Zitat von Aline_8: Ich bin die patentante vom kleinen und hab ihn die letzten 2 Jahre genau 3 mal gesehen, weil es nie zu einem Treffen kam.
Mal waren die Kinder in der Kita krank, der kleine, dann sie, dann war sie von der Arbeitswoche ko usw
Seine Weihnachtsgeschenke liegen noch hier und der junge wird im August 6
Liebe @Aline_8
Ich hoffe, es ist ok, wenn ich Dir dazu meine etwas andere Sichtweise schreibe. Wenn es sich einfach nur um eine Freundschaft handeln würde, die dann ausläuft, kann ich Dein Verhalten sehr gut verstehen. Manchmal haben Freundschaften eben auch ein Ablaufdatum.
Mein Verständnis von Patenschaft ist aber ein anderes. Der Kleine wird ja nun 6, da spricht ja nichts dagegen, mit ihm alleine für ein paar Stunden etwas zu unternehmen. Natürlich nicht sofort, ihr habt Euch ja jetzt lange nicht gesehen und es muß dann auch von der Mutter gewollt sein, aber als Patin wäre mein erstes Augenmerk weniger die Freundschaft zur Mutter sondern würde auf dem Verhältnis zwischen meinem Patenkind und mir liegen.
Anders also als bei einer Freundschaft unter Erwachsenen, in der im Idealfall ein ausgewogenes Geben und Nehmen besteht, würde ich mich da schon deutlich mehr in der eigenen Verantwortung sehen, zunächst wieder eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen und dann eben zu schauen, inwieweit ich diese mit Einverständnis der Eltern und behutsam eventuell auch unabhängig von der Freundschaft entwickeln kann.
Ich meine das alles nicht als Vorwurf, sondern biete Dir nur mein Verständnis von Patenschaft als Denkanstoß an.