Zitat von Anker1:
Ein Verlangen nach etwas oder die Angst verlangen zu spüren setzt ja einen Mangel voraus.
Fällt dir da was ein?
So. Gearbeitet, spazieren gewesen und Feierabendbierchen getrunken.
Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich die Fragestellung richtig gegriffen habe, daher schieße ich mal ins blaue.
Die Angst davor, dass sie zurück kommen könnte, rührt daher, das es mir an Standhaftigkeit mir selbst gegenüber fehlen könnte. Zu diesem Zeitpunkt. Das ich einknicke und nicht in der Lage bin, klare Kante zu zeigen und zu sagen:
Hömma Frollein, du hast deine Chance gehabt. Hast mich an der Nase durch die Manege gezogen und als es Ernst wurde hast dun Abgang gemacht. Tut mir leid für dich, das du dich mit deinem neuen Lörres selbst beschissen hast, aber mein Fahnenmast, den schwenkt nun jemand anders.Da entdecke ich einen Mangel. Ein Mangel an Selbstvertrauen, das ich standhaft genug bin ihr dieses eine Mal zu widerstehen.
Ich habe ihr die zwei wertvollsten Dinge in meinem Leben anvertraut. Meine Tochter und mein Herz. Mit dem einen ist sie prima umgegangen und will mir nun weiß machen sie hätte sich verstellt (da bescheißt sie sich selbst), mit dem anderen konnte sie noch nie umgehen. Und das muss ich mir klar machen und merken.
Der Tag heute, als es um die Mittagszeit soweit war, das ich von selbst merkte SIE IST ES NICHT WERT, war der beste in den letzten fünf wochen. Die innere erleichterung, selbst für einen Moment, war unglaublich.
Ich fühle mich grad sogar in der Lage im Bett zu schlafen.