angel09
Gast
Mein Weg ist vielleicht eher zu akzeptieren, dass es diese Wochen in den fast 25 Jahren gab. Und ich bin froh, dass es nicht mehr waren.Mein Weg ist auch Beziehung umzudefinieren. Das fällt mir schwer. Im Moment habe ich keine Angst, dass mein Mann sich erneut umschaut. Aber was ist, wenn ich jemanden kennen lerne, der mich ohne Krampf und Kampf erkennt, meine Sehnsüchte erfüllt.
Diesen Gedanken hatte ich vorher nicht. Liebe ist halt endlich geworden. Durch den Treuebruch hat sich das in meinem Hinterkopf verankert. Ich bin ganz schön geerdet worden. Weg von der romantischen Liebe hin zur Beziehung evtl. auf Zeit! Weg von der Sicherheit- hin zu mal gucken, was kommt. Mehr in den Moment hineinleben. Ich genieße die schönen Momente auch. Gerade geht ein wunderbares Wochenende zu Ende. Aber reicht mir das auf Dauer? Die Zeit wird nochmal mehr das Erlebte zu Verblassen bringen. Die Zeit und wir können auch noch immer korrigieren. Und die Hoffnung stirbt zuletzt!
@frischgeföhnt
"Was soll er sonst auch sagen"
Ja, und was soll er sagen, wenn es nun mal stimmt?
Inzwischen glaube ich diese Aussagen. Gerade bei sehr kurzen Affären. Mein Mann beispielsweise hat sich selber zurückgezogen und nicht, weil sie nicht mehr wollte. Er ist irgendwann aufgewacht!
Die Situation des Betrügers ist die, dass ihm nichts mehr geglaubt wird. Selber Schuld? Ja! Aber an meinem Mann habe ich gesehen,dass es ihn auch verzweifeln lässt.
