@Guest0815
Geh nicht so hart mit dir ins Gericht. Verzeih dir das, du bist halt auch nur ein Mensch mit Gefühlen

Es fühlt sich an wie eine persönliche Niederlage, ja, dennoch zeigt es dir auch nur unter welch emotionalem Druck man steht. Ich bin vielleicht nicht die "Richtige" um solche Ratschläge zu erteilen, da ich selbst mir nur schwer verzeihen kann. Was ich dir aber versichern kann: Es wird immer wieder vorkommen, jedoch nimmt es ab, wird weniger emotional und es kommt der Zeitpunkt wo man ganz bewusst in der Lage ist VORHER rational darüber nachzudenken. Das merke ich in der Tat. Wenn ich jetzt trotzdem schreibe, dann habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden und diese Entscheidung wurde dann nicht von Emotionen getragen, sondern vom Verstand.
Wie geht es mir heute. . .
Joa, geht so. Ein ganz altes Muster bricht durch. Auch mit Hilfe meines Coaches konnte ich das bisher nicht entknoten. Daher . . . vielleicht habt Ihr Hinweise was da im Körper passiert. Es geht mir nicht um das Annehmen oder Akzeptieren, sondern eher um Gründe.
Also. . .wenn ich los bin und Alk trinke, dann geht's mir psychisch am nächsten Tag teilweise richtig schlecht. Dazu braucht es keinen Grund. Ich hatte gestern total meinen spaß, war entspannt, zum shakern bereit, habe viel gelacht und fühlte mich frei und zufrieden. Auch sonst . . .es sind immer Abende wo ich spaß hatte, tanzen war oder in der Bar. Ich glaube, es tritt ein, wenn ich eine x Promille anzahl überschritten habe, also wenn ich gut angetrunken bin. Ich habe keinen verlust der eigenen Muttersprache, mein Gangbild ist trotz highheels sicher, ich benehme mich nicht daneben, aber ich bin halt recht angetrunken. Der morgendliche Kater ist bedingt präsent, also leichtes magenziehen, manchmal Kopfschmerzen. . .
Ich weiß nur: Je doller der Kater und je müder ich bin, desto extremer der psychische zustand. Dieser zeigt sich dann mit extremer unruhe die manchmal in regelrechter angst entgleist. Ich bin dann total unruhig, habe das gefühl in ständiger bewegung bleiben zu müssen, meine gedanken entwickeln ein spiraldenken und dabei ist das thema egal. Ich neige dann zu negativem denken.
Die folge: Ich rede mich schlecht, suche punkte vom abend die ich mir ankreiden könnte und mache mir den abend quasi selbst kaputt. Mittlerweile passiert das schon automatisiert. Diesen vorgang kenne ich bestimmt seit über 10 Jahren. Es war schon mal schlimmer, es war schon mal weg und kam jetzt seit ca.Februar wieder.
Was passiert da?! Oder besser warum?!
Manchmal glaube ich dass es schlicht ein chemischer Prozess ist und gar nicht mit meiner Psyche zusammen hängt.
Es tut mir nur irgendwie leid, dass ich mir den Genuss damit selbst kaputt mache. Natürlich konnte ich den alk aus dem rachen lassen. . . Aber hey . . . Ich trink halt gern mal einen. Wobei ich durch diese Erfahrungen ganz klar einschränke und ich das "mehr" trinken schon ziemlich sein lasse. Es schränkt aber irgendwie ein. . .
Kennt das irgendwer hier vielleicht? Ich habe bisher niemanden "gefunden", der diese Folgen auch kennt.