Hallo ihr lieben!
@1TreffennachTrennung
Arbeit ist doch die beste Medizin gegen einen Kater, oder?

Inzwischen ist es bei mir auch schon besser. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und habe eben ein bisschen Schokolade gegessen.
Mit dem dünnhäutig hast du so Recht! Ich bin auf der Arbeit häufig gereizt und schnell angefasst, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht. Frag mal meinen Kollegen im Büro, der kommt schon immer mit dem Spruch: Ruhig Brauner! *g* Aber ich denke, das kommt auch noch ins Lot, wenn ich meine innere Unruhe endlich loswerden kann! Die verfolgt mich leider die ganze Zeit. Alles andere ist mal mehr mal weniger schlimm, nur gegen diese Unruhe komme ich aktuell nicht an. Hoffentlich hilft die Meditation mir dabei, mich wieder auf mich selber konzentrieren zu können.
@ThePhoenix
Heute tut mir das so gut, dass hier so viele Leute schreiben. Bin inzwischen fast wieder auf dem Damm dadurch, mich dank euch nicht alleine zu fühlen. Habe auch eben eine Einladung für nächsten Samstag erhalten, werde dann zwei nette Bekannte besuchen. Aktuell ergibt es sich so von alleine, dass ich mir kaum Sorgen über Langweile machen muss. Manchmal sorgt das Leben doch gut für mich.
Das mit der Torte kann bestimmt ganz schön reinhauen. Es gibt auch noch viele Dinge, die mir weh tun. Z.B. habe ich in einem bestimmten Viertel, in dem meine Ex die ersten vier Jahre wohnte, ganz viel Wehmut. In der jetzigen Gegend ist das erstaunlicherweise nicht so, obwohl ich dort viel häufiger bei ihr übernachtete. - Ich denke, wir werden das alles noch ein paarmal durchmachen, und dann ist es irgendwann gut. Ich hatte das ja mit meiner Playlist im Auto, die ich seit der Trennung nicht mehr hören wollte. Auf der Rückfahrt von meiner Schwester wollte ich es wissen und lies die Musik 3 Stunden laufen. Anfangs sind meine Tränen nur so geflossen, aber nach der Hälfte der Zeit wurde es besser. Als ich ankam war das wieder meine Playlist!
Zitat von Alena-52:konfrontation kann die angst nehmen und schliesslich liegt dir noch an einer freundschaft, idealerweise an einer beziehung mit ihr
Deswegen bin ich gersten auch trotzdem hingefahren. Ich habe so oft versucht, ihr auszuweichen, dass sich mein halber Tag nach ihr richtete. Und wie kann ich mich nach jemandem richten, über den ich gerade nicht nachdenken will? Unmöglich! Ich weiß, dass noch ein langer Weg vor mir liegt, bis ich das alles verarbeiten könnte. Aber ich denke solche Schritte zwischendurch sind für mich sehr wichtig. Dann sehe ich, wie weit ich gehen kann. Und ich muss mich nicht zwanghaft nach ihr richten. Das stimmt, ich hatte eine Art "Angst" davor, ihr zu begegnen; die ist jetzt viel kleiner geworden.
Lachyoga schaut interessant aus. Aber ich halte mich erst einmal an die Meditation, bevor ich so etwas verrücktes ausprobiere.

Kann mir aber vorstellen, dass es gut hilft, wenn man aus dem Tal der Trauer gar nicht mehr herauskommt. Mir geht es ja bereits besser und ich kann schon wieder lachen, mich freuen. Von daher möchte ich nach der Überwindung der Trauer die alten Themen angehen.
Liebe Grüße,
Alex