Zitat von ElGatoRojo: Weitere Fragen?
Ja, die habe ich.
Die TE schreibt:
Zitat von Elisa213: Ich habe das Ganze in den letzten Wochen reflektiert und festgestellt, dass ich an Verlustangst leide. Ich komme mit mir selbst nicht klar und fühle mich oft einsam. Ich denke aus diesem Grund habe ich mir in den letzten Jahren so sehr eine Beziehung gewünscht und mich dann oft auf Männer eingelassen, die mir nicht gut taten oder Bindungen nicht halten konnten.
Daraufhin gibt Worrior seinen Red Pill Rat mit dem "stabilen Mann", also dem "solid dude" (falls jemand nachgoogeln will, was die Manosphäre darunter versteht.
Daraufhin schreibt BlindMeg:
Zitat: Erstmal alleine bleiben hab ich gelesen und finde ich auch richtig
Und als ihre Begriff der emotionalen Verfügbarkeit hinterfragt wird, erklärt sie:
Zitat: Seine eigenen Gefühle wahrnehmen, ernst nehmen und mehr als 10 Wörter dafür kennen. Die Gefühle anderer wahr- und ernstnehmen und sie niemals jemandem absprechen.
Das muss sie dann noch x-mal erklären, weil es offenbar ein paar Männer richtig aufregt, wenn sie sowas schreibt.
Von Dir kamen daraufhin an Megs Konzept, sich doch mit dem Partner nicht nur über Alltagsorga auszutauschen, weil geistiger Austausch eine emotionale Nähe herstellt, die sie für eine Voraussetzung für glückliche Beziehungen hält, folgende Abwertungen:
Zitat: Das ist doch ein zu triviales Beispiel -- normales Gespräch, nicht mehr. 70 % davon bedarf keiner Erwähnung90 % der Männer würden dir nach ein paar Dialogpassagen sagen, dass du das selbst wissen solltest, ob du sie da ansprichtst.
Zitat: Dein Job - deine Sphäre. Du bist eine emanzipierte Frau
Zitat: Eben - und viele Menschen betrachten diesen "Prozess" der ratlosen Diskussion als Gelaber. Von diesen sind die meisten aber so höflich, mit ihrer Partnerin eine Weile mitzulabern
Zitat: Vermutlich versuchst du etwas ganz triviales als etwas ganz besonderes zu beschreiben.
Warum bringt es Dich (und ein paar andere Männer) so sehr auf die Palme, wenn eine Frau, die deutlich jünger ist als Du, beschreibt, dass ihr ein neben einander herleben und vermeidntlicher Harmonie nicht reicht, sondern sie der TE statt einem stabilen Mann lieber einen emotional zugänglichen Mann, der sich auch täglich mitteilt und an Austausch interessiert ist?
Warum schreibst Du nicht einfach: Für mich wäre das nichts, ist mir zu anstrengend und ich sehe keinen Sinn darin.
Aber das Bedürfnis eines anderen als "Gelaber" und "trivial" zu bezeichnen und zu behaupten, dass 90% aller Männer das genauso wie Du sehen, führt doch erst zu den OT-Diskussionen, die Du danach beklagst.
Warum ist es Dir überhaupt wichtig, einer jungen Frau zu erzählen, was sie von einem jungen Mann realistischer Weise erwarten darf? Die sind mittlerweile doch ganz anders drauf als Du.
Oder wie fändest Du es, wenn ich einem 80jährigen Mann zu erzählen versuche, wie er nach einer Trennung mit sich selbst und seinen Wünschen umgehen soll und auf was er sie meiner Meinung nach zu reduzieren hat?