StefW
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bin spontan neu hier
Mein Ex und ich sind seit einem Monat getrennt. Er mag meinen, es sei einvernehmlich passiert, aber ein Hauptgrund ist natürlich eine neue Frau, die ihm Abenteuerlust und Aufregung beschert, während ich lediglich lange nur Mutter war, nicht mehr seine Freundin oder Geliebte. die Gründe waren vielfältig, die Kommunikation zunehmend einseitig (ich kann mittlerweile besser mit Wänden reden) usw.
Nunja, es gab auch extrem auffällige Verhaltensmuster, zB das sich angegriffen fühlen von selbst reininterpretieren Dingen (also als ob ich hintenrum was anderes, böses meine), oder das Projizieren von Dingen (von sich auf mich schließen). Wir haben eine Vorgeschichte aus unserer Jugend, die nicht gut endete, und er war derjenige, der es vermasselt hat, obwohl wir gut zusammen passten. Er ist Polizist und auch ein Scheidungskind. Beide Schwestern haben Diagnosen (jeweils bipolare Störung und Borderline). Ich nehme an, dass er ebenfalls eine Persönlichkeitsstörung hat, evtl vermischt mit einer posttraumatischen Belastungsstörung. Durch seinen Job fühlte er sich wohl immer gezwungen, das alles zu verdrängen und verbergen und ihn trennen 500 km von seiner Familie, dh niemandem würde jemals etwas auffallen, denn er redet nicht viel und dann eher oberflächliche Themen.
Ich habe einen guten Riecher (damals habe ich, genauso wie heute, einfach alles herausgefunden), und ich bin nicht unsensibel. Ich würde ihm eigentlich gerne helfen, aber würde sicher bei ihm anecken, dass es nur so kracht.
Kennt jemand eine solche Situation? Wie habt ihr sowas "angedeutet"? Habt ihr evtl jemanden ins Boot geholt?
Liebe Grüße!