Kuraina
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3 stehen mir, wie ich finde, echt gut. 2 könnt ich ne Größe kleiner nehmen. Will trotzdem wieder mehr abnehmen, gefalle mir derzeit nicht so.
Der punkt ist aber - ich gefalle mir in diesen Kleidern, die so ganz anders sind als das, was ich sonst so trage. So richtig elegant und spießig. Mein Ex hätte es gehasst.
Mein Ex hätte diese Feiern gehasst, die Musik, die Stimmung, die Menschen.
Er hätte es gehasst, dass ich die Aufmerksamkeit auf mich ziehe, er hätte es gehasst, wenn ich getanzt hätte.
Ich selbst habe gedacht, ich würde all das hassen. Seine Realität war meine Realität. Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich erwachsen geworden bin, ohne es zu merken, oder ob ich mich ganz bewusst für seine Realität entschieden habe, entschieden habe, jemand zu sein, von dem ich glaubte, es wäre etwas, was er will... was er braucht.
Ich habe mich immer daran orientiert, was er braucht, aber letztlich konnte das, was ich bin, nie das sein, was er braucht.
Nicht, dass seine flambierte Pute das könnte...
Aber im Umkehrschluss heißt das halt auch - das. was er ist. könnte nie das sein, was ich brauche.
Nicht, dass diese Erkenntnis irgendwie neu wäre, aber jedes Mal, wenn sie mich trifft, tut sie es noch immer mit einer Wucht.
Letztlich ist mein ganzes Dilemma doch nur, dass ich das blöd finde. Es ist total sinnvoll und für uns beide das Beste.
Aber gewollt hab ich das nie. Ich wollte, dass er genug für mich ist. Und ich genug für ihn.
Warum ist s nur so schwer, zu akzeptieren, dass Gefühle alleine nun mal nicht reichen?




(Seine Familie findet Missy auch ganz furchtbar und vermisst mich
ala P us s y Delüxe