@TiefeWurzel
Zitat von TiefeWurzel: Das die Rollen vertauscht sind, also ich mich wie ein Mann verhalte, kapiere ich tatsächlich nicht...
das kann man aus deinem Eingangspost lesen:
Zitat von TiefeWurzel: Ich bin immer schon der Macher und Tuer, kümmere mich, organisiere...Ich würde mich gerne mal fallen lassen können und auch jemanden haben, der sich dann kümmert und aktiv etwas in die Hand nimmt.
Du musst machen, organisieren, dich kümmern - sprich du übernimmst die Führungsrolle innerhalb der Beziehung - die Rolle, die ein Mann übernehmen sollte, weil du dich sonst nicht fallen lassen kannst. Du sehnst dich nach Geborgenheit und das sich "Weiblich" fühlen. Das ist doch das, was viele Frauen sich wünschen.
Das geht aber nur mit einem Mann an deiner Seite, der seine Rolle auch versteht und die Verantwortung annimmt.
Erfüllt er die "Aufgaben" nicht, hinterlässt er eine Lücke in der Beziehung, die du dann füllst. Ergebnis:
Zitat von TiefeWurzel: Aber ich spüre ganz deutlich diese innere Anspannung und das sovieles ungesagt bleibt. Leider bin ich dann meistens diejenige, die es nicht aushält, mich macht es innerlich wahnsinnig und könnte schreien. ich merke leider auch, dass ich irgendwo schon resigniere und mich zurückziehe, Abstand suche.
Dieser innere Konflikt, der euch beide nicht gut tut, ist der Grund, warum du hier bist.
Du "kannst" nicht weiblich sein und dein Partner "darf" oder "kann" nicht männlich sein.
Zitat von TiefeWurzel: aber es klingt bisschen oberflächlich und einseitig gedacht.
Eben das ist es nicht. Das ist die Dynamik in eurer Beziehung.
Die Frage ist, ob dein Mann schon von Anfang an dir die Rolle des "Machers" überlassen hat oder ob es sich über die Jahre
eingeschlichen hat.