Zitat von Hansl:Fühle mich weiter verbunden, als ob sie zu mir gehört.
Ich für meinen Teil akzeptiere dieses Gefühl ggü. meinem Forengrund. Aus welchem Gründen auch immer haben wir nicht zusamnengefunden, auch wenn ich es so sehr wollte. Es ist hart, härter als alles, was ich je erlebt habe. Nur weiß ich, dass das Leben weitergehen muss. Ich hatte mich eine Weile komplett in ihm verloren. Meine Gedanken waren sekündlich bei ihm, solche wie:"WARUM? Er liebt mich doch? Warum tut er mir das an? Warum quält er mich so? Warum ich?"
Dann habe ich mich auf die Suche gemacht....: nach mir selbst. Habe mich gedanklich vor mich gestellt, mir selbst tief in die Augen gesehen, mich selbst in den Arm genommen, MIR SELBST gesagt, dass ich mich liebe, so, wie ich bin!
Dann habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, wenn ich mit ihm in einer Beziehung wäre und dabei festgestellt, dass ich auch dort ICH BIN! WAS ändert sich? Die Liebe ist immer da. Zu ihm und zu mir selbst.
Dieses Gefühl habe ich angenommen.
Eine konkrete Antwort auf ein "Warum" werden wir nie bekommen.
Jetzt heißt es weitermachen. Es ist diese Leere, diese Sehnsucht, die im Moment bei mir Thema ist. Ich kann alleine sein. Ich kann auch wieder eine Beziehung mit einem neuen Mann eingehen. Aber darum geht es nicht.
Ich lerne gerade, mir selbst genug zu sein. Wenn ich nicht mehr diese Leere empfinde, nicht mehr um ihn trauere und mich nach dem "Warum" frage, dann bin ich am Ziel.
Kürzlich habe ich diesen Schmerz mit der Trauer um einen sehr nahestehenden, geliebten Menschen verglichen. Für manche klingt das etwas zu spirituell aber ich bin der festen Überzeugung, dass mich das Universum damit darauf vorbereiten will auf kommende Dinge. Es gibt in meinem engsten Familienumfeld Menschen, die schon morgen aus Alters- und/oder Krankheitsgründen nicht mehr da sein könnten. Ganz plötzlich kann das geschehen. Genauso gnadenlos und plötzlich, wie er sich zurückgezogen hat in einer Phase, in der ich grösstes Glück und unbeschreibliche Liebe empfand. Es war ein heftiger Absturz für mich.
Vielleicht war es eine Art "Generalprobe" für das, was kommen wird.
Und so paradox das klingen mag: dafür bin ich sehr dankbar....