lucrezia
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Ich verstehe den Rhyhtmus aus Nähe und Distanz und bringe mich immer dann rechtzeitig in Sicherheit, wenn ich es für nötig erachte, ohne emotionalen Schaden zu erleiden. Es ist wirklich wie ein Tanz in unserem Miteinander: Zwei Schritte vor - einer zurück. Habe es verstanden - seither bleibt die Enttäuschung über sein nicht für mich nachvollziehbares Verhalten aus und ich drehe mein eigenes Ding.
Ich kann hochkonzentriert meine Arbeit erledigen, war gestern beim Steuerberater, habe meine Unterlagen geordnet, Einspruch gegen einen überhöhten Falschparkstrafzettel eingelegt und seit gestern arbeite ich defintiv an einem Konzept für die Umstrukturierung meiner Firma. Alles, ohne "Ihn" permanent im Kopf zu haben. Wir haben zwar Kontakt, der relativ konstruktiv ist, aber ich nutze die Kontaktphase (die mir jederzeit wieder einen Dämpfer verpassen kann, das weiß ich), um zu üben, bei mir und meinen GEdanken und Zielen zu bleiben.
Es hat sich irgendwie was verändert. Wenn ich "Ihn" sehe, ist es schön und okay. Wenn ich "Ihn" aber nicht zu sehen und zu hören bekomme, ist es seit ein paar Tagen auch okay...ich fühle mich trotzdem vollständig und komplett und nicht zerrissen so wie früher.
Schöne Entwicklung, die ich da in der Beziehung zu MIR erlebe.
Danke fürs Lesen.