Zitat von Stehaufgirl:Komm gerade mit Mamas Joni aus dem Fitnesstudio, du hast recht Schlaubi 009 , es waren mit mir noch 2 Frauen da, der Rest waren Männer , undzugleich muss ich erwähnen , unter der Woche sind dafür viele Frauen da, und im Zumba Kurs gibts nur 2 Männer und 15 Frauen. Wäre Zumba was für dich Schlaubi
Hillllllfe - Nein.

Soooooo sportlich bin ich nun weiß Gott auch nicht. Ich habe den Sport betrieben, um mich in Form zu halten und weil ich so langsam merke, dass die ersten körperlichen "Zwicker" kommen. Dem möchte ich vorbeugen und noch ein wenig abnehmen wäre auch nicht schlecht gewesen. Da werde ich mir andere Möglichkeiten suchen (müssen). Diese Kurse (bei uns, davon abgesehen, waren sie eher spärlich vorhanden) sind nicht so mein Gebiet.
Zitat von verwickelt:Versuch doch mal, ein wenig offener und aufgeschlossener zu sein. Du bist erst Mitte 40 und körperlich anscheinend ganz gut in Form, aber wenn Du der Gesellschaft den Rücken kehrst und sämtliche gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre verachtest, dann ist es doch kein Wunder, dass Du Dich an den Rand gedrängt fühlst. Wenn Du möchtest, das die Gesellschaft Dich annimmt, dann musst Du auch bereit sein, die Gesellschaft anzunehmen. Es ist doch nicht alles schlecht. Gerade wenn Du Dich als Außenseiter fühlst, bist Du in der heutigen Zeit doch viel besser aufgehoben als vor 50 Jahren. Die Heterogenität und der Pluralismus der heutigen Gesellschaft eröffnen Dir auch die Chance, Deine Andersartigkeit auf positive Art und Weise auszuleben. Vor 50 Jahren hatten es Außenseiter doch in Wirklichkeit viel schwerer als heute.
Ich verachte nicht alle gesellschaftlichen Entwicklungen, manche sind ja auch nützlich und sinnvoll. Aber einiges gehört meiner Meinung nach auf dem Prüfstand oder abgeschafft.
Ich denke überdies, dass es in unserer heutigen Zeit eine neue Form von Außenseiter gibt - jene, die mit den alten Zeiten, wie immer und was immer man darunter verstehen darf, zufrieden sind und waren und jetzt durch diese explosionsartige Entwicklungsgeschwindigkeit sich deplatziert fühlen. So zumindest fühle und empfinde ich es.
Was heutzutage normal und üblich und toleriert ist, war früher teils verpöhnt oder schlimmer. Nicht, dass ich damit Probleme hätte, was früher nicht gut war, zu kritisieren. Im Gegenteil, ich denke, ich bin da schon sehr aufgeschlossen und lehne Neuerungen nicht gleich ab.
Aber: Ich muss es nicht nutzen oder strikt danach leben. Und da ist der wunde Punkt in der heutigen Zeit. Es gibt viele aberwitzige, groteske und teils unsinnige Neuerungen und Änderungen in vielen Bereichen unseres Lebens, die für mich weder Sinn ergeben, noch nutzbar oder gar sinnvoll erscheinen.
Ich gebe mal ein kurzes Beispiel, was sich in unserem Betrieb jetzt kürzlich zugetragen hat. Es ist quasi eine "Konsequenz aus der vielfach geforderten und zugleich kritisierten Emanzipation und Gleichstellung", wo man sehen kann: Da ist vieles unausgereift und nicht zu Ende gedacht:
Bei der letzten Abteilungsversammlung wurde u.a. kritisiert, dass bestimmte Personen nur immer entweder in Früh- oder Spätschichten arbeiten würden. Manche kämen nie in die Nachtschicht, andere müssten nie am Wochenende oder an Feiertagen arbeiten usw.
Unsere Abteilungsleiterin hörte sich alle Seiten ganz ruhig an und fasste dann folgende Entscheidung, die ab sofort gelten soll:
- Niemand wird nunmehr nur in ein und derselben Schicht dauerhaft arbeiten, alle müssten auch zu anderen Schichtzeiten heran.
- Automatisch zu berücksichtigende Gruppierungen, die z.B. bisher an Feiertagen oder Wochenenden eher frei bekamen (z.B. weil sie junge Eltern sind o.ä.), werde es nicht mehr geben, ohne Ausnahmen, nur in Notfällen oder vergleichbaren Eriegnissen
Und jetzt kommt der Punkt, wo Emanzipationsgegner sich ins Fäustchen lachen werden:
Es waren die Frauen in unserem Team, die sich beschwerten, weil sie eine von ihnen in der Nachtschicht alleine arbeiten müsste (was schon immer so war, außer in besonderen Situationen oder bei besonders viel Auftragslage) und eine andere Mitarbeiterin, die seit fast 20 Jahren (!) ununterbrochen nur in der Frühschicht arbeitete, um sich am Nachmittag mit ihren Ehemann, der Frührentner ist, die Zeit zu vergnügen. Beide sollten auf Anweisung unserer Chefin nun auch mal ausnahmsweise anders arbeiten (andere Schichten bzw. alleine), was die auf die Barrikaden brachte.
Daraufhin ergreiften dann auch ein paar männliche Kollegen das Wort und zeigten sich empört, zumal jene es waren, die schon immer alles mit sich machen ließen, nie jammerten und im Gegenteil, die beiden besagten Kolleginnen eigentlich immer unterstützt haben, ihnen auch Verständnis entgegengebracht hatten. Damit dürfte nun vorerst Schluss sein.
Das zeigt: Enfach nur fordern und dabei außer Acht lassen, dass Rechte auch mal mit Pflichten einhergehen, übersehen manche dieser Andersdenkenden gerne einmal.
Solche Szenarien spielen sich nicht nur im Beruf ab, auch in der Liebe und Partnerschaften werden von allen möglichen Seiten teils unmögliche, aberwitzige und skurille Forderungen und Vorstellungen geäußert, die ich mal als weltfremd bezeichne. Leider erlebe ich das doch sehr häufig im Alltag, teilweise auch im privaten Bereich usw. Das ist nicht meins, nicht meine Welt, nicht meine Ansichten. Aber ich muss sich annehmen, um in der heutigen Zeit zu bestehen? Ich weiß nicht .....
Zitat von Lyrrebird:ich wurde gerufen- also meld ich mich mal
Und werfe -wie so oft mal wieder- diese Online-Portale wie "groops" oder "50plus Treff" ins Spiel, denn diese Portale sind keine Datingportale -sondern eben sich zum miteinander Unternehmungen wie Kino, Spaziergänge, Bücherlesungen, Essen gehen, Weinproben, Kaffeetreff etcetc treffen. Zwanglos... Sowas suchst du doch, Schlaubi, oder?
Ich wünsch dir ein Jahr mit vielen schönen Erlebnissen!
Hallo @lyrrebird!
Nein, so etwas suche ich eigentlich eher nicht. Es sollte schon eine ernsthafte, auf Partnerschaft abgezielte Kombination herauslaufen, nicht auf Freundschaften oder so.
Zwangloses Zeugs und so wie Freundschaft plus ist ja genau gerade das, was ich eigentlich nicht möchte. Es sollte schon was Verbindliches sein mit Treue, Intimität und allem, was eine feste ehrliche Zweierbeziehung ausmacht. Keine Gruppenunternehmungen oder Parties oder Kaffeeklatsches und so.
Das ist es, was ich begehre und mir wünsche.
Wäre es anders, könnte ich wild durch die Gegend irren, fröhlich frei und ungehemmt vö..n usw. So, wie es meine Exfrau tat, was ich letztlich aber verabscheue und nicht schätze.
Verstehst Du mich?