Zitat von bifi07:Habt ihr den vorher zusammen gewohnt? Das ist in diesem Fall ja der ausschlaggebende Punkt!
Wenn sich der Partner eine Wohnung nimmt, weil er sich der Beziehung nicht mehr sicher ist, wie kann man dann damit glücklich werden? Da müssten sich wirklich beide damit arrangieren...und das sehe ich hier eher weniger. Die Gefühle des TE scheinen durch das getrennt wohnen langsam zu erkalten.
Danke @bifi07, das is der Punkt.
Ich bettelte damals, da wir viele Pläne hatten unsere Beziehung und Ehe zu retten, das Kind "Nicht zu traumatisieren" und obwohl sie zuerst sagte "ja alles ok", es sogar dem Kind mitteilte, das Kind sich total freute, zog sie rund 2 Wochen später doch aus.
Ich weis(!) es hätte alles viel schöner ablaufen können. Aber sie nimmt die Wohnung, nur um erst nicht ganz los zu kommen/wollen und dann aber wo sie nun so viel Gefühl hat dennoch nicht ganz die Wohnung "loslassen" kann.
Ich fühle die Ehe seit einiger Zeit nicht mehr, weis auch nicht ob das Gefühl "wir, team, in guten und schlechten Zeiten" je wieder kommen wird, denn immerhin zog sie aus wo wir Lösungen auf dem Tisch hatten.
Wegen "Unsicherer Gefühle", also nicht "keine mehr" sondern nur weil unsicher, mei, nehmen wir nen Kredit auf und hauen das ganze Geld raus, traumatisieren ein Kind.... viel zu früh, total falsch.
Ehe ist das so keine, und ich weis nicht obs je wieder eine werden würde.... selbst wenn sie zurück kommt.
Weil sie selbst damit sich so viel Zeit lässt, ich merke sie hat verflixt viel Gefühl.... warum also weiterhin drüben wohnen? Nur damit Kind und ich leiden? Sie müsste die Wohnung ja nicht sofort stornieren, kann schauen wie lebt es sich nun, wie fühlt es sich an? Nicht mal das...
Immerhin, ich fühlte mich ne Zeit lang schon sehr "Single", das ist nun besser.
Im Bett läuft es derzeit von ihr aus deutlich "wärmer" ab, letztens genoss sie es sichtlich, auch eben mit viel Gefühl.
Da tut sich einiges im positiven.
Aber es ist eben "nix Ganzes" vom Willen her. Sie spricht nicht aktiv "was tun wir nun", wenn dann muss ich ein Gespräch wollen. Oder sie braucht da noch Zeit.... kann sein.
Sie schaute weder das sie "ihr Zimmer" oben anfängt ein zu richten, zu "testen" wie es sich anfühlt wenn sie da Oben dann entspannen will, noch sagt sie (überlegen wird sie denk ich schon!) wie wir das mit Wohnung weiter lösen.
Es fühlt sich nun sehr nach Beziehung mit getrennt wohnen an. Leider aber mit gemeinsamen Kind...
Und dann gibt es so Momente wie das der Trockner bei mir fertig ist, und sie ihn zwar abdreht aber dann mir Platz macht ala "ist dein Haushalt, deine Wäsche". Eine Kleinigkeit, und auch wenn es wirklich so ist, sorgte es für Frust. Weil es in der Sekunde wieder zeigte "wir sind getrennt, ich wohne getrennt, DEIN Haus(halt)" Es vermittelt "Kein Team". Sie ist nur "Gast"
Gibt auch positive Momente wo sie das Geschirr einräumt, andererseits isst sie auch bei mir, und sehr oft räume nur ich alles weg als wären sie "Gäste". Würde ich sogar als Gast wo tun, nehme an ihr versteht mich

Es sind so oft Kleinigkeiten die für Frust sorgen. Wo ich dann innerlich sauer werde, enttäuscht bin oder gar im Bett liege und grüble was das für ein Nonsense nun ist was wir hier "Leben".
Ich mach mir und ihr da aber derzeit keinen Druck. Aber Gedanken kommen halt doch auch dadurch.
Werden meine Gefühle zu wenig durch ihre "tolle Wohnung" dann kann ich wie gesagt nix mehr ändern, trotz nun viel S. und viel Gefühl was ich bei ihr eindeutig merke.
Ich frag mich nur, warum wohnt sie dann noch getrennt, nur für "schlafen während der Woche" und "1x 2-3 Stunden Ruhe (vom Kind/FamilienLeben) die Woche" ?
Meine Gefühle sind derzeit bissl durcheinander, aber auch da stress ich mich nicht so sehr.
Kann ich sie mal nicht mehr umarmen/küssen weis ich das es bei mir zu spät ist.
Ob das nun Frust wegen der Wohnung/dem Ausziehen/den Schmerzen ist die ich hatte.... oder die Gefühle eben wirklich gelitten haben, wird auch die Zeit zeigen.
Gefühle sind nicht einfach. Vor allem mit einem ganzen Berg voll Frust obendrauf.
Denn selbst das Positive, das sie so extrem viel Gefühl nun hat, hat ja auch was negatives an sich.... und zwar:
Hätte sie auf mich gehört, wäre nicht ausgezogen, weis ich nun es wäre ganz sicher alles ok gekommen, die Gefühle reichten damals anscheinend doch auch aus..... das viele Leid, Geld, Kind das leidet, alles nur weil sie uns die Chance damals nicht geben wollte, sondern die "tolle Wohnung" und die "Schwester" sie weggelockt hatten.
Und der Frust bleibt solange sie weg bleibt. Das ist der Punkt.
Ich versuch es mir schön zu denken, aber es geht kaum.
Damals fühlte ich die Ehe noch, freute mich wie bei einem Lottotreffer als sie meinte sie bleibt....
Jetzt weis ich nicht ob es noch klappt selbst wenn sie zurück kommt, denn sind es doch die Gefühle weis ich nicht ob das dann echt reicht um es je wieder als "Ehe" zu fühlen....
Wie gesagt, sie kommt, schläft hier, aber es fühlt sich dennoch durch ihr Handeln oft wie "Gast" an weil sie sich nicht drauf einlässt, unter der Woche immer brav "heim" fährt zum schlafen und so weiter.
Gegen früher entwickelt es sich also sehr positiv.
Nur weis ich dennoch nicht ob wenn es so weiter geht, es für mich dann reicht, wenn müsste sie endlich sagen "Hey, was tun WIR, wie lösen WIR das Problem, ich WILL DICH NICHT VERLIEREN".
So kommt sie wie ein Gast, ne Frau die nicht loslassen kann, oder einfach nur das Positive aus der Situation geniessen will.