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Wie mit dem allein sein umgehen?

R
Was mich tief getroffen hat war auch die Aussage das er weiß das ich auf Grund der Dinge die er mir angetan hat wahrscheinlich nie wieder eine normale Beziehung werde führen können.... Und das im dass zwar leid tut aber er könnte es nicht rückgängig machen was er getan hat. Und ich glaube auch das er damit recht hat.

#91


hatdazugelernt
Oh, jetzt ist er aber fällig, gib mir grad seine Adresse!
Da hält sich aber einer für arg wichtig- und muss es dir noch reindrücken. Hängt noch bei dir rum und braucht Händchen halten, weil es sich alleine so komisch anfühlt, aber dir erzählen, dass du nie über ihn hinwegkommen wirst.
Was ein Käse.
Mach dir jetzt mal nen Schlaftee, geh in die Heia und morgen schauen wir weiter.
Nix texten, nicht vergessen

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A


Wie mit dem allein sein umgehen?

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R
Das bezog sich nicht auf das über ihn hinweg kommen sondern die Spuren die die Beziehung hinterlassen hat.
Die Bilder von den Selbstmordversuchen von ihm haben sich ins Gedächtnis eingebrannt. Seine Lügen und "ausrutscher" machen es mir wirklich schwer vertrauen zu jemandem aufzubauen. Der Fakt "keine Kinder" ist genau wie die Trennung an sich der Punkt "ich habe versagt " und da stößt er mich ja immer wieder drauf .... Und durch seine aggressiven Ausbrüche zucke ich wirklich vor Berührungen zurück weil ich das mit seinen Übergriffen verbinde, ich weiß nicht wie das mit einem neuen Partner funktionien soll

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P
Zitat von Rheinfee:
Die Bilder von den Selbstmordversuchen von ihm haben sich ins Gedächtnis eingebrannt. Seine Lügen und "ausrutscher" machen es mir wirklich schwer vertrauen zu jemandem aufzubauen. Der Fakt "keine Kinder" ist genau wie die Trennung an sich der Punkt "ich habe versagt " und da stößt er mich ja immer wieder drauf .... Und durch seine aggressiven Ausbrüche zucke ich wirklich vor Berührungen zurück weil ich das mit seinen Übergriffen verbinde, ich weiß nicht wie das mit einem neuen Partner funktionien soll


Guten Morgen Smile

Versuche deinen Fokus auf dich zu richten, du musst heilen.
Wie er weiterhin mit seinem Leben umgeht, ist nicht mehr deine Sache.

Trauere um die verlorene Zeit und um manche schöne Dinge mit ihm, aber schütze dich vor seinen Dämonen.

L G Pinkstar trost spenden

#94


hatdazugelernt
Und dann kannst du nach all dem Schrecklichen das in der Beziehung stolz auf dich sein, dass du loyal zu ihm warst. Da wären viele vielleicht nicht geblieben.
Das zeigt Stärke deinerseits.

#95


R
So, Auto voll und er wird nicht mehr ohne vorherige Absprache hier rein kommen auch wenn er noch den Schlüssel hat. Ich werde weiter Kisten packen und ihm Bescheid sagen wann er wieder kommen kann, zumal wir ja auch Versicherungen etc klären müssen. Aber für heute reicht's, jetzt leg ich mich mal ne Runde hin. Ich hab ihm ernsthaft sogar die Hälfte aller Teebeutel gegeben und lauter so ein Zeug... er weiß nicht mal wo er das alles unterbringen soll in der neuen Wohnung.... Und trotz allem tut es mir weh, hatte vorhin beim Umräumen mein Hochzeitskleid in den Händen und habe Rotz und Wasser geheult wie sich die Gefühle von damals bei ihm so extrem ändern konnten....

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P
Du machst klar Schiff. Sehr gut. Und gleichzeitig total schlimm für dich. Aber denk dran, wir sind bei dir und wir haben das auch alles durch. Wir fühlen mit dir und wir online für dich da Smile

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Jane_1
Liebe Rheinfee,

ich muss gestehen, dass ich den Thread hier nur überflogen habe.
Bin auf dich gestoßen, weil du im Thread was-war-das-gemeinste-was-euch-euer-ex-gesagt-hat-t34900-s75.html#p2444760 so fürchterliche Sachen zitiert hast.

Das scheint ja ein ganz tolles Exemplar gewesen zu sein, ich gratuliere dir, dass er weg ist. Auch der Spruch "du hast mich ja nie geliebt, wenn du mich nicht jederzeit zurück nimmst" zeigt, dass er einen "Hang" zum Tatsachenverdrehen hat. ER hat ja wohl die Beziehung beendet.
Ich glaube dir, dass du gerade sehr leidest, und ihn vermisst. Alleine die Gewohnheit, ihn viele Jahre neben dir zu haben, macht das.
Man sagt, man braucht ca.2 Monate um eine tiefsitzende Gewohnheit zu ändern. Tag 1 ist geschafft.
Natürlich wird es dir nach 60 Tagen nicht schlagartig besser gehen. Aber langsam, in Wellenbewegungen, WIRD das passieren.
Ich wage zu behaupten, dass du nach einem Jahr zurück blickst und froh über die Trennung bist.

Wenn du zweifelst, liest die Sätze aus dem o.g. Tread nochmal durch. Und bleib eisern, melde dich nicht bei ihm.

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R
Zitat von Pinkstar:
Du machst klar Schiff. Sehr gut. Und gleichzeitig total schlimm für dich. Aber denk dran, wir sind bei dir und wir haben das auch alles durch. Wir fühlen mit dir und wir online für dich da Smile


Ich dachte ja auch das es weh tut aber da wir ja schon seit letztem April keine körperliche Nähe mehr hatten und in getrennten Zimmern geschlafen haben würde es sich nicht so schlimm anfühlen. Wie man sich irren kann... als er vorhin weg war dachte ich noch ok, war komisch aber es geht. Und kurz drauf dringt das Bewusstsein wieder durch "er kommt ja nur noch wieder um Sachen zu holen, der ist jetzt wirklich "weg".... Und dann kommen die Tränen, Trauer um einen Mann der er nicht mehr ist durch seine Krankheit....
Er hat vorhin noch geschrieben wie tapfer ich das doch durchstehen würde...

#99


R
Zitat von Jane_1:
Liebe Rheinfee, ich muss gestehen, dass ich den Thread hier nur überflogen habe. Bin auf dich gestoßen, weil du im Thread so fürchterliche Sachen zitiert hast. Das scheint ja ein ganz tolles Exemplar gewesen zu sein, ich gratuliere dir, dass er weg ist. Auch der Spruch &...


Den Kontakt ganz abbrechen ist noch schwierig weil wir noch so viel klären müssen mit Bank, Versicherung, Telefon, ....wir haben einen gemeinsamen Garten, das Auto teilen wir weiterhin, wir haben Haustiere die er auch weiter sehen will... und ja, die Hoffnung das wir wirklich "Freunde" sein können bleibt, mit meinem ersten Freund ging das auch und ich bin sogar Patentante seiner Kinder.... aber damals waren es eben auch keine 15 Jahre die einfach über Bord geworfen wurden. ...
Vielleicht sind aber auch meine Ansprüche zu hoch mal jemanden zu finden der nicht nur nimmt sondern auch gibt, davor habe ich auch Angst das da nie wieder jemand kommt. Und dieses blöde Gedankenkarussel: ich bin die Versagerin, ich hätte mich ja vorher lösen können, dann hätte ich jetzt vielleicht einen herzlichen Mann und ein Kind. ...

#100


C
Ich schreibe dir jetzt mal in deinem Thema weiter.

Zitat von Rheinfee:
Der Wunsch war ja nicht die kompletten 15 Jahre Topic Nr. 1 in unserer Beziehung. Man lernt sich kennen, verliebt sich, zieht irgendwann zusammen, heiratet, dann macht man noch Karriere.... Und dann war ich Mitte dreißig und wir wollten beide und fanden dass wir jetzt auch weit genug waren - und dann kamen die Depressionen bei ihm. Und ganz ehrlich: den Kinderwunsch "durchsetzen" wenn der Partner krank ist? Auf Biegen und Brechen ? Sorry, aber da bin ich nicht kaltschnäuzig genug für. Ihm das zur Last legen? In Teilen ja, aber ich sehe auch das ich ja hätte "flüchten" können.


Ich weiß jetzt nicht, ob sein eigenes Leben hintenanstellen die gesunde Variante war, sonderlich nett war er auch nicht. Zudem hast du ihn bei seinen Versuchen scheinbar gefunden (eine Form von Egoismus, auch wenn krankheitsbedingt)! Jetzt geht er auch noch und du packst seine Kisten? Das verstehe ich überhaupt nicht, etwas makaber.

Sowas gehört auch in den seelischen Missbrauch, kann sein dass er das nicht nachvollziehen kann, aber du spieltest hier freiwillig Opferlamm, getarnt unter dem Worlaut "ich wollte nicht flüchten", während du dabe zugrunde gehst!

Zitat von Rheinfee:
Mag sein das ich es bereue und damit dann klar kommen muss aber entweder ich verliebe mich noch mal und es klappt dann was ja auch eventuell mit Mitte vierzig noch geht oder ich muss mich von diesem Traum verabschieden. Ganz pragmatisch: was würde mir denn jetzt die künstliche Befruchtung bringen? Ein Kind, ja. Aber kein Kind aus Liebe. Zudem könnte ich dann nicht arbeiten - hätte also auch keine Basis um dem Kind etwas zu bieten außer meiner Liebe, Vater gäbe es ja keinen..... das ist nicht MEIN Lebenstraum. Ich möchte keinen verurteilen für den das eine Option ist, für mich nicht.


Das verstehe ich, allerdings wird das nur funktionieren, wenn du einen harten Cut machst und nicht ihm (wobei insgeheim dir) ein Hintertürchen offen lässt. Er wollte gehen und Tiere sind keine Kinder wo Sorgerecht besteht! Die Patentante kann auch ohne Kontakt zum Ex Patentante bleiben. In der Hinsicht machst du dir also etwas vor. Somit bleibt die Frage: Willst du noch Kinder, wenn ja Cut, wenn du weiterhin Kontakt haben willst, musst du diesen Gedanken begraben, aber dann allerdings nicht ärgern, wenn der Zug biologisch abgefahren ist.

Du alleine entscheidest über dein Leben und das etwas zu spät, aber immerhin seit Oktober!

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R
Zitat von Clara_:
Ich schreibe dir jetzt mal in deinem Thema weiter. Ich weiß jetzt nicht, ob sein eigenes Leben hintenanstellen die gesunde Variante war, sonderlich nett war er auch nicht. Zudem hast du ihn bei seinen Versuchen scheinbar gefunden (eine Form von Egoismus, auch wenn krankheitsbedingt)! Jetzt geht er auch ...


Das mit der Patentante war als Beispiel das auch eine Freundschaft mit Ex-partner funktionieren kann. Als er Vater wurde waren wir seit 19 Jahren getrennt aber dennoch beste Freunde und haben nie den Kontakt abgebrochen.

Warum ich Kisten packe? Es lenkt mich ab und ist für mich auch eine Möglichkeit bewusster Abschied von Dingen aus unserem Leben zu nehmen (Naja, und es geht auch schneller und ich kann dadurch hier schneller umräumen)

Ich weiß das es eine toxische Beziehung war aus der ich mich nicht lösen konnte. Ich verstehe auch das viele das als Opferlamm sehen was für mich selbstverständlich war, nämlich 100% für den Partner da sein. Allerdings ging ich ja auch davon aus das er mit Hilfe der Therapeuten wieder der Mann wird der er mal war und dann ja auch wieder eine gewisse Ausgewogenheit da ist wo er wieder hinter mir stehen würde. Hätte er Krebs gehabt hätte ich auch nucht gesagt "Och, wer weiß ob's heilbar ist, ich geh dann mal und kuck nach mir" . Da gibt es dann allerdings deutlich mehr Betreuung für die Angehörigen als bei psychischen Erkrankungen....

Ich kann deinen Standpunkt verstehen und kenne auch etliche Menschen die das ähnlich sehen - aber inzwischen auch genug Menschen die exakt gleich gehandelt haben weil es sich richtig angefühlt hat den Partner nicht aufzugeben weil ja Hoffnung bestand. Ich bin nun mal eher der Mensch der als erstes nach anderen Kuckt und dann nach sich selbst.

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C
Zitat von Rheinfee:
Ich kann deinen Standpunkt verstehen und kenne auch etliche Menschen die das ähnlich sehen - aber inzwischen auch genug Menschen die exakt gleich gehandelt haben weil es sich richtig angefühlt hat den Partner nicht aufzugeben weil ja Hoffnung bestand. Ich bin nun mal eher der Mensch der als erstes nach anderen Kuckt und dann nach sich selbst.


Das kann ich absolut nachvollziehen, ich bin auch irgendwie in diesem Forum hängengeblieben, weil ich den Großteil der Geschichten hier nicht nachvollziehen kann. Wobei ich mittlerweile getrennt bin, um fair zu bleiben, allerdings eben aus dem Grund, dass mir meine Beziehung nichts mehr gab (und das auch noch während der Bastelzeit).

Wenn man andere Menschen über sich selbst stellt, wird man leider ausgenutzt, ohne aber. Das würde sich beim nächsten Partner nicht ändern, solange du dich nicht an erster Stelle positionierst, denn erst dann wirst du geschätzt, geliebt und respektiert. Das heißt auch nicht, dass man automatisch als Egoist durchs Leben geht, sondern gesunde Grenzen setzt und erst dann eine ausgewogene Beziehung führen kann.

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Jane_1
Zu Grenzen ziehen zitiere ich dich mal:

"Wenn ich deine Hackfresse schon sehe"

"Dich *beep* zu sehen ist eine Zumutung"

Wieso möchtest du mit jemandem befreundet bleiben, der so mit dir redet?

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Zitat von Jane_1:
Zu Grenzen ziehen zitiere ich dich mal: "Wenn ich deine Hackfresse schon sehe" "Dich *beep* zu sehen ist eine Zumutung" Wieso möchtest du mit jemandem befreundet bleiben, der so mit dir redet?


Weil diese Sätze immer in akuten Schubphasen seiner Krankheit gefallen sind. Das ist keine Entschuldigung aber ich kenne ja auch die andere Seite wo er ein anderer Mensch ist und wirklich höflich und fürsorglich ist.
Ich möchte ihn für seine Krankheit nicht verurteilen, als meine Mutter dement wurdehatte sie auch Phasen wo sie böse ausgeteilt hat - aber eben nicht sie selbst war. Daher versuche ich auch hier eine Grenze zu ziehen zwischen dem was er in den Schubphasen gesagt hat, dem "mittleren Level" und den positiven Phasen.
Er weiß auch das ich wenn er in einer Schubphasen ist keinen freundschaflichen Kontakt möchte weil er dann austeilt - aber deshalb lehne ich ihn nicht als Freund insgesamt ab. Und nach 15 Jahren so komplett aus dem Leben werfen wollen wir uns wohl beide nicht.

#105


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