Sti
Gast
Ich habe mich damit tatsächlich schon desöfteren auseinander gesetzt. Und auch wenn ich für einige manchmal wie eine Art Stein rüberkomme, schreibe ich die nächsten Zeilen in einer sehr emotionalen Verfassung und Druck auf den Brustkorb.
Wenn ich die Möglichkeit hätte zurück reisen zu können, würde ich all die Orte besuchen gehen, wo ich als Kind ums Überleben gebettelt und gefleht habe. An den Orten wo mein Gefühl der Trauer, die Hilflosigkeit, die Ohnmacht und das Gefühl des ausgeliefert zu sein sich für immer und ewig dort in diesen Räumen, an diesen Orten mein halbes Leben geprägt und beeinflusst haben.
Die Erwachsene Frau von heute, würde das weinende Kind von damals in den Arm nehmen, sich verabschieden: Es ist okay! Du warst ein Kind. Du kannst nichts dafür! Du wirst deinen Weg finden.....
Das Kind würde der Erwachsenen Frau mit auf dem Weg geben: Du darfst auch zeigen, das du traurig bist! Vertraue. Es gibt auch gute Menschen.
Zu diese Reise, meine Reise, möchte ich gerne meinen zukünftigen Partner mitnehmen. Als Halt. Als Schutz, Als Sicherheit. Um es trennen zu können, um es auseinander halten zu können. Das Gefühl der Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit, ausgeliefert sein, darf auf gar keinen Fall wieder soviel Platz einnehmen. Und es darf nie wieder in Beziehungen soviel Macht einnehmen.
Denn das Kind von gestern, ist die starke Erwachsene Frau von heute.