@Kelene
Wenn er der anderen hinterhertrauert, dann sagt er es nicht und zugegebenermaßen habe ich auch nicht das Gefühl, dass das so ist. Oder er kann es gut verstecken. Ok, ich habe ja auch 10 Monate nicht gemerkt, was gelaufen ist, ich habe aber sehr wohl bemerkt, dass er eigenartig, mürrisch, unwirsch etc. war (ich habe es allerdings auf Arbeitsstress geschoben). Das ist er jetzt nicht, sondern eher mir zugewandt. Daher glaube ich nicht, dass er ihr hinterhertrauert. Danach gefragt habe ich natürlich auch. Er sagt nein. Er wird sicher hin und wieder an sie denken, alles andere wäre wohl Illusion und naiv. Der Gedanke gefällt mir zwar nicht, aber es gehört wohl auch dazu, oder?
@Isely
Dankeschön für Deine lieben Worte. Ja, wahrscheinlich braucht es einfach mehr Zeit. Und ja, mein Mann unterstützt mich so gut er kann. Er kann zwar meine Löcher nicht so wirklich verstehen (er versteht nicht, wie man so an sich selbst zweifeln kann; er kennt das einfach nicht von sich), aber er bemüht sich. Es sind auch mehr Taten, als Worte. Ich habe ja schon gesagt, dass er nicht der wahnsinnige Redner ist, zumindest was Gefühle angeht, aber er gibt sich Mühe.
Friseur hab ich i.Ü. schon durch. Mal gucken, was ich noch so machen kann, es waren ja einige Vorschläge dabei. Sprache lernen finde ich gut - wolle schon immer entweder Norwegisch oder Portugiesisch lernen....oder Klavierspielen. Aber das fange ich erst an, wenn Kind älter ist.
@LarsWilhelm
Ja, stimmt, 5 Monate sind eigentlich nichts. Aber abgesehen von meinen Tiefpunkten fühlt es sich so an, als ginge es in die richtige Richtung. Auch Dir vielen Dank für die lieben Worte! Irgendwie tut das gut, zu hören, dass man so gut ist, wie man ist

@tina1955
Er hat mir vor "Erna" natürlich nicht jeden Tag gesagt, dass er mich liebt. Aber hin und wieder schon. Da habe ich aber auch noch nicht gezweifelt. Jetzt hat sich mein Kopf da irgendwie "festgebissen". Aber wahrscheinlich tut hier eher Entspannung gut - das weiß mein Kopf, bei meinen Monstern ist das noch nicht wirklich angekommen.
@Henrike
Wie lange ist es denn bei Dir/Euch her? Ich muss sagen, dass meine eigene Therapie schon hilft. Dinge werden mir bewußt gemacht. Lösungen sind bisher noch nicht in Sicht, aber das Bewußmachen, woran man selbst knapst, ist schon der erste Schritt, glaube ich. Mein Mann weigert sich ja nicht wirklich, er kann es nur nicht so ausdrücken und er zergrübelt das deutlich weniger als ich. Er tut sich wirklich schwer damit, aber bei unserer Paartherapie geht es. Und wenn ich das "Redefenster" erwische, geht es mit uns beiden auch. Und mittlerweile geht es bei mir auch besser, Fragen die mir in den Kopf schießen, nochmal zu überdenken und zu hinterfragen, ob die Antwort wirklich hilft oder nicht. Das geht schon in diese Richtung:
Zitat:Allerdings sollte man sich trotzdem ernsthaft fragen, wozu diese abgefragten Infos gut sind.
@Löwin45
Nein, ich glaube nicht, dass ich noch im Trüben fische. Alle wichtigen Details bzw. Infos bzw. Eckdaten der Affäre habe ich eigentlich. Und Frage, wie "Was hatte sie, was ich nicht habe?" sollte ich vielleicht auch nicht mehr stellen. Das funktioniert eben und manchmal eben nicht. Das wird hoffentlich die Zeit heilen.
Zitat von Löwin45:Zitat von Isely:
Ihrem Mann würde ich gern sagen, dass auch ein trauriges Herz, sich abwenden könnte , einfach weil es nicht mehr kann.
Und das wäre wirklich schade.
@Isely
Ganz genau!
Es bleibt zu hoffen, dass er schlau genug ist bzw. das Risiko sieht.
Den gedanken habe ich manchmal auch, aber solange ich Hoffnung habe und es es gefühlt in die richtige Richtung geht, kämpfe ich weiter. Vielleicht nicht so, wie das andere hier können und tun, aber für mich im Stillen ist dies im Moment der Weg.
Vielen lieben Dank Euch
