wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.
Kann jeder Dinge rausziehen oder ablehnen, wie er es gerne mag. Aber so Spezis wie Du, die pauschal was in den Raum stehen und den echten Durchblick haben, die mag ich ganz besonders.
Frag doch mal einen Mann dessen Beziehung den Bach runter gegangen ist, was er beispielsweise von dieser Aussage hält: Wenn sie Deine Aufmerksamkeit nicht mehr will, bekommt sie diese woanders her.
Und der sagt Dir dann, welche Relevanz die Aussage hat. Und dann stehst Du vor diesem mann und sagst ihm "Alles Mist!".
Beste Mann mit Durchblick! Weiter so.
•
x 2#76
megan Mitglied
Beiträge:
3537
Themen:
2
Danke erhalten:
4866
Mitglied seit:
Zitat von Urmel_:
Wenn sie Deine Aufmerksamkeit nicht mehr will, bekommt sie diese woanders her.
meinst du das nur in bezug auf 6 oder allgemein aufmerksamkeit ?
•
x 1#77
A
Woran erkennen wir loyale Partner/innen?
x 3
blackeyed Mitglied
Beiträge:
1201
Danke erhalten:
3105
Mitglied seit:
@udi:
Ich habe nur Dein Eingangsposting gelesen, von daher wurde es vielleicht schon erwähnt. Meiner Erfahrung nach: Auf schlechtem bzw. nicht vorhandenen SELBSTWERT/Selbstliebe gedeiht im zwischenmenschlich/partnerschaftlichen Bereich das Chaos und das Verderben.
Je nach Charakter tritt es in Form von Totenstarre- ähnlicher Überanpassung oder dem absoluten Gegenteil, nämlich Überkompensation mittels Konsumierung zahlreicher anderer Menschen in jeglichen Lebensbereichen auf. Da ist wenig Platz für Loyalität.
Wie Du das erkennst? Biografie (z.B Ex-Beziehungen), Sozialisierung, Freundeskreis, Familie, Körpersprache, Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Relienz, Worte vs. Taten uvm.
"Augen auf bei der Partnerwahl", also sich selbst in Zukunft viiiiel viel Zeit lassen - das ist die einzige Möglichkeit nicht mehr ins absolute Drama zu schlittern. Ganz auszuschliessen ist es leider nie.
•
x 5#78
blackeyed Mitglied
Beiträge:
1201
Danke erhalten:
3105
Mitglied seit:
Zitat:
Menschen ändern sich, manchmal zum Guten, manchmal zum Bösen
Ich sehe das anders. Menschen ändern sich im Grunde nicht wirklich.
Lediglich unsere Sicht oder auch unsere eigenen Bedürfnisse im Bezug auf das Gegenüber ändern sich. Und dann erkennt man den Partner nicht wieder oder sieht Eigenschaften, die man lange Zeit ausblenden konnte oder wollte. "Er" war allerdings immer schon so. Zumindest im Grundgerüst seines Charakters.
•
x 4#79
Kummerkasten007 Mitglied
Beiträge:
12306
Themen:
6
Danke erhalten:
17367
Mitglied seit:
Zitat von blackeyed:
Menschen ändern sich im Grunde nicht wirklich.
Ich habe mich verändert. Bin geduldiger geworden, wo ich früher ganz schnell ausgerastet bin. Habe mein Verhalten in einigen Dingen überlegt und geändert.
•
x 3#80
Urmel_ Mitglied
Beiträge:
10858
Danke erhalten:
17371
Mitglied seit:
Zitat von megan:
meinst du das nur in bezug auf 6 oder allgemein aufmerksamkeit ?
Es ist abstrakt und wirklich als Aufmerksamkeit hinsichtlich vieler Dinge gemeint. Gemeinsame Zeit verbringen, von sich aus zärtlich sein, und eben alle anderen Ableitungen davon. Kann man nur schlecht elend ausufern lassen, wenn man einen kompakter Merksatz gestalten will.
•
x 2#81
Urmel_ Mitglied
Beiträge:
10858
Danke erhalten:
17371
Mitglied seit:
Zitat von Kummerkasten007:
Ich habe mich verändert. Bin geduldiger geworden, wo ich früher ganz schnell ausgerastet bin. Habe mein Verhalten in einigen Dingen überlegt und geändert.
Da muss ich dem Kasten auch mal Recht geben. Menschen können sich ändern. Aber egal wie diese Änderungen eingeleitet wird, durch die bewusste Entscheidung geht sowas nicht (not_all) von heute auf morgen.
Aber an erster Stelle (im Kontext destruktiver Beziehungsdynamiken die von einem selbst ausgehen zum Beispiel) steht immer der Schritt zu erkennen, dass man selber diese Dinge in sich trägt. Sowas ist meist der schwerste Schritt.
•
x 1#82
megan Mitglied
Beiträge:
3537
Themen:
2
Danke erhalten:
4866
Mitglied seit:
@udi74 ´s frage zielte im speziellen auf das treu sein/fremdgehen
es sieht aber nicht jeder gleich, was bei der partnerwahl das wichtigste ist
ich persönlich bin lieber eine tolle, endliche zeit mit jemandem zusammen, der mir irgendwann sagt, dass er jemand kennengelernt hat, mit dem er lieber zusammen sein will,
als mit jemand der zwar treu ist, aber mit dem ich mich nicht gut fühle und sich dies durch kommunikation und verhaltensänderung nicht ändern lässt
im ersten fall, war es eine schöne zeit
im zweiten, eine unschöne erfahrung
im vordergrund bei der partnersuche sollte daher meiner meinung nach sinnvollerweise stehen, was habe ich oder was tue ich gern, das jemand mit den gesuchten eigenschaften anziehend findet
innerhalb der beziehung gilt es dann, das in bezug auf die konkrete person umzusetzen beziehung ist in dem sinne also wirklich arbeit
meiner erfahrung nach, möchten alle menschen sich mit den menschen um sich herum, gut fühlen in beruflichen teams, hält man sich meist möglichst von denen fern, die bei einem schlechte gefühle erzeugen
also ist das eine aufgabe, die ich als partner habe, wenn ich möchte, dass der andere bleibt, dass er sich gut fühlt bei mir
dazu muss ich ständig weiter lernen, was er mag, was ihm gefällt und aktiv bleiben
was umso schwieriger ist, je mehr man sich auf sich selbst fokussiert, was häufig notwendig ist, wenn man/frau probleme hat
das ist meine meinung zu dem thema
•
x 1#83
N
Nostraventjo Gast
also wenn ihr dann den Geheimcode gefunden habt, woran man loyale menschen erkennt, bitte bei mir bescheid geben...danke
•
x 2#84
blackeyed Mitglied
Beiträge:
1201
Danke erhalten:
3105
Mitglied seit:
Zitat von Kummerkasten007:
Ich habe mich verändert. Bin geduldiger geworden, wo ich früher ganz schnell ausgerastet bin. Habe mein Verhalten in einigen Dingen überlegt und geändert.
Das trifft auf mich auch zu. Ich bin deshalb trotzdem ich. Erkennbar. Mit zusätzlichen "Tools" im Gepäck, an denen ich jahrelang gearbeitet habe. Das benötigt allerdings ein gewisses Maß an Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie Fremd -und Eigenempathie, sprich emotionaler Intelligenz. Ähnlich wie bei Dir nehme ich mal an.
Das wiederrum sind allerdings Eigenschaften, die bereits sehr früh in unserem Leben als charakterlicher Grundstein bzw. als Grundgerüst etabliert werden. Wenn das nicht geschieht, z.B bei Menschen, die auch als Dreissig- oder Vierzigjährige andere belügen, betrügen und übers Ohr hauen oder ausnutzen (nicht nur in einer Partnerschaft) - denkst Du, jene können sich noch grundlegend ändern? Oder umgekehrt, denkst Du von Dir, dass Du noch irgendwann zum totalen A. mutieren könntest, der andere Menschen emotional beschädigen wird? Ich denke nicht.
•
x 3#85
K
Klaus123 Mitglied
Beiträge:
756
Danke erhalten:
709
Mitglied seit:
Zitat von Nostraventjo:
also wenn ihr dann den Geheimcode gefunden habt, woran man loyale menschen erkennt, bitte bei mir bescheid geben...danke
Den habe ich schon seit geraumer Zeit gefunden.
Verraten kann ich ihn dir aber nicht, sonst wird´s doch langweilig im Forum
•
x 1#86
N
Nostraventjo Gast
Zitat von Klaus123:
Den habe ich schon seit geraumer Zeit gefunden.
Verraten kann ich ihn dir aber nicht, sonst wird´s doch langweilig im Forum
also wenn ihr dann den Geheimcode gefunden habt, woran man loyale menschen erkennt, bitte bei mir bescheid geben...danke
also ganz sicher, wenn sie bellen oder miauen
•
x 3#89
S
Sohnemann Gast
Zitat von Urmel_:
Da muss ich dem Kasten auch mal Recht geben. Menschen können sich ändern. Aber egal wie diese Änderungen eingeleitet wird, durch die bewusste Entscheidung geht sowas nicht (not_all) von heute auf morgen.
Aber an erster Stelle (im Kontext destruktiver Beziehungsdynamiken die von einem selbst ausgehen zum Beispiel) steht immer der Schritt zu erkennen, dass man selber diese Dinge in sich trägt. Sowas ist meist der schwerste Schritt.
Das Ändern von Patterns/Muster geht wenn, dann über "verlernen" des Alten und hundertfach exerzieren des Neuen. Ich rede nicht von Wesensarten. Eher von "vorhandenem Potential" welches brach lag.