Zitat von Minusdioptrie: du hättest noch länger in dieser Beziehung "ausgehalten".
Eins noch
Das "Aushalten" ist ja für den Einen, nicht nachvollziehbar - für den Anderen allerdings kein Aushalten, sondern ein "mitgehen". In guten, wie in schlechten Zeiten.
Wenn jeder, beim kleinsten Fitzelchen, gleich dem Probanden die Koffer vor die Tür stellt, dann kommt man ja nie an. Man kann doch auch hoffen, wenn man Fronten geklärt, das Gegenüber sich besinnt - und etwas ändert.
Oder nicht?
Es war dein Häuschen? Und du hast Koffer gepackt und bist gegangen? War es dann sein Häuschen?
Ich hatte auch ein Häuschen, ein größeres. Eins mit einigen Parteien. Wäre ich gegangen, hätte er sich da schön breit gemacht. Und er ließ sich nicht rauswerfen, ich habs versucht. Wie Zecke in der Haut. Und wenn falsch daran gezogen, wäre da der Kopf angerissen und hätte sich unter die Haut..
Ja, wie Zecken eben so sind.
Wer schon eine hatte - weiß ja, kann schon unangenehm sein.
Bis man soweit ist, mit Kind, den *geliebten* Partner zu verlassen, dauert es. Schwerer, blöder, doofer - ihn dazu zu bringen, sich zu verschwirrbeln - Weil *mein Haus.
Und das beste kommt ja noch oben drauf, wenn sich dann die mehr oder weniger, geliebte Verwandtschaft, einmischt. Immer die besonderen Tipp mit im Gepäck, weil dann plötzlich wissen es ja Alle besser.
Hör bloß auf.
Die Gschichten kenn ich vorwärts und rückwärts.
Und aus der Ferne kann man immer leicht behaupten, man kann ja jederzeit gehen. Weils in Großstädten ja so easy ist, mit Kind ne Wohnung zu bekommen - und hab ich erwähnt, das da noch Haustiere waren, für die man auch Verantwortung trägt? Dein Hundebeispiel!
Das klassische Haus, (in meinem Fall nicht ganz so klassisch), Kind, 5 Katzen. Und einen äh Mann, der ja, wie sagen wir es, a weng arg komisch sich verhaltend.
Dazu die eigene Mutter, die dir sagt, das man sowas nicht leichtfertig aufgeben sollte, die Schwiegermutter, die dir ihren Scheidungsleidensweg ständig aufs Knie nagelt - und du dazwischen, mit kleinem Kind.
Ganz leicht, da die Koffers zu packen und mit weißen Segeln hin zu neuen Ufern.
Ohne Kind und Kegel, wäre es wesentlich leichter gewesen, ihn zum Mond, ohne Rückfahrschein..