Wir haben Morgen wenn das Kind schläft dann mal wieder ein Gespräch.
Laut letzten Infos wär meiner Frau am liebsten wenn es läuft wie es ist.
Aber auch wenn ich es versuche, es geht nicht, der Frust und Zorn kommt immer wieder hoch, wie jetzt am Weekend als sie mal wieder bei Schwester war und ich nicht dabei sein "durfte", ich versuchte den Abend zu geniessen, freute mich sogar ein wenig weil ich am PC was vor hatte, mehr Zeit, super.... aber landete auf der Couch und fing wieder an zu Grübeln, warum sie es der Schwester nicht sagen kann, ich bin es wohl nicht wert für sie, .bis ich dann mich selbst dazu getreten habe mich vor den PC zu setzen und meinem PC-SpieleHobby nach zu gehen.
Vor allem solange sie nicht wenigstens sagt "wir stehen fix zueinander, ich will dich nicht verlieren,schauen wir wie WIR die Zukunft schaffen". So ist es wie KuschelFreundschaft Plus nur mit Kind und jeden Tag sehen. Und da auch noch Alimente zahlen, bzw. dieses Monat ist es ja noch nicht mal geklärt was wir tun wegen dem Geld.
Ich merke seit Monaten immer mehr die Distanz aufkeimen, oder is es der Frust und Zorn der wächst, wäre auch kein Wunder wenn man nicht wirklich voll gewollt wird sondern "naja ich will halt nicht ganz verlieren" Gefühl vermittelt bekommt. Und sie fast jeden Abend unser Kind "mit rüber, weg von mir" nimmt. Als hätte ich was schlimmes getan, dabei wären Gefühle genug um es, würde sie wollen, zu schaffen, und das ist keine Einbildung, ich spüre es. Und das ist es was sie an mir hält.... sie ging zu früh, es war falsch, nun traut sie sich weder die eine Richtung noch die Andere, seit Monaten.
Sie meinte sie dachte die letzten 2 Wochen intensiv nach und weis das sie nicht beides haben kann.
Is auch leider so, egal wie sehr ich versuche positiv zu denken, sie ist gegangen, riss das Kind von mir/uns weg, ich zahle/zahlte Alimente, und sie ist noch nicht wieder zurück. Und das steht immer zwischen uns. Denn Grund dafür gab es keinen. Sie sagte Gefühle unsicher, nun hat sie Gefühle aber bleibt weg? Und das wo wir vor dem Auszug echt Pläne hatten unser gemeinsame Leben zu verbessern, und es vor hatten? Fehler merkten die wir beide machten. Beide.. nicht nur ich. Wie unfair is das denn?
Sie hatte damals zu viel Gefühl, ich warnte sie auch, man küsst sich nicht innig und redet von kirchlicher Hochzeit und Pläne und zieht dann paar Tage später aus, und jetzt weiterhin, sonst wäre sie schon lange weg.
Aber wohl zu viel Frust, Zorn auf "damals" weil sie es nicht versteht, oder eben auch zu wenig Gefühle um wieder zurück zu wollen.
Mal sehen was sie Morgen zu sagen hat.
Ich weis leider das getrennt wohnen, verheiratet sein schon mal nicht geht für mich.
Getrennt wohnen, Alimente zahlen und kuscheln plus Bett distanziert ebenfalls weiterhin.
Für ein weiteres "Uns" noch für Monate/Jahre gibt es aus meiner Sicht nur die Chance das sie sagt sie versucht es wie es ist wenn sie zurück kommt, mit Wohnung erstmal behalten um zu sehen ob sie sich überhaupt wieder wohl fühlen kann.
Auf ne "Kuschelfreundschaft plus getrennt wohnend und alimente zahlend" mit Ehe auch noch, also nicht wirklich ganz gewollt werden auf Jahre, Zeit die ich nie mehr erhalten werde, habe ich auch nüchtern betrachtet keine Lust. Da gehen aber sowieso die Gefühle dahin.
Es gibt nämlich keinen Grund für das getrennte wohnen. Wir stritten nie, hatten unsere Routinen, nur weil ich Pech und Burnout HATTE, warum soll ich dann weiterhin "bestraft" werden, und unser Kind noch zusätzlich?
Sie hielt nicht zu mir, ging weg obwohl ich damals schon wusste und warnte das sie zu viel Gefühl für mich habe. Nur weil sie ne Mauer hatte, nachdem ihre Schwester sie "behandelt" hatte? Die nun nach Monaten eingerissen ist? Kaum hatte sie gemerkt ich distanziere mich kam sie weiter auf mich zu und riss die Mauer weiter ein, sie wollte mich nie wirklich verlieren, die ersten paar Wochen vielleicht, aber selbst da war sie wie sie selbst sagte froh als ich doch mal ne Nachricht schrieb.
Ja klar kann sie auch sagen "Ende", aber ich weis genau es wäre dann für sie echt die Hölle, der Magnet zwischen uns ist da viel zu stark. Ich spüre ja jeden Tag wie sie mich mag. Was sie abhält sind Ängste und Frust, Unentschlossenheit. Ja und nun das "Eigene Leben" das ihr eben auch was bedeutet, aber sorry das hätte sie nie tun dürfen, warum soll ich mit ihrem falschen Entschluss nun Jahrelang gefrustet und verletzt werden? Sehe ich nicht ein, sorry. Sie ging und es war ein Fehler. So viel Glücklicher wirkt sie seitdem auch nicht, im Gegenteil wegen Geldmangel hat sie ausreichend Frust.
Sie darf zurück, noch. Irgendwann nicht mehr, wenn meine Gefühle zu wenig sind....und jeder Tag wo sie "drüben" ist, bringt leider auch negative Gefühle mit sich. Fallweise habe ich Bedenken ob es für mich noch gehen würde, aber ich denke schon. Die Wohnung würde sie sowieso erstmal behalten zur Sicherheit, selbst wenn sie "Zurück kommt".
Mein Kind verabschiedet sich fast jeden Tag von mir. Und das wo wir als Paar jeden Tag kuscheln, essen, küssen, umarmen, ich sie aufbaue wenn es ihr schlecht geht (mir geht es da deutlich weniger oft schlecht....is echt so)
Sollte sie sich dennoch gegen "uns" entscheiden demnächst, kenne ich meinen Weg. Und der lautet nicht mehr warten.Auch wenn es sicher hart werden würde. Aber ich hab den Auszug überlebt, damals sah ich auch keine Chancen mehr, weniger als jetzt und meine Gefühle waren damals halt doch auch noch stärker weil der viele Frust und Zorn nicht dazu kamen der sich jetzt seit Monaten anhäuft.
Jedenfalls weis ich was für mich (leider..) nicht funktioniert. Getrennt wohnen wie geschieden und doch zusammen sein aber geheim bleiben und Alimente zahlen, also so wie jetzt.
Aber da weis auch meine Frau das dies nicht so geht. Denn auch sie hat dadurch immer wieder Druck und das Kind die Unsicherheit.
Mal sehen, morgen weis ich etwas mehr vermutlich.
Und bis 15.1. wird sich sicher noch was tun.
Positiv oder Negativ, wobei ja auch jedes negative auch was positives später werden kann.