kuddel7591
Gast
direkt an Affären Beteiligte geben bis auf wenige Ausnahmen zu, dass deren Kinder Probleme
mit der Affäre/Trennung/Scheidung der Eltern haben. Meist sind es Betrogene, die dazu Stellung nehmen. Klar gibt es Kinder/Jugendliche, die damit klar kommen.... nach außen hin zumindest.
Aber... wie oft ist denn in späteren Biografien der inzwischen erwachsenen Kindern zu lesen, dass
sie Scheidungskinder/ -Jugendliche sind, eine "schwere Kindheit/Jugendzeit" hatten, "schwierige Eltern" hatten. Es geht nicht nur um die unmittelbare Zeit....sondern um Folgen als Spätfolgen, die niemand absehen kann.
Lies mal "quer" im Forum - du wirst mehrfach finden, dass von EF, EM, AF, AM zu lesen ist, eine "schwere Kindheit/Jugendzeit" gehabt zu haben, weil die Eltern .... und es ist AUCH zu erkennen, dass sich das in den Biografien der jetzt Erwachsenen oft fortsetzt... natürlich vollkommen unbewusst und unmerklich.
Nein...es gibt kein Patentrezept für "irgendetwas" im Leben, erst recht nicht, wenn ein 2. Mensch involviert ist. Aber... es wird sich oft für zu früh und viel zu schnell und viel zu oft in etwas geflüchtet, weil es bequemer erscheint, die Flucht anzutreten, als sich wirklich mit den Ursachen für eine Flucht zu beschäftigen...und diese liegen meist bei einem selbst - selten "bei/m Anderen"...