Zitat von unregistriert:
Ja richtig, gut dargestellt. Jetzt wird für mich langsam ein Schuh drauss. So ergibt die Situation Sinn.
Dann bleibt eigentlich nur eine Beziehung mit zwei Wohnungen anzustreben, autarkes Leben und autarke Versorgung.
Nicht mehr zusammenziehen.
Die Frau hat ja jetzt auch gelernt: "Kaum ziehe ich aus sucht er sich Arbeit und ist wieder aktiv, kämpft um mich".
Aus ihrer Sicht wäre ein aufgeben der Wohnung ja total kontraproduktiv.
Wenn sie alleine wohnt kann sie sich sicher sein, @DerImmerLacht im Krankheitsfall nicht mitziehen zu müssen.
Das ich arbeit suchte war immer der Fall, ich hatte nur nun endlich Glück eine zu finden....
Sie bekam ja mit das ich zu Bewerbungen fuhr, "Arbeitstrainings" machte, also vom AMS geförderte arbeiten wo ich aber mehr oder weniger ausgenutzt wurde und dann erst recht nicht als Arbeiter/Angesteller übernommen wurde.
Sie weis auch selbst das die Zeiten eine Arbeit zu finden die letzten Jahre nicht gerade einfacher wurden....
Das sie Angst hat ich könnte wieder im "Burni" landen bekam ich bereits bei die Gespräche mit.
Erklärte ihr eben das man durch die Erfahrung viel eher weis auf was man achten muss..... und es nebenbei sowieso fast jeden treffen kann....
Ja das mit der Wohnung behalten ist halt so ne Sache. Hätte sie diese wie ich vorgeschlagen hatte für sich zur Entspannung genommen, ich hätte ihr sogar einrichten geholfen, wäre es für mich nicht so "negativ" das sie die Wohnung hat.
Merke leider immer wieder wenn sie "rüber" fährt wie sehr mich die Wohnung an die Trennung erinnert und an die Tatsache das wir eben noch immer ne unsichere Situation haben.
Das tut nicht gut.....
Ich versuche es zu verstehen, positiv... aber irgendwie sind da leider sehr negative Emotionen.
Wo eben auch die Therapeutin meint ich müsse das aufarbeiten weil sonst "drehe ich mich im Kreis".
Nur wenn man nie gestritten hatte, ich selbst weis wir wären nun viel Glücklicher ohne Ausziehen und der Wohnung, wie soll man diese dann akzeptieren?
Wenn unser Sohn weiterhin mal hier mal da schläft, und dadurch alleine schon stress ensteht, wenn er wie Heute spontan meint "ich will bei Mama schlafen" wir aber nen Abend vor dem TV geplant hatten bei mir. Das wäre beinahe dann nicht passiert, wir musste für den Abend mit unserem Kind diskutieren.
Und immer wieder so Dinge wegen der WOhnung.
Nebenbei zahle ich Alimente für ne Frau wo ich schaue das es ihr gut geht..... bin verheiratet aber nicht mal wirklich fest zusammen mit ihr.
Das sind alles Dinge die machen einen Irre und sind auf Dauer natürlich uninteressant.
Spürte Heute jedoch wieder das meine Frau mir weiterhin "näher kommt"also emotional sich mehr drauf einlässt.
Als würde sie spüren das sie mehr Gefühl hat.
Aber mal sehen wie die Zeit so weiter läuft, lange tut mir diese ungewissheit jedoch nicht gut.
Ich darf nicht mal richtig sauer sein auf ihr Ausziehen, und der Zorn kommt leider gelegentlich hoch....
Und ja stimmt, sie könnte Heute auch hier schlafen,auch wenn Morgen Arbeit ist, tat es ja über Jahre auch immer, wäre eben sogar näher bei der Arbeit als von ihr Daheim zur Arbeit zu fahren.
Habe es aber nicht vorgeschlagen, sie weis es eh, es ist viel positiver wenn es von ihr kommen würde. Kommt es nicht, weis ich das sie es von sich aus eben nicht will.
Sage ich es ihr, bekommt sie Druck und schläft mit muss hier.
Ich weis nicht wie lange ich das Ganze noch mitmachen kann, oder will, oder was auch immer.
Aber wie immer wird es weiterhin langsam "positiver" zwischen uns, ich spüre sie denkt auch nach, verarbeitet...
Was dabei aber raus kommt weis keiner.
Ich auch nicht. Immer wieder ein wenig Frust, das tut keiner Beziehung auf Dauer gut. Auch nicht so ner "halben" was wir derzeit haben. Oder gerade einer solchen nicht.