Zitat von Schnitzel2000:Schon klar, aber weißt du, Verbitterung ist in meinen Augen, wenn man nach 3 Jahren über den/die Ex noch so redet, als wäre es gestern gewesen, aber nicht, wenn ich nach 3 Tagen meinen Kopf aus dem Wasser halte, indem ich mir ganz klar die negativen Seiten der Beziehung vor Augen halte, damit ich die Trennung ...
Ich glaube auch, wenn man sich intensiv mit der Trennung befasst, auch die Gefühle besser unter Kontrolle zu bekommen. Nur weil man sich trennt, muss man den Menschen, den man liebte nicht komplett aus seinem Herzen verbannen. Es hat einfach nicht gepasst...so schön die Zeit auch war und die wundervollen Momente, die man hatte.
Ewig der/dem Partner/in hinterher trauen bringt uns auch nicht weiter. Nachdem sich 2007 meine Ex-Frau (gemeinsam einen Sohn) von mir getrennt hat, hat sich das so angefühlt, als würde nur noch ein Armaggedon meinen Schmerz übertreffen. (Zu dieser Zeit habe ich mich gehen lassen, die Gründe der Trennung kann ich heute voll und ganz nachvollziehen)
In der Zwischenzeit 2007-heute, habe ich eine Entwicklung hingelegt, woran ich vor der Trennung 2007 nicht einmal im Traum gedacht habe. Ein Auf und Ab, mit jedem Schmerz und Erfahrung, in den letzten 16 Jahre, wurde mein Leben besser. Ich dachte auch, dass meine jetzige Ex, die Frau fürs Leben ist...irgendwann muss ich doch mal ankommen. Offenbar nicht, so wie es aktuell aussieht.
Andere dagegen (Kein Neid) Bei zwei Männern erlebt, sind von jetzt auf nachher Single....Ein halbes bis einem Jahr später, lernten sie ihre heutigen Ehefrauen kennen... und sind glücklich.
😎 Am Ende waren es die unlösbaren Differenzen, die die Beziehung zum Scheitern brachten.
Trennung trotz Liebe...Das krasse Gegenteil zu einer Zweckgemeinschaft, wo Paare nur wegen Haus und/oder Kinder zusammen bleiben.
😱