Sondern es heisst, man sollte andere nicht herabwürdigen.
Ob das eigene Handeln im einzelnen Fall
gut war (also einem friedensstiftenden Ziel diente), ist ja wieder eine ganz andere Frage.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es legitim (ja sogar notwendig) ist
zusammenhaltschädigendes Verhalten sichtbar zu machen.
Wenn mir das berechtigter Weise vorgeworfen wird, dann nehme ich das ernst.
Wenn ich
Du bist vielleicht ein Früchtchen und die Bauptung einer Latenz in den Raum stelle, ist
das in meinen Augen Propaganda

Ich würde dich gern davon überzeugen, dass wenn man das Gute erreichen möchte, auf die Projektion negativer Gefühle auf andere verzichten sollte.
Erster Schritt dazu ist meiner Meinung nach, sich seine negativen Gefühle bezüglich Menschen
bewusst zu machen und seine eigenen Anteile daran zu erkennen. Das zu üben, dazu eignet sich das Forum für mich hervorragend.
Oft liest man, man sei gar nicht aggressiv, der Andersdenkende sei einem schlichtweg egal, man wolle sich erst gar nicht mit ihm auseinander setzen. Das
bringe einem persönlich nichts.

Auch das Schweigen auf Beiträge die man für
bedenklich hält, ist nur dann
gut, wenn es in einer wohlwollenden Haltung geschieht.
NAMASTÉ
Frei nach dem Motto, der Geist meines (göttlichen) Spirits
verneigt sich vor dem Geist deines (göttlichen) Spirits
Um ein Missverständnis, dass der Eindruck entstanden ist, ich hielte irgendjemand für zu blöd, aufzuklären:
Jeder kann danach handeln (wohl niemandem wird es immer gelingen), selbst wenn er es nicht intellektuell
nachvollziehen kann oder möchte.
Hier kommen wir in den Bereich des Glaubens, was derzeit grundsätzlich weit verbreitet sehr verpönt ist und der
Figuren voraussetzt, die Kraft ihres Daseins für andere Führungspersönlichkeiten sind.
So eine Bestrebung, sollte man meinen,
fiele in einem anonymen Forum grundsätzlich aus, weil jedem klar sein sollte, dass hier jeder etwas behaupten kann, egal ob es der Realität oder der Phantasie entspringt
Ich bin überzeugt, dass es
Übungen gibt, die Menschen helfen können, mehr
gutes zu tun. Also versuche ich (mit sehr schlechtem Erfolg hier im Forum übrigens

) diese bekannter zu machen.

Man kann immer dazulernen, wenn man möchte oder man gibt sich mit dem zufrieden was zB westliche
Bibliotheken zu bieten haben.

Man darf nicht vergessen, dass nicht alle Kulturen ein System schriftlicher Überlieferung haben. Dort steckt
Wissen dann zB vermehrt in Lebensführung und Umgangsregeln miteinander.
Menschen sind auch
gut, ohne sich je mit dem Begriff intellektuell beschäftigt zu haben.
Gemäss Threadtitel geht es hier jedoch um die Spitze des Eisbergs menschlichen Hassens, nicht Verzeihen Könnens und Verachtens.
Ihren Anfang finden auch diese vernichtenden Taten schon in der Legitimation, dem Dulden, ja sogar Befürworten des
kleinen Hasses, dem Ablehnen anderer, dem auf sie Herabschauen, dem nicht verzeihen können.
