Bobbys_Mummy
Gast
Es geht uns gut. Trotz Alltagsstress mit Kind und Vollzeitjob, nehmen wir uns Zeit für uns und fühlen uns gut dabei. Auch kleinere Reiberein verlaufen jetzt anders als früher. Wir reden viel mehr als vorher und gehen aufeinander ein.
Auch was meine weiterhin vorhandenen Verletzungen angeht. Es ist jetzt ein Jahr her, als der ganze Horror begab und ich merke, dass es wahrlich nicht spurlos an mir vorbei gegangen ist. Ich habe immer mal wieder in einigen Situationen Flashbacks, die mich beschäftigen und ziemlich runter ziehen. Aber er lässt mich damit nicht allein. Er gibt mir kurz Zeit für mich und ist dann aber für mich da. Er nimmt mich in den Arm und redet mit mir darüber. Er weiß, dass er mir nach allem viel Zeit geben muss. Er geht damit super um und gibt mir ein sicheres Gefühl. Nur kann ich manchmal einfach nicht aus meiner Haut in diesen Momenten oder eher aus meinem Kopf.
Aktuell denke ich darüber nach, ob ich mir Hilfe suchen sollte. Er hatte mir auch wiederholt angeboten noch mal zur paartherapie zu gehen. Aber ich denke als erstes muss ich da noch mal alleine Mandats Problem ran. Vielleicht in Kombination mit einer paartherapie.
Ein großes Thema ist z.b. die Zukunft. Aber ich bin noch nicht so weit, um mich mit ihm gemeinsam wohnlich zu vergrößern. Ich habe ja schon Angst davor den Sommerurlaub mit ihm gemeinsam zu buchen.
Der Kopf ist einfach ständig in Action. Und ich frage mich immer, wie lange es diesmal gut geht. Aber daran darf ich mich nicht aufhalten. Es kann immer schief gehen.
Manchmal hab ich einfach das Gefühl, dass ich darauf warte, dass etwas passiert.
Aber ich bin, bis auf die Probleme mit meinem Kopf, absolut zufrieden mit unserem aktuellen Zusammen sein. Es fühlt sich gut an. Nur die Angst ist leider ab und zu groß.