@Thomas69
Bei deiner Antwort war ich mittendrin

Und was soll ich sagen, ich habe das Bett wirklich nicht einmal zu Gesicht bekommen. Ergo: Nacht durchgemacht und anschließend noch 4 Stunden organisatorisches hinterhergejagt. Nu habe ich einen 16 Stunden Dienst hinter mir und bin was? Richtig. . .aufgedreht und 0 müde;)
@ll
In meinem "ehemaligen" Hobby werden die Fragen lauter warum ich zurückgetreten bin. Nicht ich werde gefragt, sondern Menschen die mir recht wohlgesonnen sind. Man fragte mich was man drauf antworten soll. . . Na, man soll mich selbst fragen oder sagen "aus persönlichen Gründen". Ich mag diese politische Floskel.. . .sie sagt alles und/oder nix aus

Es wurde nachgebohrt. . .tja, doof. . .
Was mich daran nun triggert?! Ich freu mich. Warum? Es gab Zeiten da hatte ich den fast unwiderstehlichen Drang mich zu rechtfertigen, "meine" Wahrheit kundzutun, weil man mich unglaublich frech und notlügend aus der Situation raus interpretiert hat. Und heute. . . geht's mir an meinem knackigen Po vorbei. Es ist mir schlicht weg egal, was die Leute meinen, denken, hören warum und wieso.
Mag auch daran liegen dass mir eine Bitte zugetragen wurde, was weit, weit, weit über dem liegt (am sportlichen Niveau gemessen) was ich damals da gemacht habe. Und ja, ich überlege ernsthaft es anzunehmen. . .diese Chance kriegt man nur einmal Leben. . .. meine Entscheidung steht noch nicht und das Bewerbungsgesverfahren würde erst ab Februar laufen. . .allein der Gedanke ist aber ziemlich belebend.
@Märchen
Ich kann deine Angst verstehen und gar selbst noch spüren. Neben Trennung, Diagnose, Ausbildung, Familienbruch wurde mir zum gleichen Zeitpunkt quasi meine Bleibe gekündigt. Ich wurde oft abgelehnt als neue Mieterin und die Zeit rann mir davon. Neuer Job, neues Leben, neue Bleibe. . .ich habe gezittert. . .ab Juni ging es auch bergab mit mir selbst, weil ich mich extrem unter Druck setzte. Absagen. . .Absagen. .. .der Kündigungstermin rückte näher und dann war ich mit allem allein. Die Angst bestimmte zeitweise meinen Alltag.
Und weißt du was?
Ich habe es trotzdem geschafft. Ich sah es als scheixx Prüfung des drecks Schicksals . . .nahm die Herausforderung an, streckte dem Schicksal den Mittelfinger entgegen und sagte mir: jetzt erst recht. Oh ja. . .meine Grenzen waren überschritten. . .und heute?
Höhö . . .and the Winner is: Keeeerstin! ! !
Nicht leicht, aber machbar gewesen. Ich habe es als Möglichkeit gesehen WIRKLICH neu anzufangen. Ich baue und bastel noch immer an meinem neuen Leben. Aber es ist meins und es ist selbstbestimmend! Schwierig, aber grandios

Trau es dir zu! Du kriegst das hundertpro hin!