Bienche
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Seitdem läuft es grundsätzlich gut. Wir verbringen viel Zeit miteinander, haben Spaß und verstehen uns. Er hat Kinder und Enkelkinder, die er regelmäßig bei seiner Ex sieht, um ein harmonisches Verhältnis zu bewahren. Das war für mich anfangs schwierig, mittlerweile komme ich aber damit klar, weil er mir Vertrauen gibt.
Das Problem: Er will alles sehr langsam angehen. Wenn es um tiefere Themen geht, blockt er oft ab mit Sätzen wie „denk nicht so viel nach“, „mach langsam“ oder „lass uns Zeit“. Er sagt auch, er müsse seine Trennung erst noch verarbeiten – obwohl er selbst derjenige war, der die Beziehung beendet hat. Ich hingegen bin ein eher ängstlicher Bindungstyp und fühle mich dadurch verunsichert.
Ein Beispiel: Seine Töchter wissen bis heute nicht, dass er ausgezogen ist. Sie kommen wöchentlich mit den Enkelkindern vorbei und glauben noch, er wohne bei der Ex. Er sagt zwar, er wolle es ihnen bald sagen, aber passiert ist bisher nichts.
Jetzt frage ich mich: Soll ich ihm wirklich so viel Zeit geben, wie er braucht? Oder sind das alles Red Flags, weil er wichtige Schritte immer wieder hinauszögert?
Das was er bis jetzt aktiv
Von sich aus getan hat war der Auszug und kennen lernen der Familie beginnt jetzt so langsam…