Ich finde dieses Thema irgendwie super tragisch, geht es wirklich nur mir so..?
Ich weiß dass ich mit 40 langsam zum alten Eisen zähle - und wenn ich mich erinnere, was ich mit 17 herumgeeiert habe... rufe ich meinen Mann (damals Schwarm) an oder nicht an (kurz nach dem Kennenlernen als er sich nur zögerlich meldete, weil er selbst so schüchtern war.... (vor 23 Jahren gab es Gott sei Dank noch keine Smartphones und kein WhatsApp!

)
Was habe ich meinen Freunden die Ohren vollgeheult... soll ich... soll ich nicht... was denkt er dann..?
🙄Im Nachhinein stellte sich heraus, dass diese Ängste alle unbegründet waren - er störte sich nicht an meinen Anrufen, das genaue Gegenteil war der Fall.
Ich will damit sagen: man sollte keine Zeit verschwenden und immer nachfragen. Reagiert jemand blöd, ist er in jedem Fall der Falsche!
Denn das zeigt dann recht deutlich, dass die Person keinerlei Interesse hat und gar nicht ernst nimmt geschweige denn gut findet dass man sich Gedanken gemacht hat. Wo soll ein solcher Kontakt hinführen..?
Es ist doch nicht "übergriffig" nach zwei Tagen mal zu fragen ob alles ok ist. Oder nach einem.
Nonstop weiterzuschreiben - das wäre übergriffig. Aber eine einzige Nachricht, in der man fragt ob alles ok ist..?
Wenn heute tatsächlich einige so denken, wundert mich langsam gar nichts mehr.....
Echte Freundschaften gibt es wohl nur noch über WhatsApp und mit aktuellem Statusbericht. Realer Kontakt ist mittlerweile wahrscheinlich schon zu übergriffig...