Sheddy
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Von der Abhängigkeit kann ich ein Liedchen singen. Erst nach Ende der Beziehung merke ich so langsam wie abhängig ich (bzw beide Partner) von einander waren. Fokus war nur auf dem Partner, ging es ihr gut ging es mir gut... und andersherum.
Ich merke so langsam wieder wie ich mich entwickel, neue Ideen und Ziele stecke und versuche aktiv am Leben teil zu nehmen. Ich habe wieder mit Joggen angefangen, die Woche 2-3 mal auspowern wirkt wunder. Viele neue Leute kennen gelernt mit denen ich regelmässigen Kontakt pflege. Irgendwie fühlt sich alles viel "befreiter" an.
Und doch sind natürlich die Momente des Vermissen, der Trauer. Und die angst in ein loch zu fallen aus Gedankenkreisen. Und nicht mehr heraus zu kommen. Aber ich kann für mich sagen das ich an dem Punkt angelangt bin wo ich keine Lust mehr habe mein Leben nur der Trauer zu widmen. Es ist vollkommen OK wenn ma nschlechte Tage hat, wenn die traurigkeit über einen Verlust hervor kommt. So lange das Leben wieder weitergeht und man versucht, den Fokus auf sich selbst zu richten. Auf das eigene Leben, wie es weitergeht und nicht nur in der Vergangenheit lebt.
Das war eine harte Zeit an diesen Punkt zu kommen. Aber ich bin sicher wir alle werden das schaffen
