Einsam1234
Gast
Ich bin 90% meines Lebens alleine glücklich und schaffe es, mir das Leben schön zu machen. Ich komme auch sehr gut mit mir selbst klar und war wie gesagt schon oft alleine wochenlang in der Welt reisen. Also das Alleinsein stört mich eigentlich nicht. Aber manchmal fühle ich mich einsam. Ich habe das Gefühl, dass mir das Leben noch was schuldig sei. Aber es ist völliger Blödsinn, das weiß ich. Das Leben schuldet einem nichts...kein Reichtum, kein Glück und auch keine Liebe. Aber wie bereits geschrieben wurde, es gibt diese eine Gruppe, die eben alleine bleibt, weil es so für sie bestimmt ist.
Man kriegt von Freunden und Bekannten immer zu hören "Du wirst schon auch jemanden finden". Aber das sind diese abgedroschenen Floskeln, weil man denkt, das wollen Single Frauen hören. Man muss ihnen nur (falsche) Hoffnungen machen. Ehrlicher fände ich es, wenn man sagen würde "es KANN SEIN, dass du noch jemanden findest, vielleicht aber AUCH NICHT". Denn das wäre die Wahrheit.
Ich versuche meine Gedanken mal so zusammenzufassen: Wenn das Leben ein Hollywoodfilm wäre, würde der Zuschauer wollen, dass am Ende die ihr Happy end bekommt, die jahrelang unter diesem Bösewicht gelitten hat. Der Bösewicht dagegen sollte seine Strafe dafür bekommen, für das, was er ihr angetan hat. Das wäre ein erfolgreicher Film. Stattdessen steht im Drehbuch des Lebens, dass der Bösewicht am Ende ein Happy end bekommt, noch glücklicher wird, es ihm finanziell wunderbar geht und er durch diese Beziehung eine tolle neue Wohnung bewohnen darf, während die, die er jahrelang kaputt gemacht hat, alleine in einer 2 Zimmer Wohnung vergammelt. ich muss selber lachen über meinen Vergleich. Was lernen wir daraus? Das Leben ist kein Hollywood Film und wenn es eine wäre, hätte es keine guten Drehbücher.