Danke für Eure Meinungen, da ist vieles dabei, was ich unterschreiben kann, auch was gegen mich geht.
Nein, ich bin auch nicht stark, nicht gefestigt. Das habe ich auch nie behauptet. Bin gerade selbst dabei wieder ins Leben zu finden und das war von Anfang an uns beiden klar. Auch, dass es sehr schwierig wird unsere Probleme unter einen Hut zu kriegen.
Ich bin übrigens echt und der Name Dummbeutel kommt aus dem Kommentar, den mir meine Exfreundin geschickt hatte und mit dem ich diesen Thread finden konnte. So wurde ich hier betitelt, ohne dass man mich überhaupt kannte. Und genau das sind die Gefahren des Internets. Man urteilt über Leute die man nicht kennt und muss das Geschriebene für wahr nehmen.
Und genau daraus resultierte mein Kommentar gegen ein paar Forenuser. Der sollte nur zum nachdenken anregen. Aber egal.
Und auch jetzt lese ich hier Meinungen die aus unterschiedlichen Wahrheiten zusammengemischt werden, was verständlich ist.
Tatsache ist IMHO immer noch, dass das Verhältnis zwische mir und meiner BF teils übertrieben dargestellt wurde und nun viele die Auffassung der TE glauben. In ein paar Punkten muss ich dagegen zustimmen, die sind aber für mich weniger relevant.
Hier ist der Eindruck entstanden, dass ich einen Großteil meiner Freizeit mit meiner BF verbringe. Dem ist nicht so. Sie ist zufälligerweise auch meine Arbeitskollegin, weshalb man sich zwangsläufig jeden Tag sieht. Meine Freizeit gehörte die letzten 6 Monate bedingungslos der TE. Und aus Rücksicht wurden sogar Chats mit meiner BF drastisch zurückgefahren und ich habe ihren Namen lange Zeit nicht mal mehr erwähnt.Aber sie ist nunmal da und das lässt sich nicht aus der Welt schaffen.
Deshalb war es mir wichtig, dass TE und BF sich wenigstens mal kennenlernen, das hätte so viele Hirngespinste beseitigen können. Aber dies war in 6 Monaten nicht möglich und wurde von der TE sogar wehement abgelehnt. Was mich wiederum dazu zwang mit diesem Zwiespalt zu leben. Den ich immer noch nicht als unnötig sehe. Hier wird immer mal wieder von Kuscheln und der gleichen gesprochen. Das war das was die TE hören wollte. Gesagt wurde in den Arm nehmen. So wie ich jeden Freund in den Arm nehme, dem ich zum Geburtstag gratuliere oder den ich trösten will, wenn es ihm schlecht geht. Nicht mehr nicht weniger. Das ist etwas was vorkommen kann und nichts was täglich stattfindet.
Ich sollte klare Verhältnisse schaffen? Das hätte ich in den letzten Monaten sehr gerne getan. Aber wie soll ich das, wenn nicht mal klar ist, wo Grenzen gesteckt werden müssen, da die meiste Kritik aus Phantasien bestand, die absolut nicht den Tatsachen entsprechen.
Die erste Sache die klar wurde war nach langem hin und her die Sache mit den Geschenken. Das war für mich nachvollziehbar und verständlich. Und das wäre das erste gewesen, womit ich mit BF geredet hätte und sie gebeten hätte das einzustellen. das wäre kein Problem gewesen. Aber dazu kam es nicht, da ich vor dem Gespräch schon per WA mit vielen Dingen zugeschüttet wurde an denen die BF auch noch Schuld sei. Also wieder das Phantasiedrama nach nur einem halben Tag, bevor man erstmal den ersten Schritt machen konnte, ohne die Chance das sachlich und in Ruhe zu bereden. Und solche Situationen gab es leider immer wieder in unserer Beziehung.
An diesem Tag wurde leider jede weitere Chance das ganze Drama vernünftig zu klären vereitelt und das tut mir weh. Und das wäre vermutlich ohne die Stachelleien hier im Thread gar nicht passiert.
Warum ich dieses Forum gesucht habe und mich anfangs auch leicht aufgeregt habe? Mir wurden oft meine Worte von der TE im Mund umgedreht. Ich habe zig mal versucht mich ihr zu erklären. Zu erklären was mir wichtig ist und warum ich bin wie ich bin. Das ging nur sehr eingeschränkt da es die TE nicht ertragen konnte von meinen Ex-Beziehungen zu hören, schon die Namen der Beteiligten waren zu viel. Meine Vergangenheit, mein Leben musste ich somit zum Teil verschweigen und auch einiges in mich reinfressen, was ich gerne mit ihr besprochen hätte. Und für mich gehört auch ein offener Erfahrungsaustausch zu einer Beziehung dazu. Ich durfte mir übrigens immer wieder von der TE von ihren Ex-Beziehungen anhören. Sie gestand mir somit nicht zu, was für sie selbst selbstverständlich war.
Aber im ganzen war es gut, dass dieser Thread entstanden ist. Wir wussten, dass unsere Beziehung schwierig wird, dachten aber wir schaffen das. Mittlerweile teile ich die Meinung vieler Mitschreiber, dass das unmöglich ist. Wir sind uns mit unseren Problemen in vielen Punkten viel zu ähnlich und einer müsste immer zurückstecken, um den anderen nicht zu verletzen.Und gegenseitig verletzt haben wir uns viel zu oft. Meistens aus dämlichen Gründen. So ist es halt wenn zwei Personen aufeinander treffen die mental auf wackeligen Beinen stehen.
Ja, wir lieben uns, aber wir tun uns tatsächlich auf Dauer nicht gut. So ist das im Leben und hier greift leider der Satz "Liebe alleine reicht oft nicht". Das tut weh, aber ich akzeptiere das nun und ich hoffe die TE auch.
Zum Schluss sind hier die richtigen Argumente gefallen. Und das hat tatsächlich nichts mit dem Problem BF/Dreiecksbeziehung zu tun, denn die Probleme sitzen deutlich tiefer und sind viel weitreichender. Das hier besprochene Problem ist IMHO nur ein Katalysator auf den sich alles konzentriert hat und der die eigentlichen Probleme in den Schatten gestellt hat, denn so dramatisch wie hier dargestellt war die Situation gar nicht und hätte sie auch nie sein müssen, hätte man darüber sachlich reden und daran arbeiten können. Aber dazu waren wir zwei nicht in der Lage.
Ich stehe heute noch für Stellungnahmen/Fragen zur Verfügung. Danach werde ich das Forum wieder verlassen und nicht mehr mitlesen. Es ist eine schwierige Situation für die TE, dass ich mich hier gemeldet habe und ja, auch irgendwie ar***ig von mir. Dafür möchte ich mich entschuldigen und bitte um Verständnis. Heute Abend möchte ich ihr den Raum wieder frei geben, den ich gekapert habe. Denn sie braucht Eure Hilfe und ich wünsche mir, dass es ihr gut geht.
Mir ist durch diesen Thread vieles klar geworden, dafür möchte ich den Schreibenden danken. Ich hoffe Ihr geht es ähnlich.

P.S.: Ich habe jetzt erst gelesen, dass Sie bei Euch Hilfe sucht. Ich verabschiede mich deshalb jetzt schon.