Zitat von 53m6:
Doch es wird besser.
Es braucht nur Zeit. Ich bin gerade in einer echt schmerzhaften Trennung, dich weiß ich, es wird besser. Nicht heute, nicht morgen, aber es wird besser.
Unser Problem ist, wir sind zu ungeduldig. Wir wollen alles und zwar jetzt. Geht mir nicht anders, auch ich will die Liebe meiner Frau und zwar sofort. Bekomme ich aber nicht.
Doch wenn man anfängt zu heilen und man wieder nach vorne schauen kann, dann kann man sich wieder öffnen und liebe zulassen.
Es dauert halt und ja es tut weh.
Aber alles wird gut.
Ich glaube nur noch an die Realität und an mich selbst, das erspart einem jede Menge Enttäuschungen. Siehe im Beruf:
Auch wieder viel gemacht, viele Überstunden (unentgeltlich), immer parat gestanden usw.
Auf der Weihnachtsfeier des Betriebes dann die Rede des Chefs:
Umsatz sehr gut gesteigert, aber von den Arbeitsstellen werden 25% abgebaut. Die werden nicht mehr fortgeführt.
SUPER. Zwei Jahre dann im Sommer dort gearbeitet und direkt wieder zu ALG II. Weil es eine vom Arbeitsamt geförderte Stelle war. So wie mir ergeht es dort jetzt vielen Menschen, einige hatte auf eine Festeinstellung oder Wechsel in eine andere Massnahme gehofft.
Nun, die schlechte Nachricht für mich ist auch eine schlechte Nachricht für die Insolvenzverwalterin: Die, nicht müde, Geld immer schnell einzupfänden, wenn es möglich ist (aber Wochen oder Monate braucht, bis sie sich bei mir zurückmeldet), bekommt dann auch kein Geld mehr durch meine Arbeit. Bei reinem ALG II-Bezug kann die ja nichts pfänden. Und ich darf dann mit Mitte 46 auf Jobsuche gehen. Beste Voraussetzungen für 2020 also.
Aber ja, es wird DOCH besser, schreibst Du. Wer´s glaubt .
Ich nicht.
Ich bleibe dabei: Es wird nur anders
Aber deshalb lasse ich mir Weihnachten nicht verderben. Bis zum Ausstieg aus dem Betrieb werde ich sehr verstärkt auf meine Bedürfnisse achten. Ich brauche wohl nicht betonen, dass Überstunden ab sofort der Vergangenheit angehören. Die haben ja genug Umsatz gemacht - sollen se selbst mal Gasgeben. Ich mach da meine Arbeit - aber nix mehr.
Also, unterm Strich, auch wenn man sich noch so bemüht: Alles beim Alten. Das war 2017 so, 2018, jetzt auch und 2020? The Wheel turns round and round and round ..
Aber: That´s reality.
Weihnachten verbringe ich - wie immer - alleine mit meinem Kater, bei leckerem selbst zubereitetem Essen, einem guten Glas Wein, abends eine Zigarre und viel Ruhe.
By the way: Hat jemand eine Idee/Rezept für ein leckeres Omelette? Und, wenn wir schon kulinarisch dabei sind, ich mache mir heute Entenbrust mit Knödeln und Apfelrotkohl. Als Vorspeise einen selbstgemachten italienischen Salat mit gebackenem Brot. Wie würdet ihr die Soße zubereiten. Hat da jemand Tipps? Ich danke Euch vorab und wünsche allen, trotz Trübsal, schöne Weihnachten
und guten HUNGER!
