verlorenAmabend
Gast
ich frage mich eigentlich was dein Problem ist.
Das was passiert ist, hättest du von Anfang an sehen können.
Nicht jeder Mensch kann polygam leben.
Ich habe einen guten Freund der auch so veranlagt ist (er ist hom*o*s*exuell) und lebte 10 Jahre mit einem Mann zusammen (sie waren verheiratet) und er spielte von Anfang an mit offenen Karten - was am Anfang für seinen Partner nicht so schlimm war, dass er seine Veranlagung "in Maßen" auslebte.
Aber irgendwann hat er es übertrieben und sein Partner gemerkt, dass er das nicht mehr so kann.
Vorgefallen war, dass er diesmal richtig in einen anderen Mann verliebte und abgewiesen wurde und trauerte. Seinen Ehepartner belastete seine Trauner sehr stark, denn er fragte sich logischerweise ständig: "Warum geht es ihm denn soooo schlecht? Er ist doch schließlich mit mir zusammen. Bin denn ich ihm nicht genug".
Das hat mir sein Lebenspartner in vertrauten Gesprächen mitgeteilt.
Das Ende vom Lied war, dass sein Partner sich trennen musste, weil er mit dieser polygamen Lebensweise nicht mehr zurecht kam. Ständig die Unsicherheit und diese Flexibilität von Gefühle, Leidenschaft und körperlicher Nähe.
Ich will dir damit nur sagen: Sei dir deiner nicht zuu sicher. Dass du jetzt trauerst, wird auch bei deinem "richtigen" Mann seine Spuren hinterlassen. Und er wird sich seine Gedanken machen, von denen du im besten Fall die Hälfte kennst, auch wenn du denkst es wäre nicht so.